Professur für Bildungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Systems der Weiterbildung und seiner Adressat*innen

Prof. Dr. Andreas Martin

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Deutschen Instititut für Erwachsenenbildung, – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE) und der FernUniversität in Hagen wurde zum 1. März 2022 eine gemeinsame Kooperationsprofessur am IfBM etabliert.

Das DIE forscht zu Fragen des Lernens und Lehrens Erwachsener, der Weiterbildungsprogramme, der Weiterbildungseinrichtungen sowie des politischen und institutionellen Kontextes des Lebenslangen Lernens.

Betreuung von Abschlussarbeiten BA / MA

    1. Sie nehmen Kontakt auf: andreas.martin und schildern kurz Ihr Vorhaben. Orientieren Sie sich gern auch an den Vorschlägen zu Themenfeldern für eine Abschlussarbeit.
    2. Nach Rücksprache und Abstimmung erstellen Sie ein Exposé.
    3. Nach Rückmeldung überarbeiten Sie das Exposé oder melden die Abschlussarbeit an.
    4. Das Prüfungsamt legt den Abgabetermin für die Abschlussarbeit fest.

    Weitere Informationen zu B.A. Arbeiten: https://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/babw/2018/09/21/4774/

    Weitere Informationen zu M.A. Arbeiten: https://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/mabm/2018/09/21/aenderungen-der-regelungen-zur-abschlussarbeit/

  • Das Lehrgebiet betreut gern Abschlussarbeiten zu Themen, die sich mit Angebot von und Beteiligung an Weiterbildung befassen oder Fragestellungen zum Personal in der Weiterbildung aufgreifen.

    Vorschläge für Bachelor- oder Masterarbeiten zum Weiterbildungsangebot:

    • Kulturelle Vielfalt in Weiterbildungseinrichtungen
    • Qualitätsmanagementsysteme
    • Personalgewinnung
    • Digitalisierung
    • Bewältigung der Corona-Pandemie oder
    • Entwicklung von Angebots- und Teilnahmestrukturen an VHS

    Vorschläge zum Themenfeld Weiterbildungsbeteiligung:

    • Faktoren ungleicher Bildungsbeteiligung
    • Bildungsgerechtigkeit
    • die Reproduktion sozialer Ungleichheit durch Bildung
    • Nutzen und Erträge von Weiterbildung

    Vorschläge für Themen im Bereich Weiterbildungspersonal:

    • Professionalität
    • Kompetenzen
    • Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen
    • Generationenwechsel

    Es sind grundsätzlich auch andere Themensetzungen im Bereich der Weiterbildung möglich. Betreut werden sowohl theoretische als auch empirische Arbeiten. Sehr willkommen sind quantitativ-empirische Zugänge. Dazu wird methodische Beratung und Unterstützung beim Zugang zu Daten angeboten.

  • Im Exposé fassen Sie Ihr Vorhaben kurz und prägnant zusammen. Dabei sollte sich bereits eine erste kohärente Argumentationslinie andeuten. Das Exposé bildet die Grundlage der Betreuung und Beratung durch das LG. Das Exposé sollte nicht mehr als vier Seiten umfassen:

    • Deckblatt (https://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/wp-content/uploads/2021/12/Beipackzettel-BA-MA-Arbeiten.pdf)
    • Begründung der Relevanz des Themas
    • Fragestellung und theoretische Einordnung
    • Daten / Methoden
    • Vorläufige Gliederung
    • Literatur
    • Deckblatt (https://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/wp-content/uploads/2021/12/Beipackzettel-BA-MA-Arbeiten.pdf)
    • Abstract: Der Abstract (jeweils eine deutsche und eine englische Version) sollte auf nicht mehr als einer halben Seite die Fragestellung, die theoretisch begründeten Annahme, die Daten und Methoden sowie die Befunde zusammenfassen.
    • Einleitung (die nicht Einleitung genannt werden muss): In der Einleitung wird die Relevanz der Forschungsfrage anhand des aktuellen Forschungsstandes und ggf. der gesellschaftlichen Bedeutung begründet. Sinnvoll ist es zu zeigen, dass die Fragestellung ein Desiderat der Forschung oder einen praktischen Bedarf adressiert.
    • Theoretischer Hintergrund: Was sind hier die relevanten theoretischen Bezüge, welche empirischen Befunde gibt es dazu? Welcher theoretische Zugang soll genutzt werden und warum? Welche Annahmen und Hypothesen lassen sich ggf. daraus ableiten?
    • Daten und Methoden: Erläutern und begründen Sie die Wahl des methodischen Vorgehens. Grundsätzlich sollte zur Beantwortung einer Forschungsfrage jene Methode gewählt werden, welche die stärkste Evidenz garantiert. Dies hängt von der Fragestellung und der Datenverfügbarkeit ab. Beschreiben Sie die Daten und das methodische Vorgehen so, dass alle Schritte transparent und nachvollziehbar und die Ergebnisse replizierbar sind. Grundsätzlich gelten die Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis (https://www.fernuni-hagen.de/forschung/docs/ordnung_gwp.pdf) und forschungsethische Grundsätze (https://www.fernuni-hagen.de/forschung/docs/ordnung_ethik.pdf). Zum methodischen Vorgehen und zur Verfügbarkeit und Zugang zu Daten werden Sie umfangreich beraten.
    • Ergebnisse: Stellen Sie die Ergebnisse vollständig und selbsterklärend dar. Berichten Sie Gütekriterien.
    • Interpretation/Diskussion der Ergebnisse: Diskutieren Sie die Ergebnisse vor dem Hintergrund der theoretisch begründeten Annahmen und Hypothesen. Was bedeuten die Befunde mit Blick auf diese Theorien? Wenn Hypothesen verworfen werden: welche möglichen Erklärungen lassen sich dafür finden? Was sind die Limitationen der Forschung (methodisch)?
    • Ausblick: Fassen Sie die Befunde zusammen. Welche Anschlussfragen ergeben sich aus den Befunden? Wie könnte die Forschung verbessert werden.
    • Literatur: APA; vollständig
    • Anhang: Informationen die wichtig sind, um das methodische Vorgehen nachvollziehen und die Güte einschätzen zu können.
Birgit Baudach | 27.04.2022