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Erste Beiträge der Themenausgabe "Algorithmisierung und Autonomie im Diskurs" im Online-Sammelband "Medien im Diskurs"

[30.07.2020]

Die Themenausgabe „Algorithmisierung und Autonomie im Diskurs“ des Online-Sammelbandes „Medien im Diskurs“ startet mit drei Beiträgen. In dem Beitrag „Kybernetisierung von Arbeit“ analysiert die Zukunftsforscherin Nora S. Stampfl Formen und Dimensionen algorithmischer Steuerungsprozesse in digitalisierten Arbeitswelten. Der zweite Beitrag „Wechselseitige Disziplinierung“ des Soziologen Jan Tobias Fuhrmann befragt darüber hinaus den Kommunikationsbegriff mit einem Fokus auf psychische und algorithmische Systeme aus systemtheoretischer Perspektive. In dem dritten Beitrag „Algorithmen als Rationalitätsmythos“ geht die Sozialwissenschaftlerin Alexandra E. Keiner einer Analyse des Sachverhalts nach, dass Algorithmen gegenwärtig als Antwort auf eine Vielzahl gesellschaftlicher Problembestände gelten.

Die Themenausgabe widmet sich Perspektiven und Reflexionen, die Veränderungen tradierter Ordnungen im Kontext algorithmischen Strukturen aufarbeiten und deren Bedeutung sowie Folgen für die Autonomie des Menschen diskutieren. Die Ausgabe wird fortwährend mit weiteren Beiträgen ergänzt. Zur Partizipation sind weiterhin interessierte Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen aufgerufen. Bitte beachten Sie dazu unseren Call for Papers.

Birgit Baudach | 30.07.2020