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Galerie: Sommerschule 2017

Bioethik-Sommerschule am Schwarzen Meer: „Eine Fülle neuer Perspektiven!“

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Mit einer Sommerschule in Bulgarien wurde vom 04. bis 10. September 2017 die erfolgreiche Reihe internationaler Sommerschulen zur Bioethik fortgesetzt, die unter Federführung des Lehrgebiets „Praktische Philosophie – Ethik, Recht, Ökonomie“ der FernUniversität in Hagen konzipiert worden ist. Veranstaltet wurde die inzwischen schon vierte Bioethik-Sommerschule von der Philosophischen Fakultät der Sofioter Universität „St. Kliment Ohridski“ und dem Lehrgebiet Philosophie II der FernUniversität in Hagen in Kooperation mit den Universitäten Zagreb, Thessaloniki, Kreta, Linz sowie der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Veranstaltungsort war das Gästehaus der Sofioter Universität in Kiten am Schwarzen Meer.

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Auf dem dichten Programm standen Vorträge, Seminare und Workshops mit ausgewiesenen Fachvertretern. In verschiedenen Foren konnten die Teilnehmer eigene Abschlussarbeiten und Promotionsprojekte an den jeweiligen Universitäten vorstellen und diskutieren, wie Dr. Marcus Knaup vom Institut für Philosophie der FernUniversität erklärt. „Besonders hat mir bei der Veranstaltung gefallen, dass hier die Philosophie in den Dialog mit den "Life Sciences" getreten ist und ich als Naturwissenschaftler aus dem Bereich "Life Sciences" meine Sichtweise einbringen konnte“, hält der Pharmakologe Dr. André Marx fest, der aktuell an der FernUniversität Philosophie studiert. Sein Hagener Kommilitone Tobias Bauer ist ebenfalls ganz begeistert: „Die Teilnahme an der Sommerschule war sicherlich ein Highlight meines bisherigen Studiums der Philosophie an der FernUniversität. Mir haben sich eine Fülle neuer Perspektiven für mein weiteres Studium eröffnet. In jedem Fall ist meine Motivation für das Philosophiestudium durch die Teilnahme an der Sommerschule noch weiter gestiegen“. Eva Delivogiatzi, die an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki promovieren möchte, stimmt den beiden zu. Auch sie schaut gerne auf die Zeit in Bulgarien zurück: „Ich bin dankbar für die Gelegenheit, mich mit prominenten Wissenschaftlern aus ganz Europa austauschen sowie Studenten unterschiedlicher Nationen begegnen zu können – und das alles in einer wirklich wunderschönen Umgebung. Wir haben wichtige bioethische Fragen zu durchdringen versucht und uns um ein tieferes Verständnis des Lebendigen bemüht.“


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Der Hagener Philosoph und Direktor der Reihe “Bioethics in Context“, Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann, schaut nicht nur dankbar zurück, sondern zugleich neu motiviert nach vorne: „Unsere Kooperation wird in jedem Fall fortgesetzt werden“, so Hoffmann. „Und ich darf schon verraten, dass die nächste Sommerschule vom 17.-24. Juni 2018 in Tutzing am Starnberger See stattfinden wird. Die Sommerschule wird dann unter dem Thema “Life, Living Bodies, and the Genes“ stehen. Es wird schwerpunktmäßig um hochaktuelle Fragen der Gentherapie und genetischen Manipulation gehen, wozu wir auch Biologen von der LMU München an Bord haben werden.“



Weitere Bilder von der Sommerschule 2017

Prof. Dr. Stavroula Tsinorema (Kreta) und Prof. Dr. Hrvoje Jurivc (Zagreb).
Dr. Michael Spieker (Tutzing) und Dipl. Soz. Wiss. Ludwig Krüger, M.A. (v.l.).

Prof. Dr. Stavroula Tsinorema (Kreta) und Prof. Dr. Hrvoje Jurivc (Zagreb).

Dr. Michael Spieker (Tutzing) und Dipl. Soz. Wiss. Ludwig Krüger, M.A. (v.l.).



Prof. Dr. Eleni Kalokairinou (Thessaloniki) und Prof. Dr. Valentina Kaneva (Sofia).
Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann (Hagen).

Prof. Dr. Eleni Kalokairinou (Thessaloniki) und Prof. Dr. Valentina Kaneva (Sofia).

Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann (Hagen).


Dr. Marcus Knaup (Hagen).
Teilnehmer der Sommerschule 2017.

Dr. Marcus Knaup (Hagen).

Teilnehmer der Sommerschule 2017.


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Kiten (Bulgarien).


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Gruppenfoto der internationalen Sommerschule 2017.
Bryan Planhof | 28.09.2017
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Kultur- und Sozialwissenschaften, Lehrgebiet Philosophie II, Bioethik, 58084 Hagen