Maike Altenrath

Maike Altenrath Foto: Volker Wiciok

E-Mail: maike.altenrath

Telefon: +49 2331 987-2804

Raum: C0.023, Gebäude 1 (KSW)

Lebenslauf

Maike Altenrath ist seit Oktober 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrgebiets Mediendidaktik.

An der Universität zu Köln studierte sie im kombinatorischen Bachelor of Arts Medienkultur- und Erziehungswissenschaften. Ihren Master of Arts absolvierte sie in den Fächern Erwachsenenbildung/Weiterbildung und Erziehungswissenschaft. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit widmete sie sich den Rahmenbedingungen des Organisierens digitaler Lehr-/Lernarrangements in Volkshochschulen.

Ihre Forschungsinteressen umfassen Fragestellungen der medienpädagogischen Organisationsforschung und Erwachsenenbildung/ Weiterbildung.

Forschungsprojekte

Aufgabe/Funktion am Lehrgebiet

Lehrtätigkeit:

N.N.

Forschungstätigkeit:

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt „All is data – die (gem-)einsame Suche nach Erkenntnis in einer digitalisierten Welt“ (AID)

https://www.all-is-data.de/

https://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/3081.php

Mit der digitalen Transformation werden Daten – und wie sie erzeugt, verknüpft und verwendet werden – in allen Lebens- und Arbeitsbereichen wichtiger. Datengestützte Entscheidungen stellen pädagogisch Handelnde vor neue Herausforderungen: Denn sie müssen Daten-Bildung gestalten und sich selbst auch zur zunehmenden Datafizierung positionieren. Offen bleibt jedoch meist, was das Vorhandensein von Daten, zum Beispiel aus virtuellen Lernumgebungen oder aus Informations- und Leistungsdatensystemen, für das Lehren und Lernen bedeutet und wie es Bildungsprozesse gestalten kann.

Hier setzt das Verbundprojekt an und fragt, wie Pädagoginnen und Pädagogen im schulischen Alltag mit den vielfältig anfallenden Daten umgehen: Wie prägen Daten den pädagogischen Alltag? Wie werden Daten in das Lernen in der Schule eingebettet? Wie verstehen und konstruieren multiprofessionelle Teams Daten-Bildung und wie übersetzen sie dies in fächerübergreifendes (medien-)pädagogisches Handeln? Die Forschenden der TU Kaiserslautern, des Instituts für Informationsmanagement in Bremen und der FernUniversität in Hagen rekonstruieren, wie Pädagoginnen und Pädagogen im Schulalltag mit Daten umgehen. Sie nehmen dabei auch in den Blick, welche organisatorischen Besonderheiten unterrichtsübergreifende Bildungsangebote mit sich bringen. Darauf aufbauend gestalten sie Bildungskonzepte und begleiten deren Umsetzung in der schulischen Praxis.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts tragen zur aktuellen Fachdiskussion dazu bei, wie Medienkompetenz und Medienbildung in der Schule ausgerichtet sind. Außerdem entwickeln die Forschenden gezielte Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und unterstützen damit, dass die Daten-Bildung stärker in der Schule implementiert wird.

Publikationen

  • Altenrath, Maike, Christian Helbig, und Sandra Hofhues. 2020. „Deutungshoheiten: Digitalisierung und Bildung in Programmatiken und Förderrichtlinien Deutschlands und der EU“. MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung 17 (Jahrbuch Medienpädagogik): 565–94. doi: 10.21240/mpaed/jb17/2020.05.22.X.

Vorträge

  • Altenrath, Maike/Helbig, Christian/Hofhues, Sandra (2019): Deutungshoheiten. Digitalisierung und Bildung in Programmatiken und Förderrichtlinien Deutschlands und der EU. Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft an der PH Zürich.
Florian Ribjitzki | 17.11.2020