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Das Schicksal des synthetischen Apriori im XX. Jahrhundert


Signatur: 76738
Fakultät: Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaft
Fachrichtung: Philosophie
Länge: 44 min
Jahr: 1992


Kurzbeschreibung:

Der Beitrag war ergänzendes Studienmaterial zum Kurs „Die Sprachphilosophie G. Freges”.

Mit der Kritik des Jenenser Mathematikers und Logikers Gottlob Frege an Kants Deutung derArithmetik fällt Ende des 19. Jahrhunderts eine ganze Auffassung des Philosophierens. Philosophie besteht nicht mehr in der Untersuchung der synthetisch-apriorischen Bedingungen, denen das erkennende Subjekt unterliegt; Philosophie ist Logik. Obwohl Freges Programm scheitert, greift doch seine Kritik: In rascher Folge fallen wichtige weitere Bastionen des alten Paradigma - Geometrie, Physik, Metaphysik. Als Hauptschrift der neuen Bewegung gilt Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus. Doch hier schon zeigen sich Risse, durch die, wenn auch in neuem Gewand, die alte Untersuchung wieder Zugang zur Philosophie zu finden scheint.

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