Der Berliner Raser-Fall: zur schwierigen Abgrenzung zwischen vorsätzlicher und fahrlässiger Tötung

19. Juni 2018

Vortragsreihe: Colloquia Iuridica

Zeitraum
19.06.2018
16:00 Uhr (bis 17.30 Uhr)

Ort
FernUniversität, Gebäude 3, Erdgeschoss / Raum Ellipse, Universitätsstr. 11, 58097 Hagen,

Veranstalter/-in
Rechtswissenschaftliche Fakultät

Auskunft erteilt
Martin von Hadel

Sind Raser Mörder? 2017 hat das Landgericht Berlin diese Frage erstmals mit „Ja!“ beantwortet. Bis dahin wurden tödliche Unfälle im Rahmen illegaler Autorennen meist als fahrlässige Tötung beurteilt. Seit der Berliner Entscheidung, die inzwischen vom Bundesgerichtshof aufgehoben worden ist, wird intensiv über das Problem der Abgrenzung zwischen vorsätzlicher und fahrlässiger Tötung in den sogenannten „Raser-Fällen“ gestritten. Der aktuelle Streit sowie die strafrechtlichen Hintergründe sollen vorgestellt und verschiedene Lösungen diskutiert werden.

Referenten sind:

Prof. Dr. Osman Isfen, Lehrstuhl für Wirtschaftsstrafrecht und Strafprozessrecht

Prof. Dr. Stephan Stübinger, Lehrstuhl für Strafrecht und Strafrechtsgeschichte und Rechtsphilosophie

beide FernUniversität in Hagen


Gerd Dapprich | 29.05.2018