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Recht und Billigkeit – Zur Geschichte der Beurteilung ihres Verhältnisses

13. Juli 2017

Fachtagung

Zeitraum
13.07.2017 - 15.07.2017


Ort
Seminargebäude der FernUniversität, R. 1 - 3, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen

Veranstalter
Prof. Dr. Hubertus Busche (FernUniversität in Hagen) / Prof. Dr. Matthias Armgardt (Universität Konstanz)

„Billigkeit“ (epieikeia, aequitas) gilt seit den Anfängen des Rechts- und Naturrechtsdenkens zum einen als rechtsimmanentes Korrektiv, das die Härten des positiven Rechts im Interesse der Einzelfallgerechtigkeit abmildert, zum anderen als naturrechtliches Gefüge von Normen, welches das Recht im strengen Sinne (ius strictum) erweitert bzw. dem Missbrauch geltenden Rechts vorbeugt. Die interdisziplinäre Tagung geht der Geschichte der Beurteilung des Verhältnisses von Recht und Billigkeit nach und fragt insbesondere, welche Kriterien für Normen der Billigkeit entwickelt wurden und in welchem Umfang und in welcher Funktion diese als Ergänzung des strengen Rechts bzw. des jeweils geltenden Rechts konzipiert wurden. Hierfür widmen sich ausgewiesene Expertinnen und Experten der Auswertung klassischer Theorien der Billigkeit von Platon und Aristoteles bis zur Gegenwart.

Das Programm und weitere Informationen sind hier zu finden.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung bis zum 11. Juli per Mail an Doris Meyer (Lehrgebiet Philosophie I). Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.


Gerd Dapprich | 06.12.2017