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Förderprogramm „Innovative Lehre“


Aktuelles

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Um neue Freiräume für Innovationen zu schaffen, finden 2020 zwei weitere Calls statt. Mögliche Themenschwerpunkte stellen weiterhin Internationalisierung der Lehre und Studienstruktur über den gesamten Studienverlauf dar. Mit diesen grundsätzlich thematisch offenen Calls wird jedoch auch Ideen in anderen relevanten Bereichen der Lehrentwicklung Raum gegeben. Inhaltlich werden die Calls gemeinsam von dem Prorektor für Studium und Diversität und dem Prorektor für Weiterbildung, Transfer und Internationalisierung verantwortet.

Die aktuelle Einreichungsfrist für Förderanträge endet am

15. Oktober 2020.

Alle Lehrenden der FernUniversität sind herzlich eingeladen, sich an den Ausschreibungen zu beteiligen.

Weitere Informationen entnehmen Sie den nachfolgenden Unterlagen:

Ausschreibung

Antragsformular

Merkblatt

FAQs



Informationen zum Förderprogramm Innovative Lehre

Hintergrund

Das Förderprogramm „Innovative Lehre“ (FILeh) wurde im Rahmen der Hochschulentwicklungsplanung 2020 zur Förderung zukunftsweisender Ansätze in Studium und Lehre mit Fokus auf der (Neu)Konzeption von zeitgemäßen und zukunftsweisenden Lehr-Lern-Arrangements in der Fernlehre entwickelt.

Das Förderprogramm blickt seit 2016 bereits auf drei erfolgreiche Ausschreibungen („Calls“) in den strategischen Entwicklungsfeldern Internationalisierung, Digitalisierung und Studienstruktur zurück. Mit einem Gesamtfördervolumen bisher von 2 Millionen Euro werden bereits zahlreiche Projekte erfolgreich angestoßen bzw. durchgeführt.

Um neue Freiräume für Innovationen zu schaffen, finden 2020 zwei weitere thematisch offene Calls statt.

Zielsetzung

Es sollen aktuelle Entwicklungen und Trends im Kontext von Studium und Lehre, derer sich die FernUniversität widmen will oder muss, gezielt aufgegriffen und befördert werden. Durch die Maßnahmen sollen die Studienaktivität und die didaktische Qualität des Angebots der Hochschule im Bereich Lehre und Studium weiter steigen. Um dieser Bedeutung gerecht zu werden, entscheidet das Rektorat über die Bewilligung der eingereichten Anträge. Alle Lehrenden der FernUniversität sind aufgefordert, sich zu beteiligen.

Allgemeine Förderkritierien

Das Förderprogramm „Innovative Lehre“ fördert

  • Projekte mit einem hohen Innovationspotential und Strahlkraft für andere Fakultäten und Studiengänge;
  • Nachhaltige Projekte, die eingebettet sind in die Studienstruktur und -angebote und eine zielgerichtete Entwicklung verfolgen;
  • Projekte, die in Kooperation mit (internationalen) Hochschulen Ansatzpunkte für Netzwerke und Verbünde mit anderen Hochschulen bieten und die internationale Sichtbarkeit der FernUniversität erhöhen;
  • Projekte mit hoher mediendidaktischer Qualität;
  • Projekte im Einklang mit den strategischen Zielen der Hochschule in den Bereichen Studium und Lehre sowie Internationalisierung (Hochschulentwicklungsplan 2020);
  • Projekte deren Wirtschaftlichkeit und Verhältnismäßigkeit gegeben ist.

Grundsätzlich sollen die Anträge in ihrer Zielsetzung die SMART-Grundsätze erfüllen:

  • S – Spezifisch: Ziele müssen eindeutig und so präzise wie möglich definiert sein
  • M – Messbar: Ziele müssen messbar sein
  • A – Akzeptiert: Ziele müssen mit betroffenen Einrichtungen abgestimmt sein
  • R – Realistisch: Ziele müssen realistisch sein
  • T – Terminiert: für jedes Ziel sind klare Meilensteine zu definieren sowie ein klar definierter zeitlicher Abschluss

Spezifische Aspekte werden je Entwicklungsfeld definiert und finden Eingang in die Bewertung.


Abgeschlossene Calls

Call „Studieneingangsphase"

Die Studierendenschaft der FernUniversität ist durch verschiedene Lebens-, Berufs- und Bildungsbiographien charakterisiert. Um der Unterschiedlichkeit der Vorbildungen, Kompetenzprofile und Bildungsziele zu Studienbeginn adäquat zu begegnen, steht die FernUniversität mehr denn je vor der Herausforderung, den Einstieg in das Fernstudium zu unterstützen und ihren Studierenden einen Erfolg versprechenden Zugang zu akademischer Bildung zu ermöglichen. Das stellt spezielle Anforderungen an die Gestaltung der besonders erfolgskritischen Studieneingangsphase.
Mit der Ausschreibung wurden Vorhaben innovativer Lehre gefördert, die verschiedene, in der Studieneingangsphase verortete Zielsetzungen adressieren.
Mit dem dritten Call „Studieneingangsphase“ wurden innovative Projekte gesucht, die vornehmlich im curricularen Bereich verankert sind. Sofern eine enge Anbindung an curricular verankerte Module gegeben ist, ist auch eine Förderung von Angeboten im nicht-curricularen Bereich möglich. Hierbei kann es sich um Neuentwicklungen oder Weiterentwicklungen bereits bestehender Module handeln.

Call „Digitalisierung“

Digitale Medien erlauben ein zeit- und ortsunabhängiges Studium für heterogene Studierende in ganz unterschiedlichen Lebenslagen. Das Studium an der FernUniversität war von Beginn an medienbasiert – zuerst analog, dann zunehmend entsprechend der technischen Entwicklung digital. Das mediengestützte Studium ist von Anfang an der grundlegende Ansatzpunkt, um die Gründungsidee der FernUniversität – Zugang zu Hochschulstudium für neue Zielgruppen und Bildung im aktuellen gesellschaftlichen Kontext – zu ermöglichen. Gleichzeitig gibt es – aufgrund ihrer Charakteristik – die Erwartung an die FernUniversität, „Frontrunner“ des mediengestützten Studiums und damit auch über Erfahrungen mit neusten Entwicklungen zu verfügen. Damit ist für Akteure in der Fernlehre die stetige Auseinandersetzung mit Digitalisierung in der Bildung notwendig. Die Ausschreibung zielte auf die Entwicklung innovativer Ansätze in den Studiengängen.

Call „Internationalisierung“

Die Internationalisierung von Studium und Lehre ist ein wichtiger Baustein in der innovativen Weiterentwicklung des Studiensystems der FernUniversität. Daher strebt das Rektorat die Erhöhung der Zahl und Qualität internationaler Lehrkooperationen und Komponenten in den Studiengängen an. Die Internationalisierung der Fern- und Onlinelehre ist ein Entwicklungsfeld, das sowohl digitale Komponenten wie auch Kurzpräsenzen beinhalten kann. Die Ausschreibung regte dazu an, innovative Ansätze in den Studiengängen zu entwickeln. Internationale Komponenten können gegebenenfalls auch als sogenannte Short Learning Programs (SLPs) im internationalen Austausch verwendet werden.


Kontakt

Rückfragen zur aktuellen Ausschreibung:

Prorektor für Studium und Diversität (E-Mail)

Herr Dr. Michael Hundt (E-Mail)

Für Internationalisierung:

Prorektor für Weiterbildung, Transfer und Internationalisierung (E-Mail)

Frau Dr. Ingrid Thaler (E-Mail)


organisatorische Fragen:

Monika Gielerski (E-Mail)

mediendidaktische Beratung:

Koordinationsstelle für E-Learning und Bildungstechnologien (E-Mail)


Studium, Lehre und Diversität 16.07.2020
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, D-58084 Hagen, Telefon: +49 (2331) 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de