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Hauptstudium: Diplomprüfungsfächer

Im Hauptstudium kann die Diplomprüfung I oder II abgelegt werden. Der Unterschied liegt in

  • der Anzahl der Diplomprüfungsfächer (vier oder fünf),
  • der Anzahl der Seminare (eines oder zwei) und
  • dem Umfang der Diplomarbeit (35 Seiten oder 50 Seiten).

Es wird derselbe akademische Grad verliehen. In den letzten Jahren haben etwa zwei Drittel der Absolventen die Diplomprüfung I und ein Drittel die Diplomprüfung II abgeschlossen.

Der Studienplan für das Hauptstudium ist differenziert nach dem akademischen Grad und der Art der Diplomprüfung. Fächer der Diplomprüfung sind die Kernfächer, diese können nicht abgewählt werden, ein oder zwei Wahlpflichtfächer und bei der Diplomprüfung II zusätzlich ein Schwerpunktfach. Diese Übersicht enthält die Wahlpflicht- und Schwerpunktfächer.

Die Wahlpflichtfächer (12 SWS, Workload von 600 Stunden) sowie die Kernfächer (12 SWS, Workload von 600 Stunden):

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre,
  • Allgemeine Volkswirtschaftslehre,
  • Volkswirtschaftstheorie und
  • Volkswirtschaftspolitik

werden jeweils durch zwei affine Module abgedeckt (zur Übersicht der Fächer und Module).
Diese sind zu belegen, mit Einsendearbeiten zu bearbeiten und mit einer jeweils zweistündigen Klausur abzuschließen, so dass pro Fach zwei zweistündige Klausuren zu absolvieren sind.
Zur „Allgemeinen Volkswirtschaftslehre“ und zur „Volkswirtschaftstheorie“ werden drei Module angeboten, es müssen jeweils zwei davon ausgewählt werden. In allen übrigen Fächern sind die Module festgelegt und es bestehen keine Wahlmöglichkeiten.

Ein Kern- oder Wahlpflichtfach ist bestanden, wenn

  • in beiden Modulklausuren zusammen mindestens 100 Prozentpunkte erreicht worden sind und
  • die schlechtere Modulklausur mit mindestens 25 Prozentpunkten bewertet worden ist.

Die Fachnote ergibt sich aus dem Durchschnitt der Prozentpunkte der beiden Modulklausuren. Im Zeugnis wird nur die Fachnote ausgewiesen.

Die Schwerpunktfächer (18 SWS, Workload von 900 Stunden) werden jeweils durch drei affine Module abgedeckt (siehe erneut folgende Übersicht). Diese sind zu belegen, mit Einsendearbeiten zu bearbeiten und mit einer jeweils zweistündigen Klausur abzuschließen, sodass pro Schwerpunktfach drei zweistündige Klausuren zu absolvieren sind.

Ein Schwerpunktfach ist bestanden, wenn

  • in den drei Modulklausuren zusammen mindestens 150 Prozentpunkte erreicht worden sind und
  • höchstens eine Modulklausur nicht bestanden, aber mit mindestens 25 Prozentpunkten bewertet worden ist.

Die Fachnote ergibt sich aus dem Durchschnitt der Prozentpunkte der drei Modulklausuren. Im Zeugnis wird nur die Fachnote ausgewiesen.

Die zwei oder drei Modulklausuren eines Faches können, müssen aber nicht in einem Semester geschrieben werden. Jede in einem Diplomprüfungsfach im ersten Prüfungsversuch bestandene Modulklausur kann im Rahmen der Freiversuchsregelung am nächstmöglichen Prüfungstermin (März → September oder September → März) zur Notenverbesserung einmal wiederholt werden. Der bessere der beiden Versuche gilt. Ein zweiter Freiversuch ist ausgeschlossen.

Die Nutzung des Freiversuchs nach nicht bestandenem ersten Prüfungsversuch ist zeitlich nicht befristet, sodass hierdurch eine weitere (dritte) Wiederholungsmöglichkeit eröffnet wird. Bei Nutzung des Freiversuchs sind also maximal vier Prüfungsversuche möglich. Wird eine Wiederholungsprüfung bestanden, ist die Wahrnehmung des Freiversuchs zur Notenverbesserung nicht möglich, da nur der erste Prüfungsversuch als Freiversuch in Anspruch genommen werden darf. Der Freiversuch kann bei Täuschung oder Verstößen gegen die Ordnung der Prüfung nicht genutzt werden.

Wird eine Klausur wiederholt und erneut nicht bestanden, werden die erzielten Punkte der besten nicht bestandenen Klausur berücksichtigt.

Illustration

Mit Beginn des Wintersemesters 2012/13 ist die Zusammensetzung des Kernfaches „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre“ verändert. Das alte Modul

  • „32761 Rechnungslegung und Gewinnermittlung“

wurde durch das neue Modul

  • „32781 Rechnungslegung“

ersetzt. Es gelten folgende Übergangsregelungen:

  • Wer das alte Modul belegt hat, konnte dieses noch bis zum Wintersemester 2013/14 (März 2014) mit Klausur abschließen.
  • Wer nach dem Wintersemester 2013/14 in dem alten Modul noch eine Wiederholungsmöglichkeit hat, muss das neue Modul mit Klausur absolvieren. Fehlversuche in dem alten Modul werden dabei nicht übernommen.

Wurde in einem Diplomprüfungsfach noch die alte vierstündige Klausur geschrieben und besteht noch eine Wiederholungsmöglichkeit, gilt folgende Übergangsregelung: Die affinen neuen Modulklausuren können nach den beschriebenen Bestehens- und Wiederholungsregelungen erneut geschrieben werden. Es müssen immer alle zwei oder drei Modulklausuren geschrieben werden. Fehlversuche in der alten vierstündigen Klausur werden dabei nicht übernommen.


Redaktion | 01.09.2016
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