Methode „Identitätsplakat“

Lernziele/Verwendungsmöglichkeiten:

  • Beschäftigung mit eigener Identität
  • Selbstreflektion verstärken
  • Kreative Ausdrucksformen abseits von schriftlicher Darstellung schaffen
  • Kennenlern-Übung anhand eines Plakats mit selbst ausgewählten Bildern

Durchführungsschritte/ Instruktionen: Die Teilnehmer_innen bekommen ein Blatt Papier, um ihr eigenes Plakat zu erstellen. Das Plakat soll die Werte, Eigenschaften, Fähigkeiten etc. der Person darstellen. Die Zeitschriften dienen als Material, sich passende Bilder herausschneiden und für das Plakat zu verwenden.

Auswertung: Bei der Präsentation ist es gut, die Bilder nicht nur von denen erläutern zu lassen, die sie gemacht haben, sondern sie als Kunstwerke zu sehen und sie zu interpretieren. So kommt das Bild selbst viel stärker zu Geltung, das oft mehr sagt oder es auf andere Weise ausdrückt, als dass es durch eine Erläuterung zum Ausdruck kommt.

Tipps zur Durchführung: Führen Sie die Übung nur mit einer Gruppe durch, deren Dynamiken Sie kennen. Stellen Sie sicher, dass niemand wegen eines Plakats oder persönlicher Äußerungen ausgegrenzt wird.

Wichtige Rahmenbedingungen: max. 10 Teilnehmende

Bezug Intersektionalität: Durch die Methode kann aufgezeigt werden, dass Identität vielschichtig ist und jede Person sich in vielfachen, sich durchkreuzenden gesellschaftlichen Positionierungen befindet. Somit bietet sie den Teilnehmenden einen niedrigschwelligen persönlichen Einstieg in das Thema Intersektionalität, da anhand der Plakate auch auf die damit verbundenen Herrschaftsverhältnisse eingegangen werden kann.

Schlagworte: Mehrfachzugehörigkeit, Identität

Einstellungsdatum: 11.03.2012

06.10.2021