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Dr. Jens Lemanski: „Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?”

Aktuelle Antworten aus der Physik und Metaphysik

Termin: 08.10.2015

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Die in der griechischen Komödie erstmals sinngemäß aufgeworfene und dann seit dem Mittelalter immer wieder konkret gestellte Frage, warum überhaupt etwas sei und nicht vielmehr nichts, wird seit den 1970er Jahren in vielen Bereichen der Wissenschaft wieder sehr intensiv diskutiert. In den eher empirisch ausgerichteten Disziplinen, die man unter dem Sammelnamen „Physik“ bzw. „Naturwissenschaften“ fassen kann, zeigen sich dabei andere Detailprobleme, Herangehensweisen und Antwortstrategien als in den eher logisch orientieren Disziplinen, die als „Metaphysik“ bzw. „Geisteswissenschaften“ bezeichnet werden können. Während jene vor allem mittels Analogieschlüsse von der Faktizität der gegenwärtigen Naturgesetze und -konstanten auf deren vergangenen Ursprung des Seienden schließen, eröffnen in diesen Disziplinen hingegen gerade modallogische Umformulierungen einen neuartigen Zugang zu der einst als unlösbar geltenden „ultimativen Warum-Frage“.

Jens Lemanski ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrgebiet I: Theoretische Philosophie an der FernUniversität. Die Veranstaltung unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Moderiert wird sie von Prof. Dr. Hubertus Busche, Institut für Philosophie der FernUniversität.

videostreaming | 09.05.2017
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