Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26
Digital Health: Innovative Forschungsprojekte
Im Wintersemester 2025/2026 war der Start unsere Ringvorlesung "Digital Health: Innovative Forschungsprojekte".
Potentiale von Virtual Reality für die Notfallmedizin
Wie können Beschäftigte in Krankenhäusern bestmöglich auf außergewöhnliche Gefahren- und Schadenslagen vorbereitet werden?
06.11.2025, 18:00 Uhr, Campus Berlin, Kurfürstendamm 21, 10719 Berlin
Foto: Johannesstift DiakonieDr. Paavo Beth, MHBA | Foto: Bernd WannenmacherProf. Dr. Jenny S. Wesche | Foto: PrivatFrithjof Meinke |
Videoaufzeichnungen
| | In seinem Vortrag gibt Dr. Paavo Beth, MHBA einen Einblick in die Problematik, sich bei dem herausfordernden Notaufnahme-Alltag auf Ausnahmesituationen vorzubereiten. Dabei skizzert er auch mögliche Potentiale und Grenzen von VR. |
| | Prof. Dr. Jenny S. Wesche zeigt die Perspektive der Wissenschaft auf. In ihrem Vortrag hebt sie darauf ab, was aus personal- und organisationspsychologischer Sicht bei einer solchen Vorbereitung auf Notfallsituationen zu beachten ist. |
| | Frithjof Meinke stellt anhand von konkreten Anwendungsfällen und Einsatzszenarien vor, welche Potentiale immersive Technolgien bieten, sich auf Ausnahmesituationen vorzubereiten. Dabei beschreibt er auch neben den Grenzen auch mögliche zukünftige Weiterentwicklungen. |
| | In der abschließenden Podiumsdiskussion mit allen Vortragenden wurden Potentiale und Grenzen von VR für die Notfallmedizin gemeinsam mit dem Publikum vertieft diskutiert. |
Technologisch unterstützte Kommunikation für Patient:innen mit Kommunikationseinschränkungen
Donnerstag, 11.12.2025, 18:00 Uhr, Campus Hagen, Immersive Collaboration Hub ICH, Gebäude 6, 58097 Hagen
Foto: PrivatDr. Christopher Ull | Foto: Hardy WelschDr. Christina Ingwald |
Videoaufzeichnungen
| | In ihrem Vortrag geben Dr. Christopher Ull und Dr. Christina Ingwald aus medizinischer und psychologischer Sicht Einblick in ihr interdisziplinäres Forschungsprojekt. |
| | In der Podiumsdiskussion werden Gründe für die mangelnde Nutzung vertieft diskutiert. Als zentrale Hindernisse zeigen sich die mangelnde Wahrnehmung von Nutzen und fehlende Anreize für eine Nutzung. |
Die Kommunikation mit Patient:innen, die über eine nur eingeschränkte oder gar nicht mehr vorhandene Sprechfähigkeit verfügen, wie etwa intubierte Patient:innen auf Intensivstationen, stellt eine große Herausforderung dar. Dabei geht es neben der Wahrung des Grundbedürfnisses der Selbstbestimmung insbesondere auch um die Ermöglichung der Kommunikation von Schmerz und anderen Bedürfnissen.
Die Vorlesung gibt einen Einblick in ein interdisziplinäres Forschungsprojekt aus psychologischer und aus medizinischer Sicht: Wie kann Eye-Tracking dazu genutzt werden, die Kommunikation zwischen Patient:innen und ärztlichem und pflegenden Personal zu unterstützen und welche psychologischen Prozesse sind dabei relevant? Neben den wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen wird auch ein Einblick in die Praxis des Einsatzes von Eye-Tracking-basierter Kommunikation gegeben. Dabei zeigen sich zwei Seiten: der erfolgreiche Einsatz der Technik, der verlässliche Selbstberichte ermöglicht sowie die strukturellen und praktischen Hürden, die sich bei der routinemäßigen Anwendung im klinischen Alltag stellen.
Akzeptanz von Informationstechnologie im Gesundheitswesen
Ob App auf Rezept oder digitales Monitoring – digitale Gesundheitsanwendungen sind längst Realität. Doch werden sie auch wirklich genutzt? Die Vorlesung zeigt, welche Faktoren darüber entscheiden, ob Patienten und Fachpersonal digitale Lösungen wirklich nutzen – und was nötig ist, um Akzeptanz im Alltag zu fördern.
22.01.2026, 18:00 Uhr, Campus Bonn, Gotenstr. 161, 53175 Bonn
Foto: ZTG GmbHRainer Beckers, M.A. | Foto: Hardy WelschPostdoktorandin und wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insb. betriebliche Anwendungssysteme, FernUniversität in Hagen |
Videoaufzeichnungen
| | In ihrem Vortrag analysiert Dr. Alina Bockshecker das Gap zwischen Interesse und tatsächlicher Nutzung von Digital-Health-Anwendungen und stellt bestehenden Barrieren vor. Praxisbeispiele und aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich der IT-Akzeptanz geben Einblick in Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen. |
| | In seinem Vortrag gibt Rainer Beckers praxisnahe Einblicke in Herausforderungen rund um Nutzung und Akzeptanz von Videosprechstunden, Telekonsilen und Telemonitoring. |
| | In der Podiumsdiskussion Diskussion werden Gründe für die mangelnde Nutzung vertieft diskutiert. Als zentrale Hindernisse zeigen sich die mangelnde Wahrnehmung von Nutzen und fehlende Anreize für eine Nutzung. |
zum Flyer (PDF 688 KB)















