Ringvorlesung im Wintersemester 2026
Im Sommersemester 2026 haben wir unsere Ringvorlesungsreihe „Digital Health: Innovative Forschungsprojekte“ mit zwei spannenden Veranstaltungen fortgesetzt.
- Do., 25. Juni 2026: Digital Health Startups – gründen, wachsen, skalieren
- Di., 14. Juli 2026: Gesundheitspsychologischer Blick auf immersive Technologien
25. Juni 2026:
Digital Health Startups – gründen, wachsen, skalieren
Was brauchen Gründer:innen wirklich, um digitale Gesundheitsanwendungen vom ersten Prototypen bis in die Regelversorgung zu bringen?
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), Health Apps und andere innovative Interventionen haben großes Potenzial, die Gesundheitsversorgung zu verbessern – doch der Weg vom Prototyp in die Regelversorgung ist selten geradlinig. Zwischen einer guten Idee und ihrer Nutzung in der Praxis liegt ein komplexes Geflecht aus Regulierung, Strukturen und Marktlogiken. Die Ringvorlesung beleuchtet diese Herausforderungen aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive: Welche Bedingungen braucht es, damit digitale Gesundheitslösungen wirklich ankommen?
In drei Impulsvorträgen haben Prof. Dr. Pia Wülfing (PINK! Aktiv gegen Brustkrebs), Prof. Dr. Moritz Göldner (TU Hamburg) und Tobias Bachmann (Medigital GmbH) Einblicke in die klinische, wissenschaftliche und marktbezogene Dimension digitaler Gesundheitslösungen gegeben. Im anschließenden Panel „Digital Health Startups skalieren – was brauchen Gründer:innen wirklich?" sind Gründer:innen, Wissenschaftler:innen und das Publikum ins Gespräch gekommen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen von „Digital Health on Campus 2026“ am Campus Hamburg statt.
Foto: innovative-frauen.de
Foto: Daniela Möllenhoff
Foto: Frontiers Health
Foto: Hardy Welsch
14. Juli 2026:
Einsatzbereiche, Wirksamkeit und Perspektiven von Immersiven Technologien aus gesundheitspsychologischer Perspektive
Der Vortrag von Louisa Albermann und Prof. Dr. Christel Salewski (Lehrgebiet Gesundheitspsychologie der FernUniversität in Hagen) gab einen systematischen Überblick über bestehende Anwendungsfelder, präsentiert empirische Befunde zu ihrer Wirksamkeit und beleuchtet die Potenziale und Grenzen der eingesetzten Technologien.
Einen praxisnahen Einblick in die Entwicklung VR-basierter Interventionen gab Markus Wensauer (brainjo GmbH). Am Beispiel einer VR-basierten Therapieanwendung für Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sowie weiterer Einsatzbereiche zeigt er Möglichkeiten und Vorteile der VR-Technologie im gesundheitlichen Kontext auf.
Referentinnen und Referenten
- Louisa Albermann (M.Sc.),
wiss. Mitarbeiterin am Lehrgebiet Gesundheitspsychologie, FernUniversität in Hagen - Co-Autorin: Prof. Dr. Christel Salewski,
Professur für Gesundheitspsychologie, FernUniversität in Hagen - Markus Wensauer, brainjo GmbH
Moderation
- Prof. Dr. Jenny S. Wesche,
Professur für Wirtschaftspsychologie, Sprecherin des Forschungsschwerpunkts Digital Health, FernUniversität in Hagen
Foto: Hardy Welsch
Foto: Volker Wiciok
Foto: FernUniversität
Foto: Bernd Wannenmacher