Barrierefreiheit an der FernUni

Im Studium

In der Lehre

In der Gestaltung

Im Studium

Studierende am Tisch
Foto: Jakob Studnar

Studieren

Unter der Rubrik Studieren finden Sie wichtige Ansprechpersonen, Informationen zum Nach­teils­ausgleich und Hilfen im Studienalltag mit vielen informaiven Links, was Ihnen das Studium erleichtern kann.

In der Lehre

Lehren

Barrierefrei Lehren, wie geht das überhaupt? Es gibt viele Möglichkeiten und Maßnahmen, die das Studium mit Behinderung erleichtern und bei den Lehrenden ohne großen Aufwand badacht werden sollten.

In der Gestaltung

Gestalten

Was gibt es aus Sicht der Barrierefreiheit im Web, in Dokumenten und Anwendungen zu beachten - und wie kann dies umgesetzt werden? Ein praktischer Ratgeber rund um die Umsetzung der digitalen Barrierefreiheit.

Warum Barrierefrei?

Digitale Barrierefreiheit soll allen Menschen gleich­berech­tigten Zugang zu jeglichen Infor­ma­tionen und Services bieten. Barrierefreie Webseiten, Anwendungen und Doku­mente sind durch Elemente, wie klare Navi­gation, gut lesbare Texte, den Einsatz von Alter­nativ­texten bei Abbildungen und Unter­titelung von Videos einfacher zu verstehen und zu be­dienen, was den Nutzen für alle Rezipienten verbessert und der Usability und der Darstellung auf mobilen Endgeräten dienlich ist.

Zielguppen Digitaler Barrierefreiheit

Die Prinzipien der digitalen Barrierefreiheit kommen allen Nutzenden zugute, da sie die Bedienung und Verständlichkeit von digitalen Inhalten verbessern.

Die Zielgruppen der digitalen Barrierefreiheit umfassen Menschen mit dauerhaften Ein­schränkungen (wie Seh-, Hör-, motorische oder kognitive Beeinträchtigungen), Menschen mit temporären oder vorübergehenden Einschränkungen (z.B. ein gebrochener Arm) sowie ältere Menschen und Menschen mit geringer digitaler Erfahrung. Ebenso profitieren Menschen aus Autismus-Spektrum und der Teilleistungsstörungsbereich.

Übersichtsdiagramm: Das Bild zeigt eine Übersicht über verschiedene Arten von Beeinträchtigungen und die jeweils empfohlenen Alternativen für die Gestaltung von Inhalten.
Ausführliche Beschreibung zum Bild in der Bildbeschreibung. Bild: Barrierefreiheit.NRW

Bildbeschreibung zu "Zielgruppen digitaler Barrierefreiheit"

Das Bild ist in sechs vertikale Spalten unterteilt, die jeweils eine Art von Beeinträchtigung und die dazugehörigen Empfehlungen für die Gestaltung von Inhalten auflisten.

1. Sehbeeinträchtigung, Blindheit:

  • Farbkontraste
  • Blendempfindlichkeit
  • Vergrößerungsbedarf
  • Sprach- oder Braille-Ausgabe
  • 2. Hörbeeinträchtigung, Gehörlosigkeit:

    • Alternative für Sprache, Ton
  • 3. Motorische Beeinträchtigung:

    • Größe, Platz und Zeit
    • Alternative für Mausbedienung
    • Sprachsteuerung
  • 4. Autismus-Spektrum, Teilleistungsstörung, chronische Krankheiten

    • schnelle Orientierung, klare Struktur
    • intuitive Bedienung
    • Lesbarkeit
    • Verständlichkeit
    • Sprachausgabe
  • 5. Temporäre Beeinträchtigungen

    • Alternativen für Mausbedienung
    • Sprachausgabe/-eingabe
    • Schnelle Orientierung, klare Struktur
    • intuitive Bedienung
    • Verständlichkeit, Lesbarkeit
  • 6. Alle

    • Leise/laute Umgebungen → Alternativen für Sprache, Ton
    • Blendung auf Bildschirmen → Kontraste
    • kleiner Bildschirm → Responsivität
    • komplexe Seiten → schnelle Orientierung
23.03.2026