Dr.'in Johanna Maria Pangritz

E-Mail: johanna-maria.pangritz

Telefon: +49 2331 987-4175

Fax: +49 2331 987-4175

Raum: C0015

Vita

  • 12/2020 Verleihung des Bielefelder Gleichstellungspreis für Genderforschung/Genderthemen in Qualifikationsarbeiten für die Dissertation.
  • 11/2020 Promotion an der Universität Bielefeld; Titel der Dissertation: Strafende Pädagogen – fürsorgend und doch hegemonial? Brauchen wir wirklich mehr Männlichkeit? Ein kritischer, quantitativer Beitrag zum Verhältnis von hegemonialen Männlichkeitsvorstellung, Feminisierung und Punitivität.
  • 10/2020 – heute Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrgebiet Empirische Bildungsforschung an der FernUniversität in Hagen
  • Wintersemester 2020/21 Lehrauftrag an der Fakultät für Erziehungswissenschaft Arbeitsgruppe Sozialisation an der Universität Bielefeld
  • Sommersemester 2020 Lehrauftrag an der Fakultät für Erziehungswissenschaft Arbeitsgruppe Soziale Arbeit an der Universität Bielefeld
  • 12/2019 – 09/2020 Stipendiatin des Bielefelder Nachwuchsfonds Förderlinie Abschluss Promotion an der Universität Bielefeld
  • 04/2015 – 11/2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Erziehungswissenschaft Arbeitsgruppe für Sozialisation und am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld
  • 04/2014 – 03/2016 Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fakultät für Erziehungswissenschaft Arbeitsgruppe Soziale Arbeit an der Universität Bielefeld
  • 10/2013 – 03/2014 Wissenschaftliche Hilfskraft an der Fakultät für Erziehungswissenschaft Arbeitsgruppe für Sozialisation und am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld
  • 10/2013 -03/2017 Masterstudiengang Gender Studies ‚Interdisziplinäre Forschung und Anwendung’ an der Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie
  • 10/2011 - 09/2013 Studentische Hilfskraft an der Fakultät für Erziehungswissenschaft Arbeitsgruppe für Sozialisation und am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld
  • 04/2007-09/2013 Studium der Pädagogik (Diplom) an der Universität Bielefeld

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • (erziehungswissenschaftliche) Geschlechter- und Männlichkeitsforschung
  • feministische Theorie und Methoden
  • Vorurteils- und Diskriminierungsforschung
  • Empirische Bildungs- und Sozialisationsforschung mit besonderen Fokus auf soziale Ungleichheiten
  • Quantitative empirische Forschungsmethoden

Funktionen, Ämter und Mitgliedschaften

  • Redaktionsmitglied der Zeitschrift ‚Betrifft Mädchen‘ der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V.
  • Mitglied der Forschungsgruppe ‚Gender Politics‘ der FernUniversität in Hagen

Projekte

mehr Infos

Laufende Projekte

  • Professionalität und Bildungsgerechtigkeit in der Krise. Eine empirische Studie zur Professionalitäts- und Medienkompetenzentwicklung in Schule und Hochschule in Zeiten des Coronavirus‘ (ProBiKri) (Laufzeit 04/2020-03/2022)
  • ‚Von allen Seiten – Geschlecht in intersektionalen Diskriminierungssettings. Erlebnisse von Studierenden und erfahrene (In-)Kompetenz in Beratungsstellen’ (In Kooperation mit Dr.‘in Madlen Preuß (FH Bielefeld) und Prof.‘in Dr.‘in Beate Küpper (Hochschule Niederrhein)): Forschungsziel ist es, die Auseinandersetzung um intersektionale Diskriminierung in Bildungseinrichtungen wie die Stärkung der Sensibilität und entsprechender Kompetenzen im Beratungskontext der Sozialen Arbeit weiter voranzutreiben. Auch wenn Bildung die Förderung der gesellschaftlichen Partizipation als ein wesentliches Ziel verfolgt, lässt sich beobachten, dass durch Bildung und daran anknüpfende Institutionen gerade jene Ungleichheitsverhältnisse (re-)produziert werden, die sie versucht abzubauen. Hier setzt das Forschungsprojekt an und fragt sowohl nach erlebter Diskriminierung von Stu­dierenden als auch deren Erfahrung mit Beratenden, deren Angebote sie in Anspruch nehmen. Der gewählte Schwerpunkt – die Ein- und Verflechtung von Geschlecht in intersektionalen Diskriminierungssetting – begründet sich in der besonderen Herausforderung, das Moment der Intersektionalität erkennen beziehungsweise identifizie­ren zu können; und dies auf Seiten der Betroffenen wie der Beratenen, bei denen Hilfe gesucht wird. Die Beant­wortung dieser Fragen, denen sowohl quantitativ wie qualitativ begegnet wird, ist nicht nur als relevanter Beitrag für die Geschlechterforschung einzuordnen, auch lassen sich aus der entsprechenden Befundlage entscheidende Impulse für die Sozial(pädagogisch)e Arbeit in der Praxis ableiten. (Laufzeit 09/2020 – 12/2021)

Qualifizierungsprojekt

  • Transformierte Männlichkeit(en)? – Alternative Männlichkeitsvorstellungen und Entwürfe im Spiegel von Erziehung und Bildung
    Das Habilitationsprojekt möchte sich der grundlegenden Frage widmen, wie durch Bildungs- und Erziehungsprozesse eine Transformation von Männlichkeit angeregt werden kann. Aktuell wird vielfach über ‚toxische Männlichkeit‘ und die damit verbundenen Gefahren für Frauen und nicht binäre geschlechtliche Identitäten, wie auch für Männer die nicht dem hegemonialen Männlichkeitsbild entsprechen, diskutiert. Daran anknüpfend möchte das Projekt ins Zentrum stellen, wie durch Bildung und Erziehung ein Wandel von Männlichkeit hinsichtlich einer Demokratisierung männlicher Subjektivierungsweisen initiiert werden kann. Dabei sollen schulische wie auch außerschulische Bildungseinrichtungen in den Blick genommen werden.

Veröffentlichungen und Vorträge

Veröffentlichungen

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Monographien und Herausgaben

  • Kasten, Anna & Pangritz, Johanna (2022; in Vorbereitung): Feminismen in Pädagogik und Sozialer Arbeit: Theoretische Perspektiven, Herausforderungen & Ambivalenzen. Beltz Juventa.
  • Pangritz, Johanna & Plößer, Melanie (2021): Intersektionale Mädchenarbeit - Haltungen, Methoden und Konzepte aus kritisch-weißer Perspektive. Zeitschrift Betrifft Mädchen. Jg. 34, Nr.3. Weinheim: Beltz Juventa.
  • Pangritz, Johanna (2020): Strafende Pädagogen – fürsorgend und doch hegemonial? Brauchen wir wirklich mehr Männlichkeit? Ein kritischer, quantitativer Beitrag zum Verhältnis von hegemonialen Männlichkeitsvorstellung, Feminisierung und Punitivität. Bielefeld: Universität Bielefeld.

Projektberichte

  • Berghan, Wilhelm, Papendick, Michael, Wenk, Esra, Diekmann, Isabell, Pangritz, Johanna., Demir, Zeynep, Thießen, Ann-Kathrin., Meyer zur Heide, Swantje, Rees, Yann., & Rees, Jonas (2020): Kategorisch unterschätzt und ausgeschlossen – Wahrnehmung von und Erfahrungen mit Diskriminierung an der Universität Bielefeld 2019/ 2020. Bielefeld: Universität Bielefeld.
  • Pangritz, Johanna & Zick, Andreas (2018): Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Aus- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften. Curricula-Entwicklung und Implementierung in Regelstrukturen.

Beiträge in Zeitschriften & Sammelbanden

  • Pangritz, Johanna (2021): Männlichkeit, Care und Gleichstellung - Fürsorgende Männlichkeiten als Chance für das Geschlechterverhältnis? In: IZGOnZeit Nr. 10, S. 21-32. URL: https://www.izgonzeit.de/index.php/izgonzeit/article/view/4691
  • Pangritz, Johanna (2021): Männlichkeit und Fürsorge – emanzipatorische Praxis oder Stabilisierung männlicher Hegemonie? In: Forum Supervision, Heft 57, S. 9-24.
  • Pangritz, Johanna & Schütz, Julia (2021): Feministisch- intersektionales Professionsverständnis? Erste Überlegungen zur Verknüpfung von Intersektionalität mit einem pädagogischem Professionsverständnis. In: Betrifft Mädchen Jg. 34, Nr.3. Weinheim: Beltz Juventa, S.133-136.
  • Pangritz, Johanna & Plößer, Melanie (2021): Editorial. In: Betrifft Mädchen Jg. 34, Nr.3. Weinheim: Beltz Juventa, S.108-109.
  • Pangritz, Johanna (2021): Caring Masculinities – Bedeutung, Überlegungen und Einwände aus der Perspektive erziehungswissenschaftlicher Geschlechterforschung. In: Kleinert et al.: Interdisziplinäre Beiträge zur Geschlechterforschung. Repräsentationen, Positionen und Perspektiven der Geschlechterforschung (L’AGENda Publikationsreihe der LAGEN Niedersachsen). Leverkusen: Barbara Budrich, S. 115-127.
  • Pangritz, Johanna (2021): Männlich? Weiblich? Divers? Oder doch keine Angabe? – Zur Operationalisierung von Geschlecht in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung. In: Fegter, Susann/ Langer, Antje/ Thon, Christine (Hrsg.): Diskursanalytische Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft. Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung. Opladen, Berlin & Toronto: Barbara Budrich, S. 219-227.
  • Mokros, Nico & Pangritz, Johanna (2021): Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. In: El Difraoui, Asiem/ Trautmann, Catrin/ Wiedl, Nina: Deradikalisierungs- und Distanzierungsarbeit. Begleitbuch zum Qualifizierungslehrgang (Umfeld-)Beratung im Phänomenbereich islamistisch begründeter Extremismus. S. 27-29. URL: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Beitragsreihe/beitrag-band-9-deradikalisierungs-distanzierungsarbeit.html?nn=282388
  • Pangritz, Johanna (2020): Feministisch forschen mit quantitativen Methoden – Probleme, Dilemma und Lösungsansätze. In: Der pädagogische Blick. Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen (28) 1, S. 41-50.
  • Pangritz, Johanna & Berghan, Wilhelm (2020): Punitiveness and Devaluation among Social Work Gatekeepers. In: Social Work and Society. International Online Journal 18 (1).
  • Pangritz, Johanna (2020): Intersektionalität. In: Bollweg, Petra/ Buchna, Jennifer/ Coelen, Thomas/ Otto, Hans- Uwe (Hrsg.) Handbuch Ganztagsbildung, 2.Aufl., Wiesbaden: Springer VS.
  • Pangritz, Johanna (2020): Feministische quantitative Methoden in der Erziehungswissenschaft am Beispiel einer Studie zu Männlichkeit. In: Melanie Kubandt & Julia Schütz (Hrsg.): Methoden und Methodologien erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung. Opladen, Berlin & Toronto: Barbara Budrich, S.45-65.
  • Pangritz, Johanna (2019): Fürsorgend und doch hegemonial? Eine empirische Untersuchung zum Verhältnis von Männlichkeit, Feminisierung und Punitivität in pädagogischen Kontexten. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 11 (3), S. 132-149.

Rezensionen & wissenschaftliche Blogbeiträge

Vorträge, Moderation und wissenschaftliche Poster

mehr Infos

  • Schütz, Julia/Pangritz, Johanna (2021): Frauenberuf in Krisenzeiten – und jetzt ist alles wieder gut? Veranstaltungsreihe: Partizipation und Demokratiebildung in KiTas des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), am 19.10.2021
  • Pangritz, Johanna (2021): Feministische quantitative Methode? Herangehensweisen für die Geschlechterforschung. Im Rahmen des Seminars ‚Methodologien der Geschlechterforschung‘ an der Universität Bielefeld, am 17.6.2021 (online).
  • Pangritz, Johanna (2021): Fürsorgende und doch hegemonial? Caring Masculinities zwischen alternativen und traditionellen Männlichkeitsentwürfen. Im Rahmen der Ringvorlesung der Gender Studies an der Universität Bielefeld, am 11.5.2021 (online).
  • Pangritz, Johanna (2021): Strafende Pädagogen – fürsorglich und doch hegemonial? Brauchen wir wirklich mehr Männlichkeit? Kritische Einwände und Reflexionen aus der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung. Im Rahmen der Theoriereihe ‚reflexive Supervision‘ an der Universität Bielefeld, am 24.4.2021 (online).
  • Pangritz, Johanna (2020): Strafende Pädagogen – fürsorgend und doch hegemonial? Aktuelle Perspektiven fürsorgender Männlichkeit(en) und kritische Einwände aus der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung. Universität Bielefeld, am 15.12.2020 (online).
  • Pangritz, Johanna (2020): Caring Masculinities – Bedeutung, Überlegungen und Einwände aus und für die Perspektive erziehungswissenschaftlicher Geschlechterforschung, Beitrag auf der Tagung ‚Repräsentationen, Positionen und Perspektiven der Geschlechterforschung’ der Universität Vechta in Berlin, am 10.+11.2.2020.
  • Pangritz, Johanna & Mokros, Nico (2019): Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - Ein Vorurteil kommt selten allein, Beitrag auf der FARN-Fachtagung in Berlin, am 7.11.2019.
  • Pangritz, Johanna (2019): Feministische quantitative Methoden in der Erziehungswissenschaft, Beitrag auf der Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien in Hagen, am 5.7.2019.
  • Pangritz, Johanna (2019): Punitiveness and devaluation – The importance for social work as a gatekeeper for the welfare state, Beitrag im Symposium Renegotiationg Social Citizenship – Democracy in Welfare Service States in Hannover, am 13.6.2019.
  • Pangritz, Johanna (2018): Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Aus- und Weiterbildung von pädagogischen Personal – Bestandsaufnahme und Ergebnisdarstellung, Beitrag zur Projektabschlussveranstaltung der Zentrale für politische Bildung in Berlin, am 30.11.2018.
  • Pangritz, Johanna (2018): Punitiveness as the answer for the ‚boys crisis‘ in the classroom? Beitrag auf der ‘10th European Feminist Research Conference of AtGender and the German Gender Studies Association an der Georg-August-Universität Göttingen, am 13.9.2018. (Posterpräsentation)
  • Pangritz, Johanna (2018): Identität abgrenzen – Identität behaupten! Die Funktion und Folgen von Vorurteilen, Beitrag im Kontext der LernFerien NRW in Haus Neuland Bielefeld, am 4.4.2018.
  • Pangritz, Johanna (2018): Punitivität und Männlichkeit – Ein bisher ungeklärtes Verhältnis?!, Beitrag auf der Fachtagung ‚Gender_Wissen in Forschungsfeldern Sozialer Arbeit‘ an der Alice Salomon Hochschule Berlin, am 23.2.2018.
  • Pangritz, Johanna (2017): Masculinity and Punitiveness, Beitrag auf der jährlichen Konferenz des europäischen Netzwerkes für ‘Gender and Violence’ an der Universität Milano-Bicocca, am 25.5.2017. (Posterpräsentation)
  • Pangritz, Johanna (2012): Punitivität und Vorurteile: Zum Zusammenhang punitiver Einstellungen auf Vorurteilsbildung, Beitrag im Rahmen der Perspektive der Universität Bielefeld, November 2012. (Posterpräsentation)
Britta Roth | 21.10.2021