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„Zwischen Unwägbarkeiten und Alternativen: Wissenschaftskarriere im Recht“

JurPro Abschlusstagung

Termin: 27.06.2014

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Warum gibt es so wenige Juraprofessorinnen?

Obwohl der Anteil der Jurastudentinnen seit 25 Jahren über 40% und seit vielen Jahren über 50% liegt, hat sich die Anzahl der Juraprofessorinnen in diesem Zeitraum nicht entsprechend erhöht. Der Frauenanteil unter den Hochschullehrenden beträgt nur rd. 15%, bezogen auf die voll ausgestatteten Lehrstühle sogar unter 10%. Im Vergleich zu anderen Fächern schneidet die Rechtswis¬senschaft besonders schlecht ab. Selbst in den Naturwissenschaften ist das Verhältnis von Studentinnenanteil zur Anzahl der Professorinnen günstiger.

Mit den Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen an juristischen Fakultäten und der Verbesserung der Karrierechancen befasst sich das an der FernUniversität in Hagen laufende Vorhaben JurPro. Es handelt sich um die erste Studie zur fachspezifischen Situation von Frauen in der Rechtswissenschaft in Deutschland.

Im Fokus des Vorhabens stehen die sozialen Prozesse und Mechanismen, die zu einer Unterrepräsentanz von Frauen in den akademischen Spitzenpositionen der Rechtswissenschaft führen. Forschungsleitende Fragestellungen sind: Warum verlassen Juristinnen nach ihrer Promotion den Arbeitsort Hochschule? Wie funktioniert die rechtswissenschaftliche Hochschullaufbahn und was beeinflusst ihren Erfolg? Welche Rolle spielt die rechtswissenschaftliche Fachkultur hierbei? Methodisch ist sowohl quantitativ als auch qualitativ gearbeitet worden.

Die Tagung dient der komprimierten Darstellung der Ergebnisse des Vorhabens durch das Projektteam. Sie wendet sich an Rechtswissenschaftler/innen, die die Situation in ihrem Fach reflektieren wollen, an Vertreter/innen anderer Fächer, die sich für den Vergleich der Karrierebedingungen in Bezug auf das Geschlecht interessieren sowie an Gleichstellungsbeauftragte und Personalzuständige der Universitäten, die sich mit Bedingungen und Chancen der Personalentwicklung in der (Rechts-)Wissenschaft auseinandersetzen wollen.

videostreaming | 20.10.2015
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