Barrierefreiheit an der FernUni
Im Studium
In der Lehre
In der Gestaltung
Im Studium
Unter der Rubrik Studieren finden Sie wichtige Ansprechpersonen, Informationen zum Nachteilsausgleich und Hilfen im Studienalltag mit vielen informaiven Links, was Ihnen das Studium erleichtern kann.
In der Lehre
Barrierefrei Lehren, wie geht das überhaupt? Es gibt viele Möglichkeiten und Maßnahmen, die das Studium mit Behinderung erleichtern und bei den Lehrenden ohne großen Aufwand badacht werden sollten.
In der Gestaltung
Was gibt es aus Sicht der Barrierefreiheit im Web, in Dokumenten und Anwendungen zu beachten - und wie kann dies umgesetzt werden? Ein praktischer Ratgeber rund um die Umsetzung der digitalen Barrierefreiheit.
Veranstaltungshinweise
Für Studierende
- Offene Online Sprechstunde in Zoom - Dienstag 17:00 -18:00 Uhr
- Beratungsangebot für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in der Rückmeldephase
- Kompetenzzentrum.NRW - Angebote für Studierende
Für Lehrende und Mitarbeitende
Warum Barrierefrei?
Digitale Barrierefreiheit soll allen Menschen gleichberechtigten Zugang zu jeglichen Informationen und Services bieten. Barrierefreie Webseiten, Anwendungen und Dokumente sind durch Elemente, wie klare Navigation, gut lesbare Texte, den Einsatz von Alternativtexten bei Abbildungen und Untertitelung von Videos einfacher zu verstehen und zu bedienen, was den Nutzen für alle Rezipienten verbessert und der Usability und der Darstellung auf mobilen Endgeräten dienlich ist.
Zielguppen Digitaler Barrierefreiheit
Die Prinzipien der digitalen Barrierefreiheit kommen allen Nutzenden zugute, da sie die Bedienung und Verständlichkeit von digitalen Inhalten verbessern.
Die Zielgruppen der digitalen Barrierefreiheit umfassen Menschen mit dauerhaften Einschränkungen (wie Seh-, Hör-, motorische oder kognitive Beeinträchtigungen), Menschen mit temporären oder vorübergehenden Einschränkungen (z.B. ein gebrochener Arm) sowie ältere Menschen und Menschen mit geringer digitaler Erfahrung. Ebenso profitieren Menschen aus Autismus-Spektrum und der Teilleistungsstörungsbereich.
Bild: Barrierefreiheit.NRW
Bildbeschreibung zu "Zielgruppen digitaler Barrierefreiheit"
Das Bild ist in sechs vertikale Spalten unterteilt, die jeweils eine Art von Beeinträchtigung und die dazugehörigen Empfehlungen für die Gestaltung von Inhalten auflisten.
1. Sehbeeinträchtigung, Blindheit:
- Farbkontraste
- Blendempfindlichkeit
- Vergrößerungsbedarf
- Sprach- oder Braille-Ausgabe
-
2. Hörbeeinträchtigung, Gehörlosigkeit:
- Alternative für Sprache, Ton
-
3. Motorische Beeinträchtigung:
- Größe, Platz und Zeit
- Alternative für Mausbedienung
- Sprachsteuerung
-
4. Autismus-Spektrum, Teilleistungsstörung, chronische Krankheiten
- schnelle Orientierung, klare Struktur
- intuitive Bedienung
- Lesbarkeit
- Verständlichkeit
- Sprachausgabe
-
5. Temporäre Beeinträchtigungen
- Alternativen für Mausbedienung
- Sprachausgabe/-eingabe
- Schnelle Orientierung, klare Struktur
- intuitive Bedienung
- Verständlichkeit, Lesbarkeit
-
6. Alle
- Leise/laute Umgebungen → Alternativen für Sprache, Ton
- Blendung auf Bildschirmen → Kontraste
- kleiner Bildschirm → Responsivität
- komplexe Seiten → schnelle Orientierung


