Termine, Veranstaltungen und Meldungen

D²L²-Kolloquium - Wintersemester 2021/2022

Im Rahmen des interdisziplinären D²L² - Nachwuchskolloquiums präsentieren unsere Nachwuchswissenschaftler*innen ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten, (Qualifikations-) Projekte, Forschungsideen, etc. Das Kolloquium gibt einen Einblick in aktuelle forschungsschwerpunktrelevante Themen und bietet die Gelegenheit zur Diskussion und Initiierung überfachlicher Kooperationen. Darüber hinaus können externe Gäste in beratender Funktion oder als Vortragende eingeladen werden.

Das Kolloquium findet alle drei Wochen, mittwochs von 10:00 – 12:00 Uhr statt. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die geplanten Vorträge für das Wintersemester 21/22.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen - bei Fragen wenden Sie sich gerne an Dr. Natalia Reich-Stiebert!

zu den Terminen

Datum

Referent*in Titel Sprache Geschätzte Dauer

15.09.21

Dr. Laura Froehlich
“Gehöre ich dazu? Wie Stereotype die sozialen Beziehungen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Schulkontext beeinflussen“ (Vorstellung eines kürzlich bewilligten DFG-Projekts)
Deutsch 45 Min. (einschl. Diskussion)

06.10.21

Jennifer Raimann

“Auswirkungen des Diversitätsklimas auf die Zusammenarbeit und das Lernen in CSCL-Gruppen" (Arbeitstitel; bisherige Ergebnisse im Rahmen der Dissertation)

Deutsch

45 Min. (einschl. Diskussion)

27.10.21

Dr. Jan-Bennet Voltmer

Meditators of the Negative Effects of Multi-Attributional Student Diversity: Evidence from Self-report and Behavioral Data in Computer-Supported Collaborative Learning

Deutsch

45 Min. (einschl. Diskussion)

17.11.21

Silke Wrede
Mit KI lernen im KI-ExpertLab Hochschullehre – Themen und Herausforderungen der Arbeitsgruppe Deutsch 45 Min. (einschl. Diskussion)

01.12.21

Prof. Dr. Isa Jahnke (WWU Münster)

Digital Learning From the Lens of Learning Experience Design & Research”

Abstract:

"During Covid19, educators and learners experienced how to navigate in CrossActionSpaces. The presentation introduces the conceptual framework of CrossActionSpaces and active learning in digital settings. Using the novel research field of "Learning Experience Design (LXD)”, the design of learning experiences is needed for usable and effective learning. Research results and projects will be discussed.”

English 90 Min. (einschl. Diskussion)

12.01.22

Dr. Maurice Chandoo
A Systematic Approach to Programming English 60 Min. (einschl. Diskussion)

02.02.22

Carsten Thorbrügge Anerkennung von Vorqualifikationen durch adaptive Studiengestaltung Deutsch 60 Min. (einschl. Diskussion)

23.02.22

Prof. Dr. Hannes Schröter tba    

D²L²-Leitungsteam

Die Leitungsteamsitzungen finden in der Regel donnerstags von 10:00 – 13:00 Uhr statt.

zu den Terminen

Datum

Uhrzeit Ort
Do, 23.09.21 14-17 Uhr FernUni Campus
Gebäude 3
Raum D005 + D006

Do, 11.11.21

10-13 Uhr

FernUni Campus
Gebäude 3
Raum D005 + D006

Do, 13.01.22

10-13 Uhr

FernUni Campus
Gebäude 5
Raum C002

Do, 10.03.22

10-13 Uhr FernUni Campus
Gebäude 5
Raum C002

Fr, 06.05.22

10-13 Uhr FernUni Campus
Gebäude 5
Raum C002

Do, 19./20.05.22
Klausurtagung mit Beirat

13-13 Uhr Extern oder

FernUni Campus
Gebäude 5
Raum C002

Do, 23.06.22

10-13 Uhr FernUni Campus
Gebäude 3
Ellipse 1-3
     

D²L²-Mitgliederversammlung mit Berichten und Projektpräsentationen

Die Mitgliedervesammlungen finden in der Regel donnerstags von 14:00 – 17:00 Uhr statt.

Jeweils im Anschluß ist ab 18 Uhr die Vortragsreihe "D²L² im Gespräch" geplant.

zu den Terminen

Datum

Uhrzeit Thema/Inhalt Ort

Do, 27.01.22

14-17 Uhr

Projektpräsentation/en
AI.EDU, Stereotype Threat
FernUni Campus
Gebäude 3
Raum D005 + D006

Do, 24.03.22

14-17 Uhr

Projektpräsentation/en
OrA, Durchlässigkeit und LAMASS@DiLEA

FernUni Campus
Gebäude 3
Ellipse 1-3

D²L²- Projektpräsentationen

Die Projektpräsentationen finden in der Regel donnerstags von 14:00 – 17:00 Uhr statt.

Jeweils im Anschluß ist ab 18 Uhr die Vortragsreihe "D²L² im Gespräch" geplant.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

zu den Terminen

Datum

Uhrzeit Thema/Inhalt Ort
Do, 10.02.22 14-17 Uhr Projektpräsentation/en
APLE/APLE II, Multimedia, EduNLP+Explaining AI
FernUni Campus
Gebäude 3
Raum D005 + D006

Do, 24.02.22

14-17 Uhr

Projektpräsentation/en
LA-DIVA, IMPACT und DivAdapt
FernUni Campus
Gebäude 3
Raum D005 + D006
Do, 07.04.22 14-17 Uhr Projektpräsentation/en
NOVA:ea
FernUni Campus
Gebäude 3
Raum D005 + D006
   

weitere Termine und Veranstaltungen

  • 09. Dezember 2021: D²L²-Jahresausklang
  • 19. und 20. Mai 2022: Sitzung des wissenschaftlichen Beirats mit dem D²L²-Leitungsteam

    Im Mai 2022 kommen der wissenschafltich Beirat und das D²L²-Leitungsteam zum zweiten Mal zusammen.

Meldungen

  • Am 11.11.2021 lud das BMBF zur virtuellen Auftaktveranstaltung zur BMBF-Förderlinie „Studienerfolg und Studienabbruch II“, an der FernUniversität in Hagen ein. Prof. Dr. Claudia de Witt und Heike Karolyi vom Projekt LAMASS@DiLea sowie Dr. Julia Zimmermann und Judith Preuß des Projektes InterMint organisierten die virtuelle Auftaktveranstaltung, die durch verschiedene Keynotes, dynamische Projektvorstellungen und Breakoutsessions zum Austausch anregte. Prof. Dr. Hans Dieter Daniel brachte die wichtigsten Erkenntnisse zu Studienerfolg und Studienabbruch aus der 1. Förderlinie in seiner Keynote auf den Punkt und schaffte somit einen erkenntnisorientierten Start für die Fortsetzung der Förderlinie. Ziel der Veranstaltung war es zudem alle Beteiligten und ihre Projekte miteinander bekannt zu machen, über Themen der Förderlinie zu diskutieren und Impulse für die neuen Projekte zu erhalten. Mit etwa 100 Besucher:innen fand die Veranstaltung regen Zuspruch, sodass die Wissenschaftler:innen, die an den 19 verschiedenen der Förderlinie zugehörigen Projekten forschen, den Rahmen zum Austausch nutzten. Nachwuchswissenschaftler:innen stellten ihre Projekte vor, diskutierten gemeinsame Aspekte und fanden sich anschließend in Workshops zu übergreifenden Themen zusammen. Eingeladene Referent:innen und Mitglieder des Begleitgremiums informierten und diskutierten mit den Forschenden über wichtige Standpunkte, Erwartungen und Visionen. Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Synergiewirkung der entstandenen Impulse und Vernetzungen sowohl die Qualität der einzelnen Projekten als auch die der Förderlinie insgesamt heben wird.

    BMBF-Transfertagung

    Am 27. und 28. April 2021 nahmen Wissenschaftler:innen des Projekts an der BMBF-Transfertagung: „Viele Wege führen zum Erfolg! Ein Dialog zwischen Forschung und Praxis über Studienerfolg und Studienabbruch“ teil. Informationen zur Veranstaltung.

  • Die FernUniversität in Hagen ist unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia de Witt als Kooperationspartnerin im Verbundvorhaben „Implementierung von KI-basiertem Feedback und Assessment mit Trusted Learning Analytics in Hochschulen“ (IMPACT) beteiligt. Damit verstärken die Bildungswissenschaftler:innen des Forschungsschwerpunktes D²L² „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung“ mit einem weiteren innovativen Projekt das Forschungsfeld zu Künstlicher Intelligenz (KI) an der FernUniversität. Das Verbundprojekt IMPACT ist eingebettet in die Bund-Länder-Initiative „KI in der Hochschulbildung“ und wird mit insgesamt fünf Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

    Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung der Fernuniversität.

  • Workshop summary

    The annual workshop on Learning Analytics took place as an all-day online event as part of the DELFI conference on September, 13th 2021. The workshop focused on current topics in the domain of learning analytics (LA). In particular, we were interested on how the increasing diversity of students in higher education is considered in LA.

    We asked the question how to address diversity in particularly sensitive areas such as assessment and adaptive learning settings. Assessments are considered having a major impact on student learning. However, to date LA still do not sufficiently make use of assessment data related to context, activity and results. In contrary to the aim of giving the individual learner the support needed, LA are also criticized to foster prejudices. This becomes even more important in the light of a high diversity of the student cohorts. The same is true for adaptive learning environments, which are often personalized based on performance data or other error-prone or biased models.

    Thus, this workshop included six submissions in the domain of LA with emphasize on the impact of outliers on dropout prediction [1], students’ perceptions of algorithms regarding grading [3], students’ control over data collection [4], the application of the FAIR principles for data management to learning analytics [6], and the identification of indicators of group learning in collaborative software development [4,5]. Furthermore, Professor Ryan Baker from University of Pennsylvania will hold a keynote on “Algorithmic Bias in Education”.

    During the paper discussions held in the morning it became clear how much impact the rationale for collecting data for LA has on users (cf. [3]). If collected data are used for anonymized analysis, this has a very different impact on perceptions of privacy and fairness than if the data are also used to assign grades. In the debate about fairness and satisfaction around grading (cf. [2]), there was also an appeal to see greater opportunities in LA applications. Even the subjective grading of teachers is not without its faults, but it seems that researchers in the LA field nevertheless have a particularly cautious view of LA applications, even though they can achieve a lot.

    Furthermore, two paper presentations considered collaboration in software development teams presenting different measures for monitoring group activity and progress using data from GitLab and GitHub (cf. [4] and [5]). In order to provide formative feedback to the learner and to achieve an equal participation in the learning process teachers require support for a wide range of didactic group scenarios and collaborative programming tasks. An open question is the standardization of data formats and sharing of data sets to study group collaboration in small and large software development teams.

    In addition to the paper presentations, participants debated in small working groups on given statements and questions related to underrepresented groups of students, their identification and treatment with the help of LA methods. The participants argued that most of the external diversity characteristics can hardly be captured or represented as data. Many characteristics do not become apparent in every-day online and face-to-face interactions. Besides, it is obvious that certain student benefit less from LA tools because their access to digital learning is impaired. From this discussions further research direction particularly for higher education in Germany have been collected in shared workspaces.

    Ryan Baker (University of Pennsylvania) showed in his keynote that fairness and equity can only be driven if one also knows which subgroups are affected by discrimination. He presented examples from literature in which models worked less well for subgroups than for groups with whose data they were trained or tested. He said that there has been no research on algorithmic bias using data from European educational institutions. Apart from this, the research on discrimination in LA mainly focuses on gender and ethnic discrimination, but there are many groups that have not been studied at all. Here he gives the examples of non-binary people, transgender people, international students, language dialects, different educational backgrounds of parents or people with disabilities. In order to move from this unknown bias to known bias, he suggests tackling two main obstacles: lack of data on group membership and the lack of transparency on bias and group-specific outcomes. The lack of data on group membership often results from privacy concerns and legal restrictions. While the students’ privacy should be well taken care of, Baker suggests balancing the right to privacy by the right not to be discriminated against. He concludes that much more data and information should be available on the students’ demographic in order to avoid unconscious discrimination. The subsequent discussion showed here that the transferability of his idea in Europe is only partly realistic, as the differences in the education system and in the handling of personal data are great. The second obstacle, lack of transparency on bias and group-specific outcome should be tackled by defining standards for demonstrating effectiveness, for example in algorithmic bias reviews.

    Paper contributions:

    [1] Daria Novoseltseva, Kerstin Wagner, Agathe Merceron, Petra Sauer, Nadine Jessel, and Florence Sedes: Investigating the Impact of Outliers on Dropout Prediction in Higher Education

    [2] Linda Mai, Alina Köchling, Lynn Schmodde, and Marius Wehner: Teacher vs. Algorithm: Learners’ Fairness Perception of Learning Analytics Algorithms

    [3] Philipp Krieter, Michael Viertel, and Andreas Breiter: Supporting Students’ Privacy: How Does Learner Control over Their Data Affect the Dataset for Learning Analytics?

    [4] Benjamin Weiher, Niels Seidel, Marc Burchart, and Dirk Veiel: Indicators of group learning in collaborative software development teams

    [5] Maximilian Karl and Niels Pinkwart: Using GitHub data to analyse student’s teamwork in a programming course to prevent discrimination

    [6] Ian Wolff, David Broneske, and Veit Köppen: FAIR Research Data Management for Learning Analytics

  • Vom 15. – 16.September 2021 fand in Dortmund die „Fachtagung für Hochschuldidaktik der Informatik“ (HDI 2021) statt.

    Die HDI richtet sich an Lehrende und Forschende in informatischen Studiengängen. Entsprechende Beiträge sind in dem Tagungsband der HDI und anschließend in einem Sonderband der Fachzeitschrift Commentarii informaticae didacticae zu finden. Die Tagung wurden als Kooperation zwischen den Veranstaltern der FH Dortmund und der FernUniversität in Hagen in Präsenz durchgeführt, um auch wieder einen Raum für wissenschaftliche Diskussionen außerhalb von elektronischen Online-Netzen zu geben. Eine Online-Teilnahme war aber ebenfalls möglich. Zudem erfolgte eine temporäre Zuschaltung aus der parallel stattgefundenen Fachtagung der Bildungstechnologien (DELFI 2021).

    Schwerpunkt

    Der diesjährige Schwerpunkt der Fachtagung war die Berücksichtigung von Diversität in der Lehre. Viele Vorträge wie auch die Key Notes widmeten sich diesem Thema, das sich insbesondere in den Ausprägungen der Studierenden und der Informatiklehre ausmacht. Auch die Rektorin der FernUniversität in Hagen sprach in ihrem Grußwort von der Bedeutung der angesprochenen Thematik, die auch im Forschungsschwerpunkt der Universität D²L² „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung” adressiert wird.

    Heterogenität

    Mit drei von vier Beiträgen bildeten die Veröffentlichungen aus dem D²L²-Projekt „Durchlässigkeit zwischen beruflicher Ausbildung und Bachelorstudium – vom Fachinformatiker zum Bachelor Informatik durch adaptierte Studiengestaltung“ der FernUniversität in Hagen das Gerüst zum Themenblock „Heterogenität“. An dieser Stelle wurden Maßnahmen zur Anerkennung vorhandener Kompetenzen als Reaktion auf vorliegende Diversität aufgezeigt.

    Studienverkürzung durch Anerkennung von Kompetenzen. Eine Interviewstudie über Vorqualifikationen von Informatikstudierenden

    Im eröffnenden Beitrag der Autoren Carsten Thorbrügge, Prof. Dr. Jörg Desel und Dr. Len Ole Schäfer wurde zunächst das Projekt Durchlässigkeit präsentiert und dann eine Interviewstudie über vorhandene Kompetenzen von Informatikstudierenden, die über eine Ausbildung als Fachinformatiker/in verfügen, vorgestellt. In diesen Interviews gaben Informatikstudierende eine Reflexion über ihre fachlichen und überfachlichen Kompetenzen in verschiedenen Bereichen der Informatik wieder. Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung betonten dabei ihre Programmierkenntnisse, Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration ihr Netzwerkwissen. Die gewonnenen Erkenntnisse konnten so für die praktische Umsetzung von Anerkennung in Form der pauschalen Anerkennung für berufsausgebildeten Personengruppen wie die der Fachinformatiker/innen sowie der individuellen Anerkennung für Berufserfahrene genutzt werden. Ebenso profitierte die innovative Maßnahme der adaptierten Lernwege von den erzielten Ergebnissen, um das Lernmaterial nur noch auf unbekannte Lerninhalte konzentrieren zu können.

    Adaption von Lernwegen in adaptierten Lehrmaterialien für Studierende mit Berufsausbildungsabschluss

    In diesem Beitrag von Dr. Simone Opel, Cajus Marian Netzer und Prof. Dr. Jörg Desel wurde ein neuer Ansatz zur Würdigung von mitgebrachten Kompetenzen vorgestellt, der neben
    formellen Anerkennungen eine weitere Variante darstellt. Speziell für die Zielgruppe der Studierenden mit Vorkenntnissen wurde ein adaptiertes Lehr-Lernmaterial entwickelt, das es erlaubt, genau die jeweils noch fehlenden Kompetenzen zu erwerben. Die Konstruktion dieses Lehr-Lernmaterials sowie der resultierende verkürzte Lernweg wurde anhand des Kurses „Datenbanken“ für die Studierenden mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Fachinformatiker / zur Fachinformatikerin erläutert.

    Individuelle Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen am Beispiel eines informatischen Studiengangs

    Auch die im nächsten Beitrag von Hoai Nam Huynh, Prof. Dr. Uwe Elsholz und Dr. Simone Opel thematisierte Anerkennungsoption bietet individuellere und kürzere Studienverläufe an, die sich an die jeweiligen Bildungsbiografien anpassen. Anhand eines Beispiels wurde gezeigt, wie das individuelle Anrechnungsverfahren entwickelt wurde und im Studiengang der Informatik umgesetzt werden kann. Kern sind dabei die Kompetenzerfassungen mithilfe eines Portfolios. Eingebettet wurde das Verfahren in einen bildungswissenschaftlichen und bildungspolitischen Kontext.

    Vermittlung von Inhalten

    Ein weiterer Beitrag der FernUniversität in Hagen beschäftigte sich mit der Vermittlung von Inhalten durch Trennung von algorithmischem Denken und Programmieren.

    Separating Algorithmic Thinking and Programming

    Der Autor Dr. Maurice Chandoo präsentierte einen Ansatz zum Unterrichten von algorithmischem Denken und Programmieren und schilderte erste praktische Erfahrungen damit. Die Grundidee besteht darin, algorithmische Probleme als Spiele zu präsentieren. Eine Gewinnstrategie für solch ein Spiel entspricht dabei einem Algorithmus zur Lösung des Problems. Dadurch soll demonstriert werden, dass insbesondere auch das Entwerfen von Algorithmen, eine Grundlage des algorithmischen Denkens, ohne Zuhilfenahme einer Programmiersprache vermittelt werden kann.

  • Digitalisierung zur Diversifizierung

    „Digitalisierung als Katalysator für Diversität an Hochschulen et vice versa” war das Tagungsthema des Jungen Forums für Medien und Hochschulentwicklung 2021 (JFMH), das im virtuellen Format an der FernUniversität in Hagen ausgerichtet wurde. Organisiert hatten die Tagung Natalia Reich-Stiebert, Jennifer Raimann, Carsten Thorbrügge und Len Ole Schäfer vom Forschungsschwerpunkt D²L² „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung”.

    „Wir sind sehr froh, dass das virtuelle Tagungsformat, auch durch die Hilfe zweier ELFen (E-Learning Friends), so gut geklappt hat. Die Teilnehmenden konnten sich persönlich kennenlernen, haben sich intensiv beteiligt und es herrschte eine positive und wertschätzende Stimmung auf der Tagung“, freute sich Natalia Reich-Stiebert im Rückblick.

    Info:
    Das JFMH versteht sich als Forum zum Austausch unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), der Gesellschaft für Informatik (GI; Fachgruppe E-Learning) sowie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE, Sektion Medienpädagogik).

    Das Tagungsthema konzentrierte sich darauf, wie sich Digitalisierungs- und Diversifizierungsprozesse im Hochschulkontext gegenseitig begünstigen und verstärken. Die Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen Disziplinen, was dem interdisziplinären Gedanken des JFMH entspricht: Erziehungswissenschaften, Informatik, Didaktik der Informatik, Psychologie, Medienpädagogik, Soziologie. Sie stellten Vorhaben aus unterschiedlichen Bildungsbereichen vor und nahmen zum einen verschiedene Ebenen von Diversität – individuell, interpersonal und institutionell – in den Blick. Zum anderen wurde diskutiert, wie Digitalisierung dazu beitragen kann, diese Diversitätsmerkmale in der Hochschulbildung zu berücksichtigen.

    Herausforderungen für Bildungseinrichtungen

    „Gesellschaftliche Veränderungen wie die Digitalisierung der Bildung, der demografische Wandel, steigende berufliche Anforderungen oder die zunehmende Bedeutung von lebenslangem Lernen stellen neue Herausforderungen an Bildungseinrichtungen“, so Len-Ole Schäfer. „Technologische Entwicklungen bringen nicht nur neue Herausforderungen für den Bildungsbereich mit sich. Sie haben auch das Potenzial, zur Lösung der entstehenden Aufgaben beizutragen.“

    Unter dem Begriff der Diversität lassen sich die meisten dieser Anforderungen fassen, berücksichtigt man – statt der häufig fokussierten demografischen Unterschiede wie etwa das Geschlecht – die wachsende Vielfalt durch etwa: individuelles Vorwissen, Unterschiede aufgrund von Behinderungen und Beeinträchtigungen, unterschiedliche Bildungsbiografien, verschiedene Fähigkeiten der Selbstregulation.

    Erfahrung trifft Nachwuchs

    An der Tagung nahmen auch viele erfahrene Wissenschaftler:innen teil, die häufig selbst an frühen JFMH-Tagungen beteiligt waren. Diese Zusammenkunft verschiedener Stadien in der Wissenschaft und die unterschiedlichen Formen des wissenschaftlichen Austausches ermöglichten auch 2021 eine den Fachdiskurs überschreitende Atmosphäre.

    Ein zentrales Ziel der Tagung ist, dass junge Wissenschaftler:innen die Möglichkeit haben in einem geschützten Rahmen ihre Forschungsideen oder erste Projektergebnisse zu präsentieren, zu diskutieren und Feedback sowie Input zu fachübergreifenden Themen zu bekommen. Dazu hatte das Organisationsteam Themenworkshops initiiert, etwa zum Thema Impostor-Syndrom. Dahinter verbirgt sich das sogenannte Hochstapler-Syndrom: ein psychologisches Phänomen, bei dem Betroffene ihre Erfolge nicht ihren eigenen Fähigkeiten oder Leistungen zuschreiben, sondern denken ihren Erfolg durch Glück oder Zufall erschlichen zu haben. Ein weiterer Workshop beschäftigte sich damit, wie sich Diversität in der Wissenschaft erkennen lässt, Privilegien hinterfragt und Ungleichbehandlungen vermieden werden können.

    Interdisziplinäre Keynotes

    Auch an den Keynotes der Tagung ließ sich die Interdisziplinarität ablesen: Der Informatiker Prof. Dr. Niels Pinkwart vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz berichtete, wie Digitalisierung in der Hochschulbildung unter besonderer Berücksichtigung von Diversität eingesetzt werden kann und welche Rolle Verfahren der Künstlichen Intelligenz hierbei spielen können.

    Aus dem Bereich der Hochschulentwicklung präsentierten Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis von der Universität Duisburg-Essen und Prof. Dr. Frank Linde von der Uni Köln ihr Konzept der potenziell relevanten Diversität und die zentralen Handlungsfelder des Diversity-Managements.

    In ihrer Nachwuchskeynote gab Birte Heidkamp-Kergel von der Hochschule Rhein-Waal aus medienpädagogischer Perspektive einen historischen Überblick über die Entwicklung einer diversitätssensiblen Haltung und die Entwicklung einer frühen Internetkultur. Darauf aufbauend stellte sie ein Kompetenzmodell für einen diversitätssensiblen Einsatz digitaler Medien in Bildungskontexten vor.

    Innovative Konzepte im Einsatz

    Wichtig war es für die Veranstalter:innen vor allem, die Nachwuchsförderung zu betonen. Als Indikator führen sie an, wie mit den Beiträgen für die Publikation im Tagungsband umgegangen wird. „Wir verwenden einen sogenannten Shepherding-Prozess, bei dem die Beitragenden bis zur Veröffentlichung von einer erfahrenen Mentorin oder einem erfahrenen Mentor begleitet werden.“ Auch das Tool Etherpad diente dazu, sich – wie in einer Plenumsdiskussion in Präsenz – auf wissenschaftlicher Augenhöhe auszutauschen.

    D²L²-Projekte, die im Rahmen der Tagung vorgestellt wurden:

    • Clara Schumacher (Post Doc an der HU Berlin, beteiligt am D²L² Projekt „LA DIVA“): Ziel des Projektes ist es, das Potenzial von Learning Analytics zur Unterstützung des Adaptiven Lernens im Fernstudium unter besonderer Berücksichtigung der Diversität der Lernenden zu untersuchen. Dazu wird dieses Potenzial etwa unter dem Aspekt analysiert: Möglichkeiten der Unterstützung der dynamischen Bildung von Lerngruppen sowie der adaptiven Unterstützung von diversen Lerngruppen auf Basis von individuellen Profilen, Gruppenprofilen und Interaktionsdaten. Die Bildung von Arbeits- und Lerngruppen findet entweder durch Selbstauswahl, zufällige Zuteilung oder kontrollierte Zuteilung statt.

      Insbesondere die kontrollierte Zuteilung, welche verschiedene Charakteristika von Lernenden berücksichtigt, ist komplex. Technische und algorithmischen Unterstützung sind daher ein Ansatz, um Lehrende insbesondere in virtuellen Settings zu unterstützen. Das Projekt LA-DIVA zielt darauf ab, heterogene Studierende durch algorithmische Gruppenformationen zu unterstützen und somit ihre Lernprozesse und -ergebnisse zu optimieren. In der vorgestellten Vorstudie wurde der Ansatz in einem kleinen Kurs untersucht. Die Ergebnisse zeigen eine eher positive Wahrnehmung der Lernenden hinsichtlich des Ansatzes sowie der Passung der gebildeten Gruppen für die Projektaufgabe. Lernende wünschen mehr Einblicke in die Funktionsweise des Algorithmus und es zeigten sich keine Unterschiede hinsichtlich der Performanz zwischen algorithmisch und randomisiert zugeteilten Gruppen.
    • Marc Burchart (Doktorand an der FernUniversität in Hagen, beteiligt am D²L² Projekt „LA DIVA“): In seiner Dissertation befasst sich Marc Burchart mit der adaptiven Unterstützung von Lerngruppen im Bereich des kollaborativen Schreibens, mittels eines selbst entwickelten Software-Agenten. Ziel ist es, automatisiert Probleme bei den jeweiligen Studierenden und innerhalb der Gruppe zu erkennen, geeignete Reaktionen herbeizuführen und softwaregesteuert einzugreifen. Die Reaktionen können dabei beispielsweise von einer Steigerung der gegenseitigen Wahrnehmung, über das Erteilen von Hinweisen, bis hin zu Maßnahmen wie der Auflösung dysfunktionaler Gruppen reichen.
    • Regina Kasakowski (Doktorandin an der FernUniversität in Hagen, beteiligt am D²L²-Projekt „APLE“): Hauptziel des Vorhabens ist die Untersuchung der Gestaltung und Nutzung einer adaptiven personalisierten Lernumgebung (Adaptive Personalized Learning Environment, APLE), die im (Fern-)Studium sowohl den persönlichen Lernerfolg in Bezug auf Domänenkompetenz als auch die persönliche Selbstregulationskompetenz der Studierenden verbessern soll. Rückmeldungen und Lösungshinweise gehören vor allem bei der Aufgabenbearbeitung zu den essentiell wichtigen Funktionen in einer Lernunterstützungssoftware.

      Jedoch hat nicht jede Rückmeldung für jeden Lernenden den gleichen Effekt auf die Lernwirksamkeit. Zudem sind die bereitgestellten automatisierten Rückmeldungen eher statisch und unilateral beziehungsweise einseitig. Lernende sind auf sich allein gestellt und fordern, wenn sie überhaupt über derartige Möglichkeiten verfügen, nur in den seltensten Fällen zusätzliches Feedback ein. Das rating-basierte Feedbacksystem soll daher in der Lage sein, in einer skalierbaren Art und Weise geeignetes individuelles Feedback anhand der Bewertung von Lernenden (Ratings) und ihren Diversitätsmerkmalen automatisiert vorzuschlagen und Lernenden eine erleichterte Möglichkeit zu bieten mit der Community of Learning in Kontakt zu treten. Das vorgeschlagene adaptive Feedbacksystem stellt eine neuartige Bildungstechnologie dar, die sowohl die Generierung von wirksamem Feedback vereinfachen soll, als auch die Wirkung des Feedbacks für den individuellen Studierenden erhöhen kann.

    Link zur Tagungshomepage: https://www.fernuni-hagen.de/universitaet/events/jfmh-2021.shtml

  • Die D²L²-Mitglieder Dr. Benedikt Fecher, Dr. Melissa Laufer und Bronwen Deacon sind Mitherausgeber des Blogs "elephant in the lab" und freuen sich über Beiträge zum Special Issue "Digital Teaching":

    "Digital teaching is by no means a new phenomenon in higher education, however COVID-19 accelerated this process for many universities, creating both space for experimentation and innovation, in addition to highlighting resource inequalities and knowledge gaps among students, staff, and institutions.

    In this issue, we invite you to reflect on digital teaching and the changes it has brought to the university – both recently and in the last years."

    Hier geht´s zum Blog und dem Call.

  • 28. April 2021:

    Neue Personalien im Forschungsschwerpunkt (FSP) „Digitalisierung, Diversität, Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung“ (D²L²): Das Rektorat hat Prof. Dr. Dr. Friedrich Hesse zum Wissenschaftlichen Direktor des FSP und Prof. Dr. Jörg Haake als Stellvertreter sowie Dr. Stephanie Steimann zur Administrativen Leiterin ernannt. Alle drei sind durch das Leitungsteam vorgeschlagen und für die Dauer von vier Jahren in den Funktionen. Hesse war bereits als Gründungsdirektor von D²L² im Amt, Steimann als Leiterin der Geschäftsstelle.

    Darüber hinaus hat der FSP D²L², der nun als eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der FernUniversität geführt wird, einen Wissenschaftlichen Beirat bekommen. Die konstituierende Sitzung ist am 20. Mai.

    Der Beirat besteht aus sechs auswärtigen Mitgliedern, von denen mindestens zwei im Ausland tätig sind. Auch sie werden für die Dauer von vier Jahren durch das Rektorat eingesetzt, die Tätigkeit im Beirat ist ehrenamtlich. Zu den Aufgaben des Gremiums gehört es, den Forschungsschwerpunkt in grundlegenden fachlichen und fächerübergreifenden Fragen zu beraten – etwa zur mittelfristigen Forschungs- und Entwicklungsplanung oder hinsichtlich der Empfehlungen zu wissenschaftlichen Programmen, Forschungsprojekten und -kooperationen.

    zum Bogbeitrag

  • 18.11.2020: Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, Dr. Niels Seidel und Heike Karolyi waren vom Netzwerk der Vizepräsident*innen, Pro- und Konrektor*innen für Lehre der HRK eingeladen, über D²L² zu berichten und haben u.a. das Projekt APLE vorgestellt.

  • Am 29.10.2020 hat sich das Leitungsteams als erstes Organ des frisch als erste zentrale wissenschaftliche Einrichtung der FernUniversität in Hagen gegründeten Forschungsswerpunktes D²L² konstituiert.

    Wir begrüßen als Mitglieder


  • D²L²-Professorin de Witt und D²L²-Visiting-Prof Pinkwart halten Keynotes bei Online Symposium zu KI in der Hochschulbildung

    Um den Status quo und die Zukunftsperspektiven von KI-Inhalten und KI-Methoden in der Hochschulbildung zu diskutieren, luden der KI-Campus und das AI.EDU Research Lab, ein Projekt des Forschungsschwerpunktes D²L² der FernUniversität in Hagen am 20. April 2020 zu einem ersten virtuellen Netzwerktreffen ein.

    Hier geht es zum Bericht und zur Aufzeichung der Veranstaltung.


    D²L² in der Aprilausgabe der "Forschung und Lehre"

    D²L² ist sehr gut vertreten in einem Artikel der FernUniverstität in Hagen in der Aprilausgabe der "Forschung und Lehre":

    Artikel zum Download


    Der Forschungsschwerpunkt im Deutschlandfunk

    Anlässlich unserer Tagung Künstliche Intelligenz und Diversität in der Hochschulbildung hat uns der Deutschlandfunk besucht.

    Prof. Dr. Dr. Friedrich Hesse, Prof. Dr. Claudia de Witt und Prof. Dr. Niels Pinkwart über D²L² in der Sendung „Campus und Karriere“ vom 15.11.´19. (mp3)


    Große Resonanz auf Tagung zu Künstlicher Intelligenz und Diversität in der Hochschulbildung

    Die am 14. November 2019 von D²L² und der Forschungsgruppe Mobile Learning veranstaltete Tagung beleuchtete aus verschiedenen Perspektiven den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die Bedeutung von Diversität und deren Zusammenhänge in der Hochschulbildung.

    Anlass war der öfffentliche Kick-off des AI.EDU-Kooperationsprojektes von D²L² und dem DFKI und unser Forschungsschwerpunkt D²L² stellte sein wissenschfliches Konzept erstmals der Öffentlichkeit vor.

    Zu den Referentinnen und Referenten zählten auch Prof. Dr. Prof. h.c. Andreas Dengel, Leiter des Forschungsbereichs Smarte Daten und Wissensdienste des DFKI, sowie Prof. Dr. Enkelejda Kasneci aus dem Exzellenzcluster Maschinelles Lernen in der Wissenschaft an der Uni Tübingen und Dr. Anja Gottburgsen vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.


    Erster D²L²-Fortschrittsbericht veröffentlicht

    Im Juli 2019 haben wir einen ausführlichen Fortschrittsbericht veröffentlicht, der zu einem für den neu gegründeten Forschungsschwerpunkt sehr frühen Zeitpunkt darstellt, wie die Forschung in D²L² aktuell konzipiert ist, wie in ersten Projekten konkrete wissenschaftliche Ziele formuliert werden und zum Teil entsprechende Forschung schon begonnen wurde. Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle, wenn wir Ihnen ein Expemplar zuschicken dürfen.

    Eine Zusammenfassung des Berichtes (PDF 463 KB)


    Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse wird Gründungsdirektor des Forschungsschwerpunktes D²L² an der FernUniversität in Hagen

    Der noch junge Forschungsschwerpunkt der FernUniversität in Hagen „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung“ (D²L²) hat einen Gründungsdirektor bekommen: Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, externer Berater in der Aufbauphase des Schwerpunktes, übernimmt nun die wissenschaftliche Leitung.


    Neues Kürzel für den Forschungsschwerpunkt: aus DDLL wird D²L²

    Statt einem Knoten in der Zunge haben nun die meisten die gleiche Assoziation.... welche kann das wohl sein? Star Wars lässt grüßen...:-)


    FernUni-Stimme zu D²L²-Doktorandin Mandy Goram

    zum Artikel


    Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung

    Die FernUniversität und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz erforschen gemeinsam den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Hochschulbildung.

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    Auszeichnung für Lehrprojekt „Durchlässigkeit zwischen Berufsausbildung und Studium durch adaptierte Studiengestaltung“

    Der Stifterverband und die DATEV-Stiftung Zukunft haben im Rahmen des Programms „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ das Projekt „Durchlässigkeit zwischen Berufsausbildung und Studium durch adaptierte Studiengestaltung“ ausgezeichnet. Hierbei kooperieren Prof. Dr. Jörg Desel (Mathematik und Informatik) und Prof. Dr. Uwe Elsholz (Kultur- und Sozialwissenschaften).

    Mehr zur Auszeichnung des Lehrprojekts


    Prof. Ada Pellert im Digitalrat der Bundesregierung

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Digitalrat ins Leben gerufen, um im Kreis von zehn Fachleuten aus dem In- und Ausland Ideen für gute Rahmenbedingungen für die Digitalisierung in Deutschland zu entwickeln, zu diskutieren und die Bundesregierung zu beraten. Und vor allem: um die Entwicklung zu beschleunigen. Aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz zum Thema Bildung wurde die Rektorin der FernUniversität, Prof. Dr. Ada Pellert, in dieses Gremium berufen.

    Mehr zur Berufung Ada Pellerts in den Digitalrat

vergangene Termine und Veranstaltungen

    • 09. November 2021: von 9-17h fand via Zoom der Workshop »Open Source Meta-Bildungsplattform« zusammen mit campusSource (Thomas Wenk, FUH), der ETH Zürich (Gerd Kortemeyer) statt.

      Weitere Details zur Veranstaltung folgen hier.
    • 02.- 04. November 2021: University:Future Festival

      Das University:Future Festival fand vom 2. bis 4. November 2021 erneut rein online und unter dem Motto "Open for Discussion" statt. Organisatoren sind das Hochschulforum Digitalisierung und die Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

      D²L² ist über das Projekt AI.EDU und das KI-Expert Lab mit Prof. Claudia de Witt, Lars van Rijn und Silke Wrede und verschiedenen Beiträgen beteiligt.

    • 22. Oktober 2021: eingeladener D²L²-Vortrag auf Jahrestagung des Forschungsclusters „Lebenslanges und Selbstgesteuertes Lernen“ (LSL) der Europäischen Fernhochschule Hamburg

      Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, Dr. Niels Seidel und Heike Karolyi stellen auf Einladung D²L² und insbesondere das Projekt APLE vor.
    • 21. und 22. September 2021: Kolloquium "Computational Linguistics"

      der Fakultät für Mathematik und Informatik und des Forschungsschwerpunktes D²L², Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen im Rahmen des Berufungsverfahrens zur Universitätsprofessur für Computational Linguistics (W3). Hochschulöffentliche Veranstaltung - bei Interesse oder Fragen, wenden Sie sich gerne an die D²L²-Geschäftsstelle.
    • 13.-16. September 2021: D²L² veranstaltet den diesjährigen Workshop "Learning Analytics" (eintägig geplant) im Rahmen der DELFI-Tagung: "Considering student diversity with regard to assessment data and discrimination

      Ausrichter*innen: Dr. Niels Seidel (D²L² FeU), Dr. Clara Schumacher (D²L² HU Berlin), Nathalie Rzepka (HTW Berlin)

      The workshop on learning analytics 2021 is planned as a one-day workshop taking place during the DELFI 2021 conference. This year’s workshop is focusing on learning analytics considering student diversity with regard to assessment data and discrimination. In addition, other relevant topics on learning analytics can be discussed.

      Hier gelangen Sie zur Website des Workshops
    • 02. Juni bis 21. Juli 2021, jeweils mittwochs von 17:00 bis 18:00 Uhr: KI-Lectures "Lernen und Bildung mit KI"
      Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom AI.EDU Research Lab, Forschungsschwerpunkt D2L2 der FernUniversität in Hagen, und tech4comp mit den Universitäten Leipzig und Dresden, zusammen mit dem DFKI auf dem KI-Campus angeboten. Insgesamt waren es 7 Termine, jeweils mittwochs von 17:00 bis 18:00 Uhr, beginnend am 2. Juni bis zum 21. Juli 2021 (mit einer Pause am 23. Juni). Die einzelnen Vorträge dauertern 30 bis 45 Minuten, an die sich eine 15-minütige Diskussion anschloß. Die KI-Lectures betrachten aus interdisziplinären Blickwinkeln und unterschiedlichen theoretischen Positionen und Ansätzen die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz für Lernen und für Bildung. Referentinnen und Referenten sind chronologisch Prof. Dr. Heinz-Werner Wollersheim, Prof. Dr. Claudia de Witt, Dr. Aljoscha Burchardt, Prof. Dr. Niels Pinkwart sowie Silke Wrede, Heike Karolyi & Stefan Göllner - das Abschlussgespräch führen Prof. Dr. Heinz-Werner Wollersheim und Prof. Dr. Claudia de Witt.

    Hier bekommen Sie nähere Informationen zum Programm und können sich anmelden

    • 09. und 10. Juni 2021: Junges Forum für Medien und Hochschulentwicklung: „Digitalisierung als Katalysator für Diversität an Hochschulen et vice versa”

      Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler des Forschungsschwerpunktes D²L² haben sich erfolgreich um die Ausrichtung der diesjährigen Tagung unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), der Gesellschaft für Informatik (GI; Fachgruppe E-Learning) sowie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE, Sektion Medienpädagogik). beworben. Hier gelangen Sie zur Webseite der Tagung
    • 24.03.2021: D²L²-Wissenschaftlerin Heike Karolyi hält Impulsvortrag zu "Learning Analytics – Einsatz und Perspektiven in der Hochschullehre" beim Tag der Forschung der Hochschule Stuttgart.
    • 5. November 2020: digitale Tagung „KI in der Hochschullehre: Startschuss für das KI-Campus-ExpertLab“

      Am 5.11.2020 fand die Tagung „KI in der Hochschullehre: Startschuss für das KI-Campus-ExpertLab“ in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr statt. Sie wollte Interessierte und Expert*innen zusammenbringen und gemeinsam das Thema KI in der Hochschullehre systematisch erarbeiten und gestalten. Dazu wurde das neue Whitepaper Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung vorgestellt. Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Doris Weßels wurde die Idee des KI-ExpertLabs Hochschullehre präsentiert und damit der Aufbau des Labs initiiert. In Arbeitsgruppen wurden gemeinsame Ziele definiert und zukünftige Themen und Arbeitsbereiche festgelegt.

      Die Veranstaltung fand online via Zoom statt und war eine Kooperation des Forschungsschwerpunkts D²L² - AI.EDU Research Lab mit dem KI-Campus.

    • 19. und 20. August 2020: Online-Workshop: Next Generation Learning Management System
      Der Workshop wurde gemeinsam organisiert und durchgeführt von CampusSource, der ETH Zürich und dem Forschungsschwerpunkt D²L² der FernUniversität in Hagen.
    • 16. Juni 2020: Zukunftskongress 2020 (online)
      D²L²-Alumna Mandy Goram und D²L²-Mitglied Dr. Dirk Veiel nahmen mit dem Projekt „Intelligentes adaptives Assistentensystem für die Unterstützung von Kollaborationssituationen“ am Science Dialog Live Pitch teil: 16.06., 11:15–12:30 Uhr.
    • 20. April: Netzwerktreffen - Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung
      Um den Status quo und die Zukunftsperspektiven von KI-Inhalten und KI-Methoden in der Hochschulbildung zu diskutieren, luden der KI-Campus und das AI.EDU Research Lab, ein Projekt des Forschungsschwerpunktes D²L², der FernUniversität in Hagen am 20. April 2020 zu einem ersten Netzwerktreffen in das Allianz Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin ein. Hier geht es zum Bericht und zur Aufzeichung der Veranstaltung.
    • 26. März: Berliner Symposium der FernUniversität in Hagen - ABSAGE der Präsenzveranstaltung wegen Coronavirus,

      wir werden das Berliner Symposium "New Learning" am 26.03.2020 leider nicht durchführen können. Stattdessen werden wir das Veranstaltungsthema zu einem späteren Zeitpunkt aufgreifen und dazu gesondert informieren.
      New Learning: Wie uns die digitale Transformation gelingt
      Die digitale Transformation revolutioniert unser Leben: wie wir arbeiten, was wir wissen, wie wir alltäglich agieren. Damit uns allen die Transformation gelingt, brauchen wir mehr als nur innovative Technik – wir brauchen die vielbeschworenen „future skills“. Dafür müssen wir vor allem das Lernen neu denken und als Konstante im Lebenslauf der Menschen integrieren. Es geht darum, institutionelle Grenzen zu überwinden, neue Formate zu erproben und mit digitalen Medien neue Möglichkeiten desAustauschs und der Kooperation zu entdecken.
      Flyer zum Download

    • 20. März: Uni Digital in Berlin - ABSAGE wegen Coronavirus
      Keynote: KI in der Bildung - quo vadis
      Prof. Dr. Niels Pinkwart, Humboldt-Universität zu Berlin
      Im Themenslot ausserdem ein Beitrag zum Thema „Künstliche Intelligenz in Hochschulbildung und Forschung“ von Frau Professorin de Witt.
    • 10. und 11. März: D²L²-Klausurtagung mit dem Leitungsteam
    • 26. Februar: D²L²-Nachwuchskolloquium
    • 05. Februar: D²L²-Nachwuchskolloquium
    • 22. Januar: D²L²-Workshop "Forschungsdatenmanagement"
    • 08. Januar: D²L²-Nachwuchskolloquium
    • 05. Dezember: D²L²-Nachwuchskolloquium
    • 27. und 28. November: D²L²-Klausurtagung mit dem Leitungsteam
    • 14. November: Tagung "Künstliche Intelligenz und Diversität in der Hochschulbildung"
      Bericht und den Videos
    • 06. November: D²L²-Nachwuchskolloquium
    • 10. Oktober: Tagung "Zukunft der Arbeit im digitalen Wandel: Kompetenzen – Qualifizierung – Weiterbildung"
    • 02. Oktober: D²L²-Nachwuchskolloquium
    • 01. Oktober: von 14:00 - 15:30 Uhr, Gebäude 5 (PRG), Raum B103: Vortrag von Dr. Tobias Hecking, Uni Duisburg-Essen "Analytische Methoden zum Verständnis und zur Unterstützung von Online-Lerngemeinschaften" mit anschließender Diskussion
    • 04. September: D²L²-Nachwuchskolloquium
    • 10. Juli: von 16:00 - 18:00 Uhr, Seminargebäude (2), Raum 1+2 Learning-Analytics-Austausch mit Prof. Dr. Niels Pinkwartim Rahmen der D²L²-initierten Community of Practice (CoP)
    • 10. Juli: 14:30 - 16:00 Uhr, Seminargebäude (2), Raum 1+2: "Adaptives Lehren und Lernen im Hochschulkontext: Ergebnisse und Forschungspotenziale aus dem Bereich Learning Analytics" Vortrag Prof. Dr. Niels Pinkwart, Humboldt-Universität zu Berlin, Principal Investigator am Einstein Center Digital Future und am Weizenbaum Institut für die vernetzte Gesellschaft (mp4). Learning Analytics gilt als einer der zentralen Trends im eLearning. Im Vortrag werden verschiedene Ansätze und Erscheinungsformen von Learning Analytics vorgestellt und mit einem Schwerpunkt auf der universitären Bildung an Hand von nationalen und internationalen Beispielen illustriert. Dabei werden die typischerweise mit dem Einsatz von Learning Analytics verknüpften Hoffnungen an die Verbesserung der digitalen Lehr- und Lernunterstützung ebenso betrachtet wie die charakteristischen Probleme und deren Adressierungsmöglichkeiten für (Fern)universitäten. Prof. Niels Pinkwart leitet seit 2013 den Lehrstuhl für "Didaktik der Informatik / Informatik und Gesellschaft" am Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor war er an der Universität Duisburg-Essen, der Carnegie Mellon University und der TU Clausthal tätig. Er widmet sich einem breiten Spektrum an Themen im Zusammenhang mit Informatiksystemen in Bildung und Gesellschaft. Dies umfasst u.a. benötigte Kompetenzen für eine durch Digitalisierung geprägte Gesellschaft, die Nutzung und Gestaltung von effektiven Lerntechnologien und die Erforschung von Wechselwirkungen in soziotechnischen Systemen. Prof. Pinkwart ist an der HU Berlin gegenwärtig Leiter des Zentrums für technologiegestütztes Lernen, Sprecher des ProMINTKollegs und Studiendekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. In der Gesellschaft für Informatik ist Prof. Pinkwart im Leitungskreis der Fachgruppe Bildungstechnologien und als Sprecher des GI-Arbeitskreises Learning Analytics aktiv. Neben diesen Tätigkeiten wirkt Prof. Pinkwart gegenwärtig als Principal Investigator beim Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft (Deutsches Internet-Institut) mit.
    • 05. Juni: D²L²-Nachwuchskolloquium
    • 22. Mai: DDLL-Nachwuchskolloquium
    • 08. Mai: DDLL-Nachwuchskolloquium
    • 07. Mai: „Learning Analytics“-Erfahrungs- und Interessenaustausch
    • 09. April: DDLL-Nachwuchskolloquium
    • 26. März um 14:30 Uhr: Vortrag „Die Duale Informatikausbildung – Kompetenzen und Ordnungsdokumente“ Im Rahmen des Projekts „Durchlässigkeit zwischen beruflicher Ausbildung und Bachelorstudium – vom Fachinformatiker zum Bachelor Informatik durch adaptierte Studiengestaltung“ wurde ein Vortrag von Frau Simone Opel (Universität Paderborn) an der FernUniversität in Hagen angeboten - weitere Infos (PDF 106 KB)
    • 07. Februar: interne Diskussion des Kernteams
    • 16.11. Mobile Learning Day 2017
    • Juli Universities of the Future: Digital Challenges
    • Januar Veränderung durch Digitalisierung – Lernen von anderen Branchen