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„Die Wirkung materieller Objektivationen: architektursoziologische Überlegungen“

Vortragsreihe Kolloquien des Instituts für Soziologie

Icon Hagener Forschungsdialog
Wann: 28.06.2017 um 16:00 Uhr
Wo: Seminargebäude der FernUniversität, R. 6, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen
Referent/-in: PD Dr. Silke Steets (Universität Leipzig)

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Émile Durkheim zufolge besteht die erste und grundlegendste Regel soziologischen Denkens darin, soziale Tatsachen „wie Dinge zu betrachten“. Soziale Phänomene haben, so schreibt er, „den gleichen Grad an Wirklichkeit“ wie die Dinge, die wir anfassen können.

Was aber passiert, wenn wir auch die materiellen Dinge so betrachten, als wären sie soziale Tatsachen? Was, wenn wir ein Haus, das wirklich ein Ding ist, zum Gegenstand einer systematischen soziologischen Analyse machen? Im Vortrag sollen zunächst die Grundlagen einer wissenssoziologischen Beschäftigung mit Architektur und Dingwelt expliziert werden, um darauf aufbauend insbesondere die Wirkung „materieller Objektivationen“ zu beleuchten.

Abschließend wird der am Sozialkonstruktivismus à la Berger/Luckmann entwickelte Ansatz mit dem wirkungsorientierten Kommunikationsbegriff des kommunikativen Konstruktivismus ins Gespräch gebracht.

PD Dr. Silke Steets: Dr. Silke Steets ist Heisenberg-Stipendiatin am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig sowie Privatdozentin an der TU Darmstadt. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Wissenssoziologische Architekturforschung, Stadt- und Raumsoziologie, Religionssoziologie sowie Qualitative Forschungsmethoden.
Veranstalter:Prof. Dr. Uwe Vormbusch

Gerd Dapprich | 22.06.2017
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