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Bucherscheinung: Oliver Musenberg / Judith Riegert / Teresa Sansour (Hrsg.) Dekategorisierung in der Pädagogik Notwendig und riskant?

[23.04.2019]

Kategorisierungen wie beispielsweise die Unterscheidung ‚behindert/nicht behindert‘ bieten in der Alltagskommunikation und im Wissenschaftsdiskurs Struktur und Orientierung. Auch im Hinblick auf gruppenbezogene Identitätsbildung und politische Interessenvertretung kommt Kategorien eine besondere Bedeutung zu. Allerdings geht mit Differenzierungen und ategorisierungen – im Sinne von Ein- und Abgrenzungen – immer auch die Gefahr einher, Stigmatisierungs- und Diskriminierungsprozessen Vorschub zu leisten.

Die Beiträge des vorliegenden ersten Bandes der Reihe pädagogische differenzen diskutieren Fragen der (De-) Kategorisierung und ihre Bedeutung für die pädagogische Aufgabenstellung aus verschiedenen disziplinären Perspektiven (Erziehungswissenschaft, Heilpädagogik, Migrationspädagogik, Politikwissenschaft, Geschichtsdidaktik, Disability
und Gender Studies, Sozialpsychologie).

Hauptbeitrag: Katharina Walgenbach
Kommentare: Micha Brumlik, Markus Dederich, Viola B. Georgi, Marianne Hirschberg, Swantje Köbsell, Martin Lücke, Christina Matschke, Paul Mecheril, Anke Riebau, David Salomon, Linda Supik, Hendrik Trescher

Foto: klikhardt Verlag

pädagogische differenzen
herausgegeben von Oliver Musenberg, Judith Riegert und Teresa Sansour
Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen

30.04.2019