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Bezahlung

Die Abwicklung der Bezüge und des Entgelts erfolgt durch das Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW (LBV).

Bei Fragen zu Ihren Bezügen oder Ihrer Engeltabrechnung wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre Sachbearbeiterin bzw. Ihren zuständigen Sachbearbeiter oder bzw. an das Service Center des LBV. Die entsprechenden Kontaktdaten und Ihre LBV-Nummer finden Sie auf Ihrer Bezüge- bzw. Entgeltmitteilung.


Informationen des LBV

Entgeltordnung

Entgelttabellen

Entgelttransparenz

Entgeltumwandlung

Die Beratung erfolgt ausschließlich durch die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL).

Der Antrag auf Abschluss der freiwilligen Versicherung -Entgeltumwandlung- ist der FernUniversität als Hagen als Arbeitgeber zuzusenden (nicht dem LBV oder VBL).
Beitragszahlungen können nach Information des Landesamtes für Besoldung und Versorgung nur monatlich und/oder jährlich (aus der Jahressonderzahlung) erfolgen. Andere Zahlungsziele sind nicht möglich.

Mindestlohn

Zum 1. Januar 2015 ist das neue Mindestlohngesetz (MiLoG) in Kraft getreten. Daher werden Obergrenzen für die flexible Gestaltung der Arbeitszeit sowie für einzelne Personengruppen Pflichten zur Arbeitszeiterhebung festgelegt.

Nachweise

Hier finden Sie die Nachweise, die sie, sofern Sie zu den Personengruppen gehören, auszufüllen und auf dem Dienstweg einzureichen haben

Sofern ein flexibles Arbeitszeitkonto vereinbart wurde, ist dieser Vordruck auszufüllen

Bei Fragen zum Mindestlohn und zum Ausfüllen der Arbeitszeitdokumention können Sie sich an Ihre Personalsachbearbeiter und Personalsachbearbeiterinnen wenden.

Krankenbezüge

Grundsätzlich gelten für Beschäftigte ab dem 01. November 2006 die Regelungen des § 22 TV-L.
Werden Beschäftigte durch Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit an der Arbeitsleistung verhindert, ohne dass sie ein Verschulden trifft, erhalten sie
  • bis zur Dauer von sechs Wochen das Entgelt nach § 21 TV-L
Bei erneuter Arbeitsunfähigkeit infolge derselben Krankheit sowie bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Nach Ablauf des Zeitraums gemäß Absatz 1 erhalten die Beschäftigten für die Zeit, für die ihnen Krankengeld oder entsprechende gesetzliche Leistungen gezahlt werden, einen Krankengeldzuschuss.
Der Krankengeldzuschuss wird bei einer Beschäftigungszeit (§ 34 Absatz 3 TV -L)
  • von mehr als einem Jahr längstens bis zum Ende der 13. Woche und
  • von mehr als drei Jahren längstens bis zum Ende der 39. Woche
seit dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit infolge derselben Krankheit gezahlt.

Übergangsgeld

Kein Übergangsgeld für Beschäftigte

Mit Einführung des TV-L am 01. November 2006 sind die Bestimmungen des Übergangsgeldes für Beschäftigte ersatzlos gestrichen worden. Ab dem 01. November 2006 haben Beschäftigte daher keinen Anspruch auf Übergangsgeld mehr. Die nachfolgenden Regelungen sind daher nur noch für Beamte anwendbar.

Übergansgeld für Beamte

Das Übergangsgeld soll den Beschäftigten, die aus dem öffentlichen Dienst ausscheiden, als Überbrückungshilfe dienen und ihnen die Umstellung erleichtern, die sich daraus ergibt, daß sie nicht unmittelbar nach dem Ausscheiden in ein anderes Arbeitsverhältnis überwechseln. Das Übergangsgeld ist ein Anspruch aus dem Beamtenverhältnis, und zwar eine besondere der Fürsorgepflicht zuzurechnende Leistung des Dienstherrn. Sie wird mit Rücksicht auf die bis zum Ausscheiden geleisteten Dienste erbracht.

Voraussetzungen für die Gewährung des Übergangsgeldes:

  • Die Vollendung des einundzwanzigsten Lebensjahres,
  • ein ununterbrochenes Beschäftigungsverhältnis bei demselben Arbeitgeber von mindestens einem Jahr, das nicht auf Veranlassung bzw. durch Verschulden des/der Beschäftigten beendet wird,
  • kein unmittelbar an das beendete Beamtenverhältnis sich anschließendes mit Einkommen verbundenes Beschäftigungsverhältnis.

Treten Beschäftigte innerhalb der Zeit, während der Übergangsgeld zu zahlen ist, in ein Beamtenverhältnis ein, so steht ihnen von diesem Tag an Übergangsgeld nicht mehr zu. Das Übergangsgeld wird außerdem nicht gewährt beim Eintritt in den Ruhestand.

Ehemalige Beschäftigte, denen laufende Unterstützungen, Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder ähnliche laufende Bezüge aus öffentlichen Mitteln gezahlt werden, erhalten ohne Rücksicht darauf, ob der Arbeitgeber dazu Mittel beigesteuert hat, das Übergangsgeld nur insoweit, wie die gesamten Bezüge für denselben Zeitraum hinter dem Übergangsgeld zurückbleiben.

Für Beamte gelten die Bestimmungen des § 47 Beamtenversorgungsgesetz. Die ggf. im Einzelfall zutreffenden Bestimmungen werden beim Ausscheiden aus dem Beamtenverhältnis in einem Schreiben erläutert.

Für nähere Einzelheiten und weitere Fragen stehen Ihnen die für Sie zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Personaldezernates zur Verfügung.

TV-L Informationen

Beamte

Bei Fragen zu Beamtenangelegenheiten wenden Sie sich bitte an das LBV oder an die zuständigen Beamtensachbearbeiter/innen im Dezernat 3.2

Lohnsteuer / Einkommenssteuer

Zuständig für Fragen des Lohnsteuerabzuges ist zunächst das Landesamt für Besoldung und Versorgung LBV

Wichtiger Hinweis

Bitte melden Sie Änderungen in Ihrem Familienstand, Umzug oder sonstige Veränderungen wie Namen, Bankverbindung etc. nicht nur der Dienststelle sondern auch dem LBV NRW.



Dezernat 3.1 – Tarifpersonal und nebenberuflich Beschäftigte 02.09.2020
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, D-58084 Hagen, Telefon: +49 (2331) 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de