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Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Arnold

E-Mail: volker.arnold
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Adresse:
Fleyerstr. 204
58097 Hagen
Raum: 001a

Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang

2.3.1961 in Kassel Abitur
April 1961 - März 1963 Kfm. Lehre bei den Henschel-Werken in Kassel
28.3.1963 Kaufmannsgehilfenprüfung bei der IHK in Kassel
SS 1963 - WS 1965/1966 FU Berlin / Studium der Volkswirtschaftslehre
SS 1966 - WS 1967/1968 Universität Göttingen / Studium der Volkswirtschaftslehre
30.4.1968 Examen: Diplom-Volkswirt bei der Universität Göttingen
30.4.1973 Promotion bei der Universität Göttingen
19.10.1977 Habilitation bei der Universität Göttingen
1.6.1968 - 30.9.1969 Wissenschaftliche Hilfskraft am Volkswirtschaftlichen Seminar der Universität Göttingen
1.10.1969 - 2.7.1978 Wissenschaftlicher Angestellter am o.a. Seminar (Lehrstuhl Prof. Dr. H. Hesse)
seit 3.7.1978 o. Professor für Volkswirtschaftslehre, insbes. Finanzwissenschaft
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FernUniversität Hagen
1999 - 2003 Vorsitzender des Ausschusses "Wirtschaftswissenschaft und Ethik" des Vereins für Socialpolitik
seit 2004 Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Fernstudienzentrum Budapest
6. November 2008 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Pécs

Veröffentlichungen

  • Zusammen mit Georg Anetsberger: „Horizontal versus vertical fiscal equalization: the assignment problem“, International Tax and Public Finance, 26 (2) 357 – 380, DOI: 10.1007/s10797-018-9499-y (2019).
  • Zusammen mit Georg Anetsberger: „Horizontal versus vertical fiscal equalization“, Diskussionsbeitrag Nr. 505 der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Fernuniversität in Hagen, März 2017.
  • Equity and Efficiency in Regional Public Good Supply with Imperfect Labour Mobility - Horizontal versus Vertical Equalization, Diskussionsbeiträge der Fakultät Wirtschaftswissenschaft, FernUniversität in Hagen, 459 (2010)
  • Zusammen mit M.Hübner: Income redistribution and criminality in a growing economy, International Review of Law and Economics 30 (2010), S. 338-344.
  • Vom Sollen zum Wollen - über neuere Entwicklungen in der Wirtschaftsethik, Perspektiven der Wirtschaftspolitik 10(3) (2009), S. 253-265.
  • Competitive versus cooperative federalism: Is a fiscal equalization scheme necessary from an allocative point of view? Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik 225 (2005), S. 259 - 282.
  • (Hrsg.) Wirtschaftsethische Perspektiven VII. Methodische Grundsatzfragen, Unternehmensethik, Verteilungsfragen, Gentechnik und Fragen der medizinischen Ethik, Berlin 2004.
  • mit M. Hübner: Repression oder Umverteilung, Andrássy Working Paper Series No. IX, Januar 2004.
  • (Hrsg.) Wirtschaftsethische Perspektiven VI. Korruption, Strafe und Vertrauen, Verteilungs- und Steuergerechtigkeit, Umweltethik, Ordnungsfragen, Berlin 2002.
  • Asymmetric Competition and Co-ordination in International Capital Income Taxation, Finanzarchiv 58 (2001), S. 430-448.
  • Steuergerechtigkeit und internationaler Steuerwettbewerb um Direktinvestitionen, in W. Gaertner (Hrsg.): Wirtschaftsethische Perspektiven V. Methodische Ansätze, Probleme der Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit, Ordnungsfragen, Berlin 2000 (Schriften des Vereins für Socialpolitik, Neue Folge Band 228/V), S. 93-113.
  • Fiscal Competition and the Efficiency of Public Input Provision with Asymmetric Jurisdictions, Finanzarchiv N.F. 56 (1999), S. 165-173 (zusammen mit Clemens Fuest).
  • Steuerwettbewerb und die Möglichkeit der überversorgung mit lokal öffentlichen Konsumgütern, Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (ZWS) (1998), S. 521-536.
  • Koreferat zum Referat von Christhart Bork: "Die Auswirkungen der Einkommensbesteuerung auf die Einkommensverteilung", in: B. Gahlen, H. Hesse und H. J. Ramser (Hrsg.): Verteilungsprobleme der Gegenwart, Tübingen (1998), S. 247-249.
  • Volkswirtschaftslehre - eine Einführung für Nichtökonomen. München (1996).
  • Private Provision of Public Goods, Limited Tax Deductability, and Crowding Out: A Comment. Finanzarchiv, N.F. 52 (1995), S. 497-502.
  • Einkommensumverteilung - ein Weg zur Stabilisierung marktwirtschaftlicher Systeme? In: H. Nutzinger (Hrsg.): Wirtschaftsethische Perspektiven III: Unternehmensethik, Verteilungsprobleme, methodische Ansätze, Berlin (1996), S. 75-84.
  • Zusammen mit G. Gabisch: Volkswirtschaftslehre, Handbuch der Internationalen Rechts- und Verwaltungssprache: Deutsch-Russisch. Herausgegeben durch die Bayerische Verwaltungsschule und die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung im BMI, München, Bonn 1997.
  • Altruismus und Effizienz. In: K. Homann (Hrsg.): Wirtschaftsethische Perspektiven I, Theorie, Ordnungsfragen, Internationale Institutionen, Berlin (1994), S. 53-84.
  • "Road Pricing" und Investitionen im Verkehrswesen - überlegungen zur Theorie der Verkehrsnachfrage. In: H. Sautter (Hrsg.): Wirtschaftspolitik in offenen Volkswirtschaften, Festschrift für Helmut Hesse zum 60. Geburtstag, Göttingen (1994), S. 223-239.
  • Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Länder und Finanzierung der deutschen Einheit: Co-Referat. Staatswissenschaft und Staatspraxis 4 (1993), S. 78-84.
  • Theorie der Kollektivgüter. München 1992.
  • Die Bewertung öffentlicher Zwischenprodukte in Nutzen-Kosten-Untersuchungen: Eine theoretische Analyse. Finanzarchiv, N.F. 46 (1988), S. 417-432.
  • Zusammen mit O.-E. Geske (Hrsg.): öffentliche Finanzwirtschaft. München (1988).
  • Die Förderung kommunaler Investitionen durch den Bund. Der Gemeindehaushalt 2 (1987), S. 25-28.
  • Vorteile der Verbundproduktion. WiSt 6 (1985), S. 269-273.
  • Peak-Load-Pricing bei einer neoklassischen Theorie. WISU 11 (1984), S. 525-531.
  • Umweltschutz als international öffentliches Gut: Komparative Kostenvorteile und Verhandlungsgewinne. Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Vol. 104 (1984), S. 111-129.
  • Zusammen mit M. Hamm: Volkswirtschaftliche Kosten und fiskalische Aufwendungen der Nahrungsmittelhilfe in Form von Magermilchpulver und Getreide. Berichte über Landwirtschaft, Zeitschrift für Agrarpolitik und Landwirtschaft 60 (1982), S. 244-263.
  • öffentliche Unternehmen als Instrumente der Infrastrukturpolitik. Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen 3 (1980), S. 159-180.
  • Steigende Skalenerträge bei der Bereitstellung öffentlicher Zwischenprodukte. Finanzarchiv, N.F. 38 (1980), S. 256-273.
  • Nutzen-Kosten-Analyse II: Anwendung. Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft (HdWW), fünfter Band (1980), S. 382-400.
  • Beiträge zu einer mikroökonomischen Fundierung einer Theorie der Infrastruktur. Unveröffentlichte Habilitationsschrift (1977).
  • Kuppelprodukte, öffentliche Ungüter und externe Effekte. Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft 132 (1976), S. 90-104.
  • Zusammen mit F. Plath: Volkswirtschaftliche Beurteilung öffentlicher Förderungsmaßnahmen für Industrieansiedlungsprojekte in wirtschafts- und strukturschwachen Gebieten: Nutzen- Kosten-Analysen. In: Räumliche Wirkungen öffentlicher Ausgaben, Veröffentlichungen der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Forschungs- und Sitzungsberichte Band 98, Hannover (1975), S. 97-130.
  • Methoden der Entscheidungsfindung bei staatlichen Allokationsaktivitäten - ein kritischer Vergleich. Finanzarchiv, N.F. 33 (1975), S. 418-434.
  • Modelle für eine pareto-normative Theorie der öffentlichen Güter und der externen Effekte. Diss. Göttingen (1973).
  • Zusammen mit H. Hesse: Nutzen-Kosten-Analyse für städtische Verkehrsprojekte - dargestellt am Beispiel der Unterpflasterstraßenbahn in Hannover. Kyklos - Internationale Zeitschrift für Sozialwissenschaften XXIII (1970), S. 520-557.

Abschlussarbeiten

Hinweise zu Abschlussarbeiten (BA-, MA- und Diplomarbeiten):

Für die Zulassung zur Abschlussarbeit ist ein volkswirtschaftliches Seminar oder erfolgreicher Abschluss eines volkswirtschaftlichen Faches/B- oder C-Moduls mit Klausur notwendig.

Übersicht über die aktuellen Themen für Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten:

  • Das Rotten-Kid Theorem und das Dilemma des Samariters – Beiträge zur ökonomischen Theorie der Familie.
  • Immigration und Wolhfahrtsstaat.
  • Das Coase-Theorem – Eine spieltheoretische Aufarbeitung.
  • Mindestlöhne, Lohnverhandlungen und Monopson – Theoretische Überlegungen.

Hinweise zum Anfertigen von Seminararbeiten

  • Die in der Seminarankündigung angegebene Literatur sollte angemessen berücksichtigt werden, d.h. im Zentrum ihrer Arbeit stehen.
  • Machen Sie sich klar, welche Fragen Sie in Ihrer Arbeit beantworten wollen. Achten Sie darauf, dass ein „roter Faden“ Ihrer Argumentation für den Leser jederzeit erkennbar ist. Jeder Abschnitt des Hauptteils Ihrer Arbeit muss einen Beitrag zur Beantwortung Ihrer Fragen leisten.
  • Vermeiden Sie, Punkt für Punkt die Argumentation der Autoren abzuhandeln und vielleicht Teile mehr oder weniger direkt zu übersetzen. Versuchen Sie, die Literatur mit Ihren eigenen Worten wiederzugeben.
  • Ihre Seminararbeit sollte verständlich sein, ohne dass die zugrunde liegende Literatur herangezogen werden muss.
  • Selektieren Sie sinnvoll. Nicht jedes Argument der Originalliteratur ist für Ihre Arbeit relevant.
  • Schreiben Sie nur das, was Sie verstanden haben. Ansonsten bekommen Sie im mündlichen Vortrag Probleme.
  • Die Einleitung Ihrer Arbeit sollte folgende Funktionen übernehmen:
    • Motivation des Themas;
    • Präzisierung der Fragestellung;
    • Kurzer Überblick über die Literatur;
    • Ausblick über die wichtigsten Ergebnisse (optional);
    • Erläuterung der weiteren Vorgehensweise.
  • Im Hauptteil sollen Sie ins Detail der Analyse gehen. Achten Sie auf Folgendes:
    • Erklären Sie alle Symbole, Variablen;
    • Erläutern Sie alle Formeln und Gleichungen. Eine Gleichung, auf die Sie nicht Bezug nehmen, können Sie auch weglassen.
    • Umfangreiche Herleitungen oder Beweise können in einem Anhang näher erklärt werden.
    • Besonders wichtig ist, die Ergebnisse ökonomisch zu interpretieren (Intuition) und zu diskutieren.
    • Grafiken und Tabellen können Ihre Argumentation unterstützen, sie müssen jedoch erklärt werden.
  • Der Schluss hat die Aufgabe, die Ergebnisse noch mal zusammenzufassen und den theoretischen Ansatz der Seminararbeit zu diskutieren und kritisch zu hinterfragen.
  • Gedanken und Argumente, die nicht von Ihnen stammen, müssen als Zitat gekennzeichnet werden. Wenn Sie wörtlich zitieren (was Sie nur in Ausnahmefällen tun sollten), sollten Sie auch die Seitenzahl angeben, z.B. Atkinson und Stiglitz (1980, S. 212). Bzgl. der Zitierweise sollten Sie sich am Originalaufsatz orientieren.
  • Der Umfang Ihrer Seminararbeit (ohne Deckblatt, Gliederung und Anhang) sollte 15 Seiten betragen. Rand: links 3 cm, rechts 3 cm, oben 2,5 cm, unten 2,5 cm. Zeilenabstand: 1,5-fach. Schriftgröße 12pt, Blocksatz. Bei Verwendung von Latex sind entsprechende Einstellungen zu wählen.
  • Bezüglich der Formatierung sollten Sie ergänzend die „Hinweise für die Ausfertigung wissenschaftlicher Arbeiten“ von W. Streubel zu Rate ziehen, die Sie über Ihr Studienzentrum oder das Prüfungsamt des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften erhalten.
  • Die mündliche Präsentation sollte auf 35 Minuten ausgelegt sein. Verwenden Sie einen Beamer zur Präsentation Ihrer Ergebnisse. Im Anschluss daran folgt eine 10-minütige allgemeine Diskussion.
08.05.2019
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