Trainer_innenpool

Der Trainer_innenpool dient dazu, die Suche nach Trainer_innen, die intersektional arbeiten, zu erleichtern.

Trainer_innen, die sich explizit in ihrer Arbeit auf das Paradigma Intersektionalität beziehen, laden wir herzlich ein, Teil des Expert_innenpools zu werden: kontakt@portal-intersektionalitaet.de

Die hier vorgestellten Trainer_innen sind:

  • Mart Busche
  • Judy Gummich
  • Andreas Hechler
  • Jüdisch & Intersektional - Initiative für kritische Bildungsarbeit
  • KARFI - das Schwarze Bildungskollektiv
  • Sanata Nacro
  • Ines Pohlkamp
  • Friederike Reher
  • Kim Annakathrin Ronacher
  • Olaf Stuve

Mart Busche

Mart Busche hat Diplom-Politikwissenschaft studiert und war mehrere Jahre im „Arbeitskreis geschlechtsbezogene Pädagogik“ der Heimvolkshochschule „Alte Molkerei“ in Frille in der Mädchen- und Jungenarbeit tätig sowie in der Erwachsenenbildung (z.B. bei Dissens e.V. www.dissens.de/de/forschung/). Mart Busche hält Seminare und Vorträge zu geschlechtbezogener Pädagogik, sexuellen und geschlechtlichen Lebensweisen, Männlichkeiten- und Gewaltforschung und ist derzeit an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin tätig in einem Forschungsprojekt zur Prävention von sexualisiter Gewalt in der Jungen*pädagogik.

Mart Busche beschäftigt sich aus soziologischer und pädagogisch-praktischer Perspektive mit Fragen von Intersektionalität.

Dabei sind vor allem der Bereich der Jungenarbeit, Mädchenarbeit (http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1383-4/feministische-maedchenarbeit-weiterdenken), Geschlechter- und Queerforschung sowie Aspekte von Gewaltprävention im Fokus.

Kontakt:

E-Mail: mart.busche@ash-berlin.eu


Judy Gummich

Ich bin Trainerin, Prozessbegleiterin und systemische Coach mit FokusMenschenrechte, Inklusion und Diversity.

Parallel zu meiner Freiberuflichkeit arbeitete ich in unterschiedlichenOrganisationen, u.a. bei Eltern beraten Eltern von Kindern mit und ohne Behinderung, beim Deutschen Institut für Menschenrechte und dem Antidiskriminierungsverband Deutschland.

Freiberuflich bewege ich mich vorwiegend im Feld von Organisationen und Verbänden der Sozialwirtschaft, Freiwilligenorganisationen, Stiftungen, Selbstorganisationen sowie von Verwaltung und gelegentlich in universitären Zusammenhängen und Unternehmen.

Seit ca. 30 Jahren engagiere ich mich in unterschiedlichen Kontexten zu Belangen der afrikanischen Diaspora in Deutschland, zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, zu Menschen mit Be-/Hinderungen sowie zu intersektionalen Lebensrealitäten und Diskriminierungen.

Kontakt:


Andreas Hechler

Magister Artium Europäische Ethnologie und Gender Studies

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Bildungsreferent bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung Forschung,

Praxis und Theorie zu den Themen: Mehrdimensionale Diskriminierung/-privilegierung, Geschlechterreflektierte Pädagogik, Jungen*arbeit, Geschlecht und Neonazismus, Intergeschlechtlichkeit in Bildung und Pädagogik, Queer Theory und Theorien zu Geschlecht und Männlichkeit, (sexualisierte) Gewalt, Antisemitismus, Rassismus, Critical Whiteness, Nationalsozialismus, Erinnerungspolitik und Familienbiografie, Disability Studies, Eugenik und NS-‚Euthanasie‘.

Kontakt:


Jüdisch & Intersektional - Initiative für kritische Bildungsarbeit

Die Initiative wurde von Ina Holev und Miriam Yosef konzipiert um am Schnittpunkt von jüdischem Erfahrungswissen, kritischen akademischen Diskursen und aktivistischer Praxis zu agieren. Ziel von Jüdisch & Intersektional ist es, für Antisemitismus zu sensibilisieren und Jüdinnen*Juden in feministischen Kontexten Sichtbarkeit zu verleihen und diese zu empowern. Es soll auch gezeigt werden, wie intersektionale feministische Theorien und Praktiken auch für die Arbeit gegen Antisemitismus fruchtbar gemacht werden können. Im Rahmen kritischer Bildungsarbeit bieten wir Workshops, Vorträge und Beratungsangebote an.

Kontakt:

E-Mail: jewishintersectional(at)gmail.com


KARFI

„There is no such thing as a single-issue struggle because we do not live single-issue lives.“ (Audre Lorde, 1982)

KARFI - Das Schwarze Bildungskollektiv ist ein Zusammenschluss von Schwarzen Referent*innen, die mit ihren Angeboten

  • Stärken und Ressourcen von und für Personen of Color offenlegen und erweitern wollen,

  • Wege eines diversitätsbewussten und rassismussensiblen Sprechens und Handelns aufzeigen wollen,

  • Veränderungsprozesse in Bildungsinstitutionen und sozialen Einrichtungen, Vereinen und Organisationen begleiten und anregen wollen, diversitätssensible und -gerechte Strukturen zu schaffen.

  • Politische Bildungsarbeit zu den Themen: Empowerment für Schwarze Menschen und Menschen of Color in privaten und Arbeitszusammenhängen, Sensibilisierung und Kritisches Weißsein für Angehörige der weißen Mehrheitsgesellschaft in privaten und Arbeitszusammenhängen, Einführungen in Critical Whiteness Studies, Rassismustheorien, deutsche Kolonialgeschichte, Intersektionalität, Diversität, Theorien und Konzepte rassismuskritischer und dekolonialer Bildung, leisten.

Literaturhinweise:

  • KARFI – Schwarzes Kollektiv für rassismuskritische Bildung und Empowerment, in: SPIEGELBLICKE. Perspektiven Schwarzer Bewegung in Deutschland (2015)
  • Safer Spaces. Zur strategischen Gestaltung von empowernden Arbeitskontexten für Bildungsarbeitende of Color, in: Bon voyage! Rasssismuskritische Wege in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit (2016)

Kontakt:

E-Mail: karfi@live.de


Sanata Nacro

freiberufliche Trainer_in und Berater_in und aktuell Fachreferent_in für Mädchen_arbeit und Geschlechterpädagogik bei der Landesarbeitsgemeinschaft für Mädchenarbeit NRW, in der Bildungs- und Beratungsarbeit. Dementsprechend verfüge ich über theoretische Expertise und Praxiserfahrung in der Antidiskriminierungsarbeit und der feministischen Mädchen_arbeit.

Seit vielen Jahren arbeite ich als Trainer_in und Fachreferent_in zu den Themen Intersektionalität, Rassismuskritik, Empowerment aus der Perspektive von People of Color und Privilegienreflexion in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Kontakt:

E-Mail: sogoma@gmx.net


Dr.in Ines Pohlkamp

Dr.in phil., Sozialarbeitswissenschaften/Sozialpädagogik (Diplom); Internationale Kriminologie (Master)

Referentin für intersektionale Bildung, geschlechtersensible Pädagogik und Social Justice Fortbildung. Organisationsentwicklung, Fachberatung und Forschung

Kontakt:


Friederike Jonah Reher

Diplom-Pädagogik

Fachwirt* für Büro- und Projektorganisation (IHK)

Management für öffentliche Fördermittel - Fundraising (emcra)

Arbeit in der Wissenschaft und politischen Bildung zu den Themen der Antidiskriminierungspolitik, Intersektionalität und Privilegienreflexion sowie Inklusion und Barrierereduktion.

Zusammen mit Katharina Walgenbach verantwortlich für die Homepage 'Portal Intersektionalität'.

Beratung zu Fundraising-Strategien und Projektmanagement.

Vielfaltsbewusstes Lektorat und Übersetzungen in Leichte Sprache.

Kontakt:


Kim Annakathrin Ronacher

Kulturwissenschaftlerin.

Systemische Coach und freiberufliche Referentin und Trainerin mit den Schwerpunkten Rassismuskritik/ Critical Whiteness, Diversity und Antidiskriminierung. Supervisorin (in Ausbildung).

Als Referentin und Trainerin gebe ich bundesweit Fortbildungen, Trainings und Seminare zu Rassismuskritik / Critical Whiteness, Diversity und Antidiskriminierung für verschiedene Zielgruppen in pädagogischen Einrichtungen, Stiftungen, Hochschulen, Verwaltungen und Unternehmen. Als Supervisorin eröffne ich Reflexionsräume für Teams und Einzelpersonen – auch hier ist mir eine diversitätssensible Perspektive wichtig, die die jeweiligen institutionellen und gesellschaftlichen Kontexte mitdenkt. Gemeinsam mit Kolleg*innen begleite und berate ich außerdem Organisationen und Teams in rassismuskritischen und diversitätsorientierten Veränderungsprozesssen.

Kontakt:


Olaf Stuve

Diplom Soziologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leibniz Universität Hannover im Fachbreich Politische Wissenschaften, Abteilung für Didaktik für politische Bildung (agora) sowie freiberuflicher Bildungsarbeiter zu den Themen Geschlechterverhältnisse, Männlichkeiten, Sexualitäten, Rassismus, soziale Klasse und deren Verknüpfungen.

Seit Jahren arbeite ich wissenschaftlich zu Fragen in der (politischen) Jugend- und Erwachsenenbildung sowie Sozialen Arbeit. Dabei stellen Geschlechterverhältnisse einen Ausgangspunkt dar, die nicht unabhängig von anderen gesellschaftlichen Dominanzverhältnisse gedacht und bearbeitet werden können. Aktuell (2018-20) befasse ich mich in einer Promotionsforschung mit der Frage nach den Voraussetzungen für eine kritischen Beschäftigung mit Männlichkeiten in der politischen Bildung. Mit meiner Arbeit verfolge ich das Ziel, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt zu unterstützen und Gewalt(strukturen) abzubauen. In den letzten Jahren lag mein Fokus auf der Auseinandersetzung mit extrem rechten Politiken und deren Verknüpfungen von Geschlecht, Sexualität und „Ethnizität, Kultur und Religion“ (http://dissens.de/gerenep/ueber-uns.php).

Kontakt:

E-Mail: o.stuve@ipw.uni-hannover.de

19.10.2021