Methode „Sex Activity“

Lernziele/Verwendungsmöglichkeiten: Bei dieser Übung geht es um das persönliche Wissen zum Thema Sexualität. Sie bereitet vor allem Jugendliche darauf vor, über Sexualität zu sprechen.

Ziele: Begriffe definieren, Wissensvermittlung, Auflockerung

Durchführungsschritte/ Instruktionen: Die Teilnehmer_innen werden in zwei Gruppen geteilt. Der Ablauf ist ähnlich wie beim Originalspiel „Activity“. Von jeder Gruppe tritt in jeder Runde eine Person vor die Gesamtgruppe und zieht eine Karte. Auf den Karten stehen Begriffe und Buchstaben (P für Pantomime, Z für Zeichnen und U für Umschreiben). Die Person folgt der Anweisung und stellt den Begriff entweder pantomimisch dar/erklärt ihn, ohne den Hauptbegriff zu nennen/zeichnet ihn. Die Teilnehmer_innen aus der eigenen Gruppe versuchen, den Begriff innerhalb von 30 Sekunden zu erraten. Wenn der Begriff erfolgreich geraten wurde, bekommt die Gruppe einen Punkt. Nun ist die andere Gruppe an der Reihe. Wenn die Begriffe nicht bekannt sind, sollen Gruppenleiter_innen weiter helfen.

Wichtige Rahmenbedingungen: Gruppengröße bis 12 Teilnehmer_innen

Variationen der Methode: Um den Wettbewerb-Charakter zu erhöhen, kann die Gruppe weiter an der Reihe bleiben, wenn sie den Begriff erraten hat. Bei diesem Modell sollten aber die Begriffe kompliziert genug sein, damit der Wechsel zwischen den Gruppen garantiert ist.

Schlagworte: Diskriminierungsformen/soziale Kategorien, Gender, Sexualität, Sexuelle Orientierung, Sexuelle Identität

Einstellungsdatum: 10.03.2012

06.10.2021