{"id":76,"date":"2022-04-12T18:48:39","date_gmt":"2022-04-12T16:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fernuni-hagen.de\/digitale-hermeneutik\/?p=76"},"modified":"2022-05-16T01:35:44","modified_gmt":"2022-05-15T23:35:44","slug":"panel4-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fernuni-hagen.de\/digitale-hermeneutik\/panel4-1\/","title":{"rendered":"Panel 4: Poetische Maschinenr\u00e4ume"},"content":{"rendered":"<p><p>Veranstalter: Prof. Dr. Peter Risthaus, Helmut Hofbauer<\/p>\n<p>Die \u201aComputerdichtung\u2018 hat erheblich aufger\u00fcstet und zwar nicht allein technisch: Lyrik-Bots und vergleichbare Textgeneratoren laufen jetzt auf Twitter und in anderen sozialen Medien, von diversen Websites ganz zu schweigen. Was wird Dichtung unter digitalen Bedingungen gewesen sein?<\/p>\n<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sprachalgorithmik: analog\/digital. Poetische Kalk\u00fcle von der Ars Combinatoria bis zur Biopoesie<\/h2>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Dr. Nils Jablonski (FU Hagen)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sprachalgorithmik umfasst all jene literarischen Ph\u00e4nomene, die nach mathematisch-logischen und letztlich programmierbaren Verfahren erzeugt sind und damit zum Bereich der sogenannten kalk\u00fclsprachlichen Dichtung geh\u00f6ren. Der Vortrag gibt einen Einblick in die zentralen literarhistorischen Entwicklungsphasen der kalk\u00fclsprachlichen Dichtung von den analogen Anf\u00e4ngen bis zu ihren gegenw\u00e4rtigen digitalen Auspr\u00e4gungen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Dr. Nils Jablonski<\/em> ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrgebiet Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medien\u00e4sthetik von Prof. Dr. Michael Niehaus an der FernUniversit\u00e4t in Hagen. 2018 wurde er mit der Arbeit <em>Idylle. Eine medien\u00e4sthetische Untersuchung des materialen Topos in Literatur, Film und Fernsehen<\/em> an der Technischen Universit\u00e4t Dortmund promoviert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Digitale K\u00fcchenpoesie. Ein internetlinguistischer Rezeptionsversuch (online)<\/h2>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Prof. Dr. Konstanze Marx (Universit\u00e4t Greifswald)<\/p>\n\n\n\n<p>Mit \u201eAls ich die K\u00fcche betrete\u201c beginnen auf Twitter recht regelm\u00e4\u00dfig ver\u00f6ffentlichte fiktionale Szenarien des Accounts @Im_Alter_Fische. Damit hat sich dieser Account nicht nur innerhalb k\u00fcrzester Zeit einen poetischen Raum auf der Plattform erobert, sondern zu zahlreichen Adaptionen motiviert. Inwieweit hier musterhafte (maschinen\u00e4hnliche) Strukturen \u00fcbernommen werden und wie sich ein Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen Realit\u00e4t und Fiktion entlang dieser Rekontextualisierungen identifizieren l\u00e4sst, soll Gegenstand eines internetlinguistischen Zugangs sein.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Prof. Dr. Konstanze Marx<\/em> ist Professorin f\u00fcr Germanistische Sprachwissenschaft sowie Gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktorin des Instituts f\u00fcr Deutsche Philologie an der Universit\u00e4t Greifswald. Seit 2021 ist sie zudem Prorektorin f\u00fcr den Aufgabenbereich Kommunikationskultur, Personalentwicklung und Gleichstellung. Sie forscht vornehmlich zu digitaler Interaktion, Methoden der Internetlinguistik und Ethik, Wissenschaft und \u00d6ffentlichkeit sowie Digitalisierung der Lehrmethoden in Schule und Universit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interview (online)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\">mit @Im_Alter_Fische<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sprachalgorithmik: analog\/digital. Poetische Kalk\u00fcle von der Ars Combinatoria bis zur Biopoesie Dr. Nils Jablonski (FU Hagen) Die Sprachalgorithmik umfasst all jene literarischen Ph\u00e4nomene, die nach mathematisch-logischen und letztlich programmierbaren Verfahren erzeugt sind und damit zum Bereich der sogenannten kalk\u00fclsprachlichen Dichtung geh\u00f6ren. 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