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Prof. Dr. Ruth Sonderegger (Wien): Zur Kolonialität der europäischen Ästhetik

Termin: 08.12.2016

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Der ästhetische Diskurs der Moderne gilt als einer der Emanzipation, der Demokratisierung und der Utopie. So erstaunt es nicht, dass die Feier der befreienden und egalisierenden ästhetischen Erfahrung von Kant über Schiller bis hin zu Jacques Rancière zum philosophischen und pädagogischen common sense geworden ist. Der Vortrag möchte dagegen nicht nur an einige Ausschlüsse erinnern, die den ästhetischen Diskurs der Moderne seit dem 18. Jahrhundert bestimmen. Es soll auch aufgezeigt werden, inwiefern die Gründung der philosophischen Disziplin der Ästhetik intrinsisch mit dem europäischen Kolonialismus verbunden ist.
videostreaming | 12.12.2016
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