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Freiversuch

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Nach Studiengängen sind zwei Ausgestaltungsformen des Freiversuchs zu unterscheiden:

  • Im Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft sowie in den Masterstudiengängen Wirtschaftswissenschaft, Volkswirtschaft und Wirtschaftsinformatik ergeben sich im Wahlpflichtbereich Freiversuche aus der Möglichkeit, Klausuren in bis zu zwei zusätzlichen Wahlpflichtmodulen zu absolvieren. Im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik ergibt sich im Wahlpflichtbereich ein Freiversuch aus der Möglichkeit, eine Klausur in einem zusätzlichen Wahlpflichtmodul zu absolvieren.
  • Im Diplomstudiengang Wirtschaftswissenschaft ergeben sich im Hauptstudium Freiversuche aus der Möglichkeit, im ersten Prüfungstermin erfolgreich absolvierte Klausuren am nächstmöglichen Prüfungstermin zur Notenverbesserung einmal zu wiederholen.

Für die Klausuren in den Pflichtmodulen der Bachelor- und Masterstudiengänge sowie in der Diplom-Vorprüfung kann kein Freiversuch in Anspruch genommen werden. Im Zusatzstudiengang für Ingenieure und Naturwissenschaftler ist die Inanspruchnahme eines Freiversuchs ebenfalls nicht möglich.


Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft, Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaft, Masterstudiengang Volkswirtschaft

Um sechs Wahlpflichtmodule erfolgreich abzuschließen, können Klausuren in höchstens acht Wahlpflichtmodulen absolviert werden. In die Gesamtbewertung gehen immer sechs Wahlpflichtmodule ein, in der Regel die mit der besten Benotung. Die Zuordnung zu den Modulgruppen ist auch dann einzuhalten.

Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik

Um zwei Wahlpflichtmodule erfolgreich abzuschließen, können Klausuren in höchstens drei Wahlpflichtmodulen absolviert werden. In die Gesamtbewertung gehen immer zwei Wahlpflichtmodule ein, in der Regel die mit der besten Benotung. Die Zuordnung zu den Modulgruppen ist auch dann einzuhalten.

Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik

Um acht Wahlpflichtmodule erfolgreich abzuschließen, können Prüfungen in höchstens zehn Wahlpflichtmodulen absolviert werden. In die Gesamtbewertung gehen immer acht Wahlpflichtmodule ein, in der Regel die mit der besten Benotung. Die Zuordnung zu den Modulgruppen ist auch dann einzuhalten.

Diplomstudiengang Wirtschaftswissenschaft

  • Der Freiversuch kann in jedem Modul eines Diplomprüfungsfaches (Hauptstudium) genutzt werden.
  • Es muss zwischen einem Freiversuch zur Notenverbesserung und dem nach erfolglosem erstem Prüfungsversuch unterschieden werden.
    Der Freiversuch zur Notenverbesserung kann nur zu dem auf den ersten erfolgreichen Prüfungstermin folgenden Prüfungstermin genutzt werden (März-September oder September-März). Abweichungen von dieser Terminsetzung sind nicht möglich.
    Bei Nutzung des Freiversuches zur Notenverbesserung bleibt die im ersten Versuch erzielte Prüfungsnote auf alle Fälle erhalten, auch wenn im zweiten Versuch ein schlechteres Ergebnis erreicht wird.
    Die Nutzung des Freiversuchs nach nicht bestandenem ersten Prüfungsversuch ist zeitlich nicht befristet, so dass hierdurch eine weitere (dritte) Wiederholungsmöglichkeit eröffnet wird.
    Wird eine Wiederholungsprüfung bestanden, ist die Wahrnehmung des Freiversuchs zur Notenverbesserung nicht mehr möglich, da nur der erste Prüfungsversuch in einem Wahlpflichtfach als Freiversuch in Anspruch genommen werden kann.
  • Die erste Prüfungsteilnahme ist faktisch der Freiversuch. Bei der Anmeldung zur Klausur muss folglich kein Antrag auf Nutzung des Freiversuchs gestellt werden.
  • Bei Täuschungsversuchen oder Ordnungsverstößen ist die Nutzung des Freiversuchs ausgeschlossen; er ist damit verwirkt.

Redaktion | 07.05.2018
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