Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit

Windkraftanlagen im Sonnenuntergang Foto: Thomas Gorski / EyeEm / Getty Images

Thema und Ziele des Forschungsschwerpunktes

Der Forschungsschwerpunkt „Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit“ bündelt die vielseitigen Forschungsaktivitäten aller Fakultäten der FernUniversität zu diesen Themenfeldern und nimmt entsprechende fachliche und thematische Schnittstellen in den Blick.

Ziel des Forschungsschwerpunktes ist es, politische, ökonomische, gesellschaftliche und technologische Dimensionen des Energie- und Umweltsektors mit ihren Interdependenzen zu beforschen sowie Ansätze und Auswirkungen der Energie- und Umweltpolitik zu analysieren. Dabei sollen praxisnahe und prozessorientierte Lösungsmodelle für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft entwickelt werden.

Der Fokus des Schwerpunktes liegt damit weniger auf Fragen des Technologietransfers, sondern zielt angesichts der komplexen gesellschaftlichen, ökonomischen und technologischen Herausforderungen auf einen analytischen Brückenschlag zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Die interdisziplinäre Spannweite der Forschungsperspektiven reicht von betriebs- und volkswirtschaftlichen Ansätzen über politik-, sozial- und rechtswissenschaftliche Fragestellungen bis hin zu technologischen (informatikaffinen) Komponenten.

Die Forschungsaktivitäten erfolgen in Form von Einzelforschung sowie durch interdisziplinäre Forschungsgruppen.


Veranstaltungen und Termine


Forschungsgruppen

    • Die interdisziplinäre Forschungsinitiative zielt darauf ab, den Wissensstand zur strategischen Planung und zum operativen Betrieb energieflexibler Fabriken zu erweitern. Durch empirische Untersuchungen und die Entwicklung neuer Methoden soll die Grundlage für die nächste Generation betrieblicher Planungssysteme geschaffen und ein Beitrag für ein umweltfreundliches und wettbewerbsfähiges Wirtschaftssystem geleistet werden.

    • Website: maxfab.fernuni-hagen.de
    • STREAM* steht für Smart Traffic using Edge and Social Computing. Ziel der interdisziplinären Forschungsgruppe ist es, mit STREAM* ein neuartiges Routing-System für Verkehrsprognosen zu entwickeln. Auf der Grundlage künstlicher neuronaler Netzwerke liefert STREAM* aktuelle und effiziente Routen- und Fahrzeit-Empfehlungen für Nutzer/-innen und führt in Folge zur Reduktion von Staus und einer Reduzierung des Schadstoffausstoßes.

    • Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsgruppe:
      • Dr. Katharina Ebner (LS BWL, insb. Betriebliche Anwendungssysteme)
      • Prof. Dr. Jörg Keller (LG Parallelität und VLSI)
      • Prof. Dr. Wolfram Schiffmann (LG Rechnerarchitektur)
      • Prof. Dr. Stefan Smolnik (LS BWL, insb. Betriebliche Anwendungssysteme)

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Senior Advisor

Prof. Dr. Alfred Endres Foto: Veit Mette

Prof. Dr. Alfred Endres

(LS VWL, insb. Wirtschaftstheorie)

E-Mail: alfred.endres

Telefon: +49 2331 987-301

  • Institutionelle Anbindung
    Bis 31.07.2018:
    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Wirtschaftstheorie
    Ab 01.08.2018:
    Senior Advisor im Forschungsschwerpunkt „Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit“
    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Kooperative Lösungen globaler Umweltprobleme

    Wenn jeder Staat autonom über seine Emissionen globaler Schadstoffe entscheidet, dann ergibt sich ein Emissionsniveau („Nash-Gleichgewicht“), das gemessen an den Kriterien der Wohlfahrtsökonomie („globales Optimum“) und der Ökologie („Belastungsgrenzen der Erde“) zu hoch ist. Zur Lösung bieten sich internationale Umweltverträge an. Angesichts der allgegenwärtigen Trittbrettfahrerprobleme ist es aber schwierig, diese wirkungsvoll („anreizkompatibel“) abzufassen. Wir untersuchen Möglichkeiten, mit denen kooperative Lösungen für die einzelnen Staaten attraktiver gestaltet werden können.

    • Umweltpolitik und umwelttechnischer Fortschritt
    Umweltpolitische Instrumente werden in der Umweltökonomie traditionell insbesondere nach ihrer Effizienz beurteilt. Auswahl und Design dieser Instrumente setzen jedoch auch Anreize zur Induktion des umwelttechnischen Fortschrittes. Wir untersuchen die „dynamische Anreizwirkung“ von unterschiedlichen Ausgestaltungen von Emissionssteuern, Emissionszertifikaten und des Umwelthaftungsrechts. Die Analyse erfolgt unter nationalen oder internationalen Rahmenbedingungen. Bei der letzteren Konstruktion ergeben sich interessante Synergien mit dem oben genannten Forschungsprojekt zur globalen Umweltpolitik.
    • Ökonomische Theorie des Umwelthaftungsrechts
    In der juristischen Literatur wird das Haftungsrecht überwiegend als Instrument zum Schadensausgleich gesehen. Aus ökonomischer Sicht steht dagegen seine Präventionsfunktion im Vordergrund. Unter bestimmten idealtypischen Bedingungen ist die Präventionswirkung verschiedener Ausgestaltungen des Haftungsrecht (Verschuldenshaftung und Gefährdungshaftung) gleichwertig und optimal. (Dies ist eine Variante des Coase-Theorems.) Unter realitätsnäheren Bedingungen gilt das allerdings nicht mehr. Mit der Modellierung unterschiedlicher Rahmenbedingungen erforschen wir ein differenziertes Profil der Präventionseigenschaften verschiedener Haftungsregeln.
    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Endres, A./Radke, V. (2018): Economics for Environmental Studies: A Strategic Guide to Micro- and Macroeconomics, 2. Aufl., Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York: https://www.springer.com/de/book/9783662548264.
    • Endres, A./Rundshagen, B. (2017): Spreading the Green Around the World – How the Permit Allocation Affects Technology Diffusion and Welfare, in: Strategic Behavior and the Environment, Vol. 6, No. 3, pp. 249-287: https://www.nowpublishers.com/article/Details/SBE-0069.
    • Endres, A./Friehe, T. (2015): The Compensation Regime in Liability Law: Incentives to Curb Environmental Harm, ex ante and ex post, in: Environmental and Resource Economics, Vol. 62, No. 1, pp. 105-123: https://link.springer.com/article/10.1007/s10640-014-9817-5.
    • Endres, A./Friehe, T./Rundshagen, B. (2015): Environmental Liability Law and R&D Subsidies: Results on the Screening of Firms and the Use of Uniform Policy, in: Environmental Economics and Policy Studies, Vol. 17, No. 4, pp. 521-541: https://link.springer.com/article/10.1007/s10018-015-0103-8?wt_mc=internal.event.1.SEM.ArticleAuthorAssignedToIssue.
    • Endres, A./Friehe, T./Rundshagen, B. (2015): It´s all in the Mix! – Internalizing Externalities with R&D Subsidies and Environmental Liability, in: Social Choice and Welfare, Vol. 44, No. 1, pp. 151-178: https://link.springer.com/article/10.1007/s00355-014-0826-7.

    Ehrungen
    Die European Association of Environmental and Resource Economists hat eine Sonderausgabe ihrer Zeitschrift Environmental and Resource Economics "in Honour of Alfred Endres” veröffentlicht. Part I: Vol. 62, No. 4 (Dec. 2015), Part II: Vol. 65, No. 1 (Sept. 2016).

    Kontakt
    Weitere Informationen: Profil Prof. Dr. Alfred Endres

Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

  • Institutionelle Anbindung

    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Bank- und Finanzwirtschaft

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Seit 2009 findet das Kassageschäft für Strom für die zentralen europäischen Märkte an der EPEX SPOT in Paris statt. Die wichtigsten Produkte sind die Day-Ahead-Auktion, die Intraday-Auktion und der kontinuierliche Intraday-Handel mit 15-, 30- und 60-minütigen Kontrakten. Die Volatilität als Maß für die Schwankung der Preise stellt für die Marktteilnehmer eine wichtige Information dar, da sie unmittelbar mit dem Preisrisiko im Zusammenhang steht. Unsere Forschungsinteressen liegen in der Analyse von Volatilitäten auf Strommärkten auf Basis hochfrequenter Daten. Hierzu zählen zunächst eine Gegenüberstellung verschiedener Volatilitätsbegriffe bzw. -definitionen, des Weiteren eine Untersuchung statistischer Zusammenhänge von Volatilitäten mittels Zeitreihenmodellen und schließlich die Identifikation maßgeblicher beeinflussender Faktoren wie etwa der Anteil erneuerbarer Energien an der aktuellen Stromerzeugung.
    Die gewonnenen Erkenntnisse können als Basis für anwendungsbezogene Forschung genutzt werden, insbesondere im Rahmen des MaxFab-Projekts.

    Kontakt

    E-Mail: rainer.baule@fernuni-hagen.de
    Weitere Informationen: Profil Prof. Dr. Rainer Baule

  • Institutionelle Anbindung

    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Betriebliche Anwendungssysteme
    Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. Stefan Smolnik

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Ein großer Anteil der Umweltbelastungen heutiger Städte ist auf den Pendelverkehr zurückzuführen. Smart-Mobility-Lösungen können die Situation verbessern, indem sie den Verkehr gleichmäßiger entlang verschiedener Routen, Zeiten und Verkehrsmittel verteilen. Sie weisen jedoch drei Schwachpunkte auf: Erstens werden überwiegend stationäre Sensoren für die Verkehrserfassung verwendet, welche keine Informationen über die Quelle, das Ziel sowie die Route eines Verkehrsteilnehmers liefern. Zweitens erfolgt eine Trennung von Verkehrsteilnehmern und Verkehrsleitstelle. Drittens finden die Berechnung des Verkehrs und Datenhaltung an einer zentralen Schaltstelle statt, wodurch erhebliche Kosten für Hardware und Datenübertragung entstehen.
    Das in dem STREAM-Projekt angestrebte Smart-Mobility-System soll das Mobilitätsverhalten von Pendlern nachhaltig positiv beeinflussen. Endanwender sollen geplante Ziele, Routen und Reisezeitfenster in einer Smartphone-App hinterlegen können und geeignete Startzeiten sowie Routen vorgeschlagen bekommen. Auf Basis dieser Informationen aller Anwender sowie unter Zuhilfenahme klassischer Sensordaten werden dann mittels eines neuronalen Netzes die individuellen Routenvorschläge derart konfiguriert, dass es zu einer möglichst ausgewogenen Auslastung der betreffenden Routen kommt.
    Das Forschungsprojekt kann einen Beitrag dazu leisten, das Stauaufkommen zu den Stoßzeiten des Pendelverkehrs sowie damit verbundene ökologische, ökonomische und gesundheitliche Probleme von Städten und Pendlern zu reduzieren. Zudem kann zu einem besseren Verständnis der Akzeptanz und Auswirkungen von Informationstechnologien im Verkehr beigetragen werden und aufgezeigt werden, wie tragfähige technologische Lösungen für den Verkehr moderner Städte konzipiert, gestaltet und implementiert werden sollten. Die spezifischen Forschungsinteressen von Dr. Katharina Ebner und Prof. Dr. Stefan Smolnik liegen dabei im Bereich der Adoption, Nutzung und Gestaltung entsprechender Informationssystemen.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Ebner, K./Mattes, P./Smolnik, S. (2018): Are You Responsible for Traffic Congestion? A Systematic Review of the Socio-Technical Perspective of Smart Mobility Services (working paper).
    • Ebner, K./Smolnik, S./Bassellier, G. (2016): From Efficiency to Innovativeness: Post-Adoption IT Use Types and Related Outcomes, in Proceedings of the Pre-ICIS DIGIT 2016 Workshop "Technology Adoption, Use and Diffusion Research at the Crossroad", Dublin, Ireland.
    • Sorgenfrei, C./Ebner, K./Smolnik, S./Jennex, M. E. (2014): From Acceptance to Outcome: Towards an Integrative Framework for Information Technology Adoption, ECIS 2014 Proceedings – 22nd European Conference on Information Systems, Tel Aviv, Israel, http://aisel.aisnet.org/ecis2014/proceedings/track02/8/.

    Drittmittelprojekte (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Smolnik, S.; Ebner, K.; Keller, J.; Schiffmann, W.; Evomotiv GmbH Stuttgart: Smart Traffic Using Edge and Social Computing (STREAM)
    Forschungsgruppe im Rahmen der internen Forschungsförderung der FernUniversität in Hagen, 3 Jahre

    Kontakt

    E-Mail: katharina.ebner@fernuni-hagen.de
    Weitere Informationen: Profil Dr. Katharina Ebner

  • Institutionelle Anbindung

    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Finanzwissenschaft

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Zwar ist das Klimaziel, die Erderwärmung auf unter 2o C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, inzwischen weltweit anerkannt worden, aber ein Kyoto-Nachfolgeabkommen mit globaler Kooperation erscheint äußerst unwahrscheinlich. In diesem Forschungsprojekt werden angebotsseitige Klimapolitiken (Karbonsteuer, Abbauhandelssystem, Reservepolitik) sowie gemischte angebots- und nachfrageseitige Klimapolitiken als unilaterale Klimapolitiken untersucht. In allgemeinen Gleichgewichtsmodellen wird analysiert, welche Beiträge die genannten Politiken zur Vermeidung gravierender Klimaschäden leisten können, insbesondere zur Einhaltung einer politisch gesetzten Obergrenze der Klimaerwärmung (2o-Ziel). Unter Berücksichtigung der intertemporalen Dimension des Klimawandels werden Analysen durchgeführt zur unilateralen Regulierung mit einzelnen angebotsseitigen Instrumenten; zur unilateralen Regulierung mit verschiedenen Mischungen angebots- und nachfrageseitiger Instrumente und zur unilateralen Regulierung mit Emissions- und Kapitalsteuern.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Eichner, T./Pethig, R. (2017): Buy coal and act strategically on the fuel market, in: European Economic Review, Vol. 99, October, pp. 77-92: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0014292117300661.
    • Eichner, T./Pethig, R. (2017): Self-enforcing environmental agreements and trade in fossil energy deposits, in: Journal of Environmental Economics and Management, Vol. 85, September, pp. 1-20: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0095069617302413.
    • Eichner, T./Pethig, R. (2017): Trade in fossil fuel deposits for preservation and strategic action, in: Journal of Public Economics, Vol. 147, March, pp. 50-61: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0047272717300026.
    • Eichner, T./Pethig, R. (2014): Self-enforcing environmental agreements, trade and demand- and supply-side integration policy, in: Journal of the Association of Environmental and Resource Economists, Vol. 1, No. 3, pp. 419-450: https://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/678517.
    • Eichner, T./Runkel, M. (2012): Interjurisdictional spillovers, decentralized policy making and the elasticity of capital supply, in: American Economic Review, Vol. 102, No. 5, pp. 2349-2357: https://www.aeaweb.org/articles?id=10.1257/aer.102.5.2349.

    Drittmittelprojekte (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    DFG-Projekt Theoretische Grundlagen unilateraler Klimapolitik, Antragssteller: Thomas Eichner und Rüdiger Pethig (Universität Siegen), Laufzeit: 01.09.2016 – 31.08.2019.

    Kontakt

    E-Mail: Thomas.Eichner@FernUni-Hagen.de
    Weitere Informationen: Profil Univ.-Prof. Dr. Thomas Eichner

  • siehe "Senior Advisor"

  • Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Investitionstheorie und Unternehmensbewertung

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Investitionstheorie und Unternehmensbewertung

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Hering, T. (2017): Investitionstheorie, 5. Aufl., Berlin, Boston.
    • Hering, T. (2014): Unternehmensbewertung, 3. Aufl., München.

    Kontakt
  • Institutionelle Anbindung

    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Quantitative Methoden und Wirtschaftsmathematik


    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Nachhaltigkeit – und die in diesem Kontext eingeläutete Energiewende – ist aktuell ein zentrales Thema in Politik, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft. Welchen Beitrag können quantitative Methoden und Modelle aus der Wirtschaftswissenschaft zur Lösung der damit verbundenen Herausforderungen leisten? Dies ist eine der zentralen Forschungsfragen des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Quantitative Methoden und Wirtschaftsmathematik. So wird unter anderem untersucht, wie Energieverbräuche und Emissionen in Wirtschaftseinheiten erfasst und sich betriebliche Abläufe anschließend unter Ausnutzung von energieflexiblen Potentialen optimieren lassen. Dabei stehen – neben den rein ökonomischen Zielen – auch die ökologischen Konsequenzen in multikriteriellen Ansätzen im Mittelpunkt der Betrachtung. Weitere Aspekte der Forschungen sind die optimale Steuerung von PV-Anlagen sowie deren Speicher und die Prognose der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.


    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Kleine, A./Ostmeyer, J. (2018): Multikriterielle Produktionsplanung – Dilemma energieflexibler Ablaufplanung, in: Corsten, H./Gössinger, R./Spengler, T. S. (Hrsg.): Handbuch Produktions- und Logistikmanagement in Wertschöpfungsnetzwerken, Berlin, de Gruyter Oldenbourg.
    • Schmiegel, A./Kleine, A. (2014): Optimized Operation strategies for PV Storages systems – Yield limitations, optimized battery configuration and the benefit of a perfect forecast, in: Energy Procedia, Vol. 46, pp. 104-113: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876610214001799.
    • Graeber, D. (2014): Handel mit Strom aus erneuerbaren Energien, Reihe "essentials", Springer Gabler, Wiesbaden: https://www.springer.com/de/book/9783658059408.
    • Graeber, D./Kleine, A. (2013): The combination of forecasts in the trading of electricity from renewable energy sources, in: Journal of Business Economics, Vol. 83, No. 5, pp. 409-435: https://link.springer.com/article/10.1007/s11573-013-0660-x.

    Drittmittelprojekte (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Mitglied im interdisziplinären Forschungsprojekt MaXFab (Management Energieflexibler Fabriken)
    Link: https://maxfab.fernuni-hagen.de/

    Marktintegration Erneuerbarer Energien (abgeschlossen mit TransnetBW)


    Kontakt

    E-Mail: Andreas.Kleine@FernUni-Hagen.de
    Weitere Informationen: Profil Univ.-Prof. Dr. Andreas Kleine

  • Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Bank- und Finanzwirtschaft
    Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. Rainer Baule

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    Seit 2009 findet das Kassageschäft für Strom für die zentralen europäischen Märkte an der EPEX SPOT in Paris statt. Die wichtigsten Produkte sind die Day-Ahead-Auktion, die Intraday-Auktion und der kontinuierliche Intraday-Handel mit 15-, 30- und 60-minütigen Kontrakten. Die Volatilität als Maß für die Schwankung der Preise stellt für die Marktteilnehmer eine wichtige Information dar, da sie unmittelbar mit dem Preisrisiko im Zusammenhang steht. Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht darin, die Volatilitäten einzelner Kontrakte auf Basis hochfrequenter Daten zu beschreiben, da durch diese das tatsächliche Risiko der Marktteilnehmer besser abgebildet wird als durch die Messung der Volatilitäten zwischen Preisen verschiedener Kontrakte untereinander. Zur Erreichung des Projektziels werden verschiedene Untersuchungsansätze verfolgt:

    • Beschreibung der Volatilität mit Hilfe eines geeigneten / robusten Maßes;
    • Messung des aus der Finanzwirtschaft bekannten Zusammenhangs zwischen Volatilität und Preisen;
    • Messung des Einflusses von externen Faktoren auf die Volatilität, insbesondere der Einfluss von erneuerbaren Energien in Form von Solar- und Windenergie;
    • Mathematische Beschreibungen der Volatilitäten durch Zeitreihenmodelle.

    Kontakt
    Weitere Informationen: Profil Michael Naumann
  • Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Wirtschaftstheorie
    Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. Alfred Endres

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Spieltheoretische Analyse internationaler Umweltverhandlungen
    Aufgrund starker Freifahreranreize stellt die Verhandlung stabiler und effektiver internationaler Umweltabkommen eine große Herausforderung dar. Da es sich hierbei um interaktive Entscheidungssituationen zwischen den Vertretern der betroffenen Länder handelt, bilden Gleichgewichtskonzepte der Spieltheorie das zentrale Instrumentarium zur positiven und normativen Analyse internationaler Umweltverhandlungen. Es wird untersucht, wie Abkommen ausgestaltet werden können, um möglichst hohe soziale Wohlfahrtssteigerungen zu gewährleisten.
    • Induktion umwelttechnischen Fortschritts durch umweltpolitische Maßnahmen
    Umweltpolitische Instrumente unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Effizienz und ökologischen Treffsicherheit, sondern auch im Hinblick auf ihre Fähigkeit, das Interesse von Anlagenbetreibern an umwelttechnischem Fortschritt zu wecken und diesen Fortschritt somit „zu induzieren“. Hieraus resultiert die Fragestellung, ob unter verschiedenen Rahmenbedingungen Varianten umweltpolitischer Instrumente existieren, welche in der Lage sind, ein sozial optimales Niveau an umwelttechnischen Fortschritt zu generieren.
    • Ökonomische Theorie des Umwelthaftungsrechts
    Aus umweltökonomischer Sicht ist das Umwelthaftungsrecht eine Strategie zur Internalisierung externer Effekte. Der Anlagenbetreiber möchte Schadensersatzzahlungen möglichst vermeiden und hat daher einen Anreiz, Emissionen zu senken. Diese Internalisierungswirkung wird in der Praxis allerdings durch Komplikationen und Wirkungsbrüche, wie z. B. Abweichungen zwischen Schaden und Schadensersatzzahlungen sowie unvollständige Information beeinträchtigt. Das Ausmaß dieser Beeinträchtigung hängt dabei von der Ausgestaltung der Haftungsregel ab.
    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Endres, A./Rundshagen, B. (2017): Spreading the Green Around the World – How the Permit Allocation Affects Technology Diffusion and Welfare, in: Strategic Behavior and the Environment, Vol. 6, No. 3, pp. 249-287: https://www.nowpublishers.com/article/Details/SBE-0069.
    • Endres, A./Friehe, T./Rundshagen, B. (2015): Environmental Liability Law and R&D Subsidies: Results on the Screening of Firms and the Use of Uniform Policy, in: Environmental Economics and Policy Studies, Vol. 17, No. 4, pp. 521-541: https://link.springer.com/article/10.1007/s10018-015-0103-8?wt_mc=internal.event.1.SEM.ArticleAuthorAssignedToIssue.
    • Endres, A./Friehe, T./Rundshagen, B. (2015): It´s all in the Mix! – Internalizing Externalities with R&D Subsidies and Environmental Liability, in: Social Choice and Welfare, Vol. 44, No. 1, pp. 151-178: https://link.springer.com/article/10.1007/s00355-014-0826-7.
    • Finus, M./Rundshagen, B./ Eyckmans, J. (2014): Simulating a Sequential Coalition Formation Process for the Climate Change Problem: First Come, but Second Served?, in: Annals of Operations Research, Vol. 220, No. 1, pp. 5-23: https://link.springer.com/article/10.1007/s10479-010-0815-x.
    • Endres, A./Rundshagen, B. (2013): Incentives to Diffuse Advanced Abatement Technology under the Formation of International Environmental Agreements, in: Environmental and Resource Economics, Vol. 56, No. 2, pp. 177-210: https://link.springer.com/article/10.1007/s10640-012-9596-9.

    Kontakt
  • Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Finanzwissenschaft
    Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. Thomas Eichner

    Forschungsinteressen
    • Das Klimaziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, ist weltweit anerkannt. Es ist jedoch fraglich, ob es mithilfe von globalen Kooperationen erreicht werden kann. Laut den Vereinten Nationen reichen die versprochenen Maßnahmen des Pariser Abkommens dafür jedenfalls nicht aus. Demnach sind subglobale Politiken notwendig, um das Klimaziel zu erreichen.
    • Bei der Bewertung solcher unilateraler Maßnahmen stehen zwei Aspekte im Vordergrund. Zum einen sollten sie so ausgestaltet sein, dass sie tatsächlich die Erderwärmung reduzieren. Dafür ist es notwendig, internationale Reaktionen auf die Klimapolitik zu berücksichtigen, um die räumliche („Carbon Leakage“) oder zeitliche („Green Paradox“) Verlagerung von Treibhausgasemissionen zu vermeiden. Zum anderen sollte das Klimaziel mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreicht werden, um die Attraktivität unilateraler Maßnahmen aufrecht zu erhalten. Hierfür kommt es auch in Frage, einen Teil der Kosten über die Ausnutzung strategischer Preiseffekte auf die Länder abzuwälzen, die sich nicht an der Klimapolitik beteiligen.
    • Grundsätzlich kann die Reduktion von Treibhausgasemissionen sowohl über die Reduktion der Nachfrage nach als auch durch die Reduktion des Angebots von fossilen Brennstoffen erfolgen. Beispiele für nachfragereduzierende Maßnahmen sind Emissionssteuern oder Emissionsrechtehandel. Angebotsreduzierende Maßnahmen umfassen Steuern auf die Förderung fossiler Brennstoffen und Aufkäufe von Lagerstätten fossiler Brennstoffe, um diese unangetastet zu lassen. Der aktuelle Fokus des Forschungsprojektes liegt auf der Bewertung von unilateralen angebotsorientierten Klimapolitiken.

    Veröffentlichungen
    • Schopf, M./Voss, A. (2018): Bargaining over Natural Resources: Governments between Environmental Organizations and Extraction Firms, in: Journal of Environmental Economics and Management (forthcoming): https://doi.org/10.1016/j.jeem.2017.12.002.
    • Ritter, H./Schopf, M. (2014): Unilateral Climate Policies: Harmful or even Disastrous?, in: Environmental and Resource Economics, Vol. 58, No. 1, pp. 155-178: https://doi.org/10.1007/s10640-013-9697-0.

    Drittmittelprojekte
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Theoretische Grundlagen unilateraler Klimapolitik“. Antragssteller: Prof. Dr. Thomas Eichner und Prof. Dr. Rüdiger Pethig. Laufzeit: 01.09.2016 bis 31.08.2019. http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/213612708

    Kontakt
    Weitere Informationen: Profil Dr. Mark Schopf
  • Institutionelle Anbindung

    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Betriebliche Anwendungssysteme

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Ein großer Anteil der Umweltbelastungen heutiger Städte ist auf den Pendelverkehr zurückzuführen. Smart-Mobility-Lösungen können die Situation verbessern, indem sie den Verkehr gleichmäßiger entlang verschiedener Routen, Zeiten und Verkehrsmittel verteilen. Sie weisen jedoch drei Schwachpunkte auf: Erstens werden überwiegend stationäre Sensoren für die Verkehrserfassung verwendet, welche keine Informationen über die Quelle, das Ziel sowie die Route eines Verkehrsteilnehmers liefern. Zweitens erfolgt eine Trennung von Verkehrsteilnehmern und Verkehrsleitstelle. Drittens finden die Berechnung des Verkehrs und Datenhaltung an einer zentralen Schaltstelle statt, wodurch erhebliche Kosten für Hardware und Datenübertragung entstehen.
    Das in dem STREAM-Projekt angestrebte Smart-Mobility-System soll das Mobilitätsverhalten von Pendlern nachhaltig positiv beeinflussen. Endanwender sollen geplante Ziele, Routen und Reisezeitfenster in einer Smartphone-App hinterlegen können und geeignete Startzeiten sowie Routen vorgeschlagen bekommen. Auf Basis dieser Informationen aller Anwender sowie unter Zuhilfenahme klassischer Sensordaten werden dann mittels eines neuronalen Netzes die individuellen Routenvorschläge derart konfiguriert, dass es zu einer möglichst ausgewogenen Auslastung der betreffenden Routen kommt.
    Das Forschungsprojekt kann einen Beitrag dazu leisten, das Stauaufkommen zu den Stoßzeiten des Pendelverkehrs sowie damit verbundene ökologische, ökonomische und gesundheitliche Probleme von Städten und Pendlern zu reduzieren. Zudem kann zu einem besseren Verständnis der Akzeptanz und Auswirkungen von Informationstechnologien im Verkehr beigetragen werden und aufgezeigt werden, wie tragfähige technologische Lösungen für den Verkehr moderner Städte konzipiert, gestaltet und implementiert werden sollten. Die spezifischen Forschungsinteressen von Dr. Katharina Ebner und Prof. Dr. Stefan Smolnik liegen dabei im Bereich der Adoption, Nutzung und Gestaltung entsprechender Informationssystemen.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Ebner, K./Mattes, P./Smolnik, S. (2018): Are You Responsible for Traffic Congestion? A Systematic Review of the Socio-Technical Perspective of Smart Mobility Services (working paper).
    • Ebner, K./Smolnik, S./Bassellier, G. (2016): From Efficiency to Innovativeness: Post-Adoption IT Use Types and Related Outcomes, in Proceedings of the Pre-ICIS DIGIT 2016 Workshop "Technology Adoption, Use and Diffusion Research at the Crossroad", Dublin, Ireland.
    • Sorgenfrei, C./Ebner, K./Smolnik, S./Jennex, M. E. (2014): From Acceptance to Outcome: Towards an Integrative Framework for Information Technology Adoption, ECIS 2014 Proceedings – 22nd European Conference on Information Systems, Tel Aviv, Israel, http://aisel.aisnet.org/ecis2014/proceedings/track02/8/.

    Drittmittelprojekte (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Smolnik, S.; Ebner, K.; Keller, J.; Schiffmann, W.; Evomotiv GmbH Stuttgart: Smart Traffic Using Edge and Social Computing (STREAM)
    Forschungsgruppe im Rahmen der internen Forschungsförderung der FernUniversität in Hagen, 3 Jahre

    Kontakt

    E-Mail: stefan.smolnik@fernuni-hagen.de
    Weitere Informationen: Profil Univ.-Prof. Dr. Stefan Smolnik

  • Kontakt
    Christian Toll
    Christian Toll
    Weitere Informationen: Profil
    Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
    Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Investitionstheorie und Unternehmensbewertung
    Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. Thomas Hering

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Das Energie- und Klimapaket der Bundesregierung und die EU-Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen zielen darauf ab, bis zum Jahr 2020 die Energiebereitstellung durch erneuerbare Energien in Deutschland auf 18% des Bruttoendenergieverbrauchs zu steigern. Über diese verpflichtende Quote hinaus, möchte die Bundesregierung den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergiebedarf auf 60% bis zum Jahr 2050 erhöhen, wobei bis 2030 zunächst ein 30%-iger Anteil und bis 2040 ein Anteil in Höhe von 45% angestrebt wird. Die hierfür erforderlichen energiewirtschaftlichen Maßnahmen beziehen sich insbesondere auf die partielle Substitution eines erschöpfbaren Energieträgers durch erneuerbare Energieträger. Aus der Sicht eines Unternehmens, welches über die Durchführung einer konkreten energiewirtschaftlichen Maßnahme zu befinden hat, stellt sich damit die Frage nach der wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit des Erneuerbare-Energien-Projekts. In der Bewertungstheorie und -praxis finden vermehrt angelsächsische Verfahren zur Beurteilung der wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit von derartigen Projekten Anwendung, wobei sich vor allem die finanzierungstheoretisch geprägten DCF-Verfahren großer Beliebtheit erfreuen, ohne jedoch die zugrundeliegende Modellwelt (anonymer vollkommener und vollständiger Markt bei vollständiger Konkurrenz) hinsichtlich ihrer Eignung für das Bewertungs- bzw. Entscheidungsproblem zu beleuchten. Aufgrund der Tatsache, dass insbesondere der eingeschränkte Kapitalmarktzugang eine Anwendung finanzierungstheoretisch geprägter Bewertungsverfahren zur Entscheidungsunterstützung als bedenklich erscheinen lässt, ist es aus Sicht der Bewertungstheorie ratsam, investitionstheoretisch fundierte Bewertungsverfahren heranzuziehen. Letztere zielen nämlich darauf ab, die Vorteilhaftigkeit von Zahlungsströmen zu beurteilen, um Entscheidungen zu unterstützen, die unter realen, also unvollkommenen, Marktbedingungen und Berücksichtigung der subjektiven Vorstellungen und Planungen eines konkreten Entscheidungsträgers zu fällen sind. Vor diesem Hintergrund stehen Anwendungen bestehender theoretischer Modelle auf reale energiewirtschaftliche Problemstellungen im Mittelpunkt der Betrachtung. Momentan werden folgende Projekte verfolgt:

    • Investitionstheoretische Bewertung der Installation einer Photovoltaik-Anlage – Eine Analyse am Beispiel eines Mehrparteienhauses;
    • Investitionstheoretische Betrachtung der Nachrüstung einer Photovoltaik-Altanlage mit einem stationären Lithium-Eisenphosphat-Speicher – Eine Analyse am Beispiel von privaten Haushalten;
    • Entscheidungsorientierte Bewertung von Gebäudeinvestitionen zur nachhaltigen Steigerung der Energieeffizienz.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Toll, C./Välilä, K. A. J. (2017): Das Zustands-Grenzpreisvektormodell zur simulativen Bewertung einer Investition in ein Biomasseheizkraftwerk auf dem unvollkommenen Kapitalmarkt unter Unsicherheit – Eine Fallstudie aus der Sicht eines mittelständischen Industrieunternehmens mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland), in: Die Unternehmung, 71. Jg., Heft 3, S. 258-315: https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/0042-059X-2017-3-258/das-zustands-grenzpreisvektormodell-zur-simulativen-bewertung-einer-investition-in-ein-biomasseheizkraftwerk-auf-dem-unvollkommenen-kapitalmarkt-unter-unsicherheit-jahrgang-71-2017-heft-3.

    Foto: Matthias Fejes

Fakultät für Mathematik und Informatik

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    Prof. Dr. Jörg Keller
    E-Mail: Joerg.Keller
    Weitere Informationen: Profil
  • Institutionelle Anbindung

    Fakultät für Mathematik und Informatik
    Lehrgebiet Unternehmensweite Softwaresysteme

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    In der Hochtechnologiebranche, speziell in der Halbleiterindustrie, werden integrierte Schaltkreise unter Verwendung extrem teurer Maschinen hergestellt. Traditionell ist man an einer hohen Termintreue und an einer hohen Auslastung dieser Maschinen interessiert. In den letzten Jahren haben aber auch Nachhaltigkeitsaspekte verstärkt an Bedeutung gewonnen. Die Arbeitsgruppe interessiert sich dafür, wie Nachhaltigkeitsaspekte in Lieferketten der Hochtechnologiebranche modelliert und in Produktionsplanungs- und Ablaufplanungsproblemungsalgorithmen sowie in Simulationsmodellen berücksichtigt werden können. Die Einbettung der entwickelten Verfahren in Informationssysteme stellt einen weiteren Forschungsschwerpunkt dar. Methodisch werden lineare und gemischt-ganzzahlige Optimierung, simulationsbasierte Optimierung sowie multikriterielle Metaheuristiken eingesetzt.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Rocholl, J./Mönch, L./Fowler, J. W. (2018): Electricity Power Cost-aware Scheduling of Jobs on Parallel Batch Processing Machines, Proceedings of the 2018 Winter Simulation Conference, Göteborg (angenommen zur Veröffentlichung).
    • Ziarnetzky, T./Mönch, L./Kannaian, T./Jimenez, J. (2017): Incorporating Elements of a Sustainable and Distributed Generation System into a Production Planning Model for a Wafer Fab, Proceedings of the 2017 Winter Simulation Conference, Las Vegas, pp. 3519-3530.

    Kontakt

    E-Mail: Lars.Moench@FernUni-Hagen.de
    Weitere Informationen: Profil Prof. Dr. Lars Mönch

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    Fakultät für Mathematik und Informatik
    Lehrgebiet Rechnerarchitektur

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Der Energiebedarf moderner Rechenzentren steigt stetig an und hat mit mehr als 1,5 % einen signifikanten Anteil an der insgesamt benötigten elektrischen Energie. Dies verursacht steigende Kosten zum Betrieb der Hardware-Infrastruktur und deren Kühlung. Im Bereich von großen Rechenzentren kann der Energiebedarf durch intelligentes Verteilen von Lasten erreicht werden. Auf diese Weise können Rechenknoten in energieeffizienten Bereichen der Auslastung betrieben werden, um bei gleicher oder nahezu gleicher Leistungsfähigkeit Energie einzusparen. Wechselnde Anforderungen bezüglich der auszuführenden Rechenleistung, z. B. geringe Auslastungen in den Nachtstunden, können genutzt werden, um Rechner in einen Energiesparmodus zu versetzen oder abzuschalten. Letzteres hat den Vorteil, dass viel elektrische Energie eingespart wird. Das Lehrgebiet verfolgt diesen Ansatz in seiner Forschung unter verschiedenen Gesichtspunkten weiter. Da eine gute Prognose des zukünftigen Rechenbedarfs für alle schaltenden Verfahren von großer Bedeutung ist, werden Lastprädiktoren auf Basis künstlicher neuronaler Netze entwickelt.

    Ein großer Anteil der Umweltbelastungen heutiger Städte ist auf den Pendelverkehr zurückzuführen. Smart-Mobility-Lösungen können die Verkehrssituation verbessern, indem sie den Verkehr gleichmäßiger entlang verschiedener Routen, Zeiten und Verkehrsmittel verteilen. Diese Idee wird zusammen mit einer interdisziplinären Forschergruppe im Projekt STREAM verfolgt. Ähnlich wie bei den energieeffizienten Rechensystemen kann auch hier eine gute Prognose der zukünftigen Verkehrslage dazu genutzt werden, die Verkehrsströme so zu leiten, dass eine bessere Auslastung des vorhandenen Straßennetzes und somit eine Reduktion der temporären Schadstoffemissionen möglich wird. Durch eine Smartphone-App sollen Endanwender geplante Ziele, Routen und Reisezeitfenster hinterlegen können und geeignete Startzeiten sowie Routen vorgeschlagen bekommen. Zur Erfassung der Verkehrslage sollen sowohl stationäre als auch mobile Sensoren eingesetzt werden, die als Zusatzfunktion in der Smartphone-App integriert werden. Diese Sensordaten dienen als Eingabe in ein künstliches neuronales Netz, das anhand früherer Daten trainiert wird und die zukünftige Verkehrslage vorhersagen kann.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Lenhardt, J./Chen, K./Schiffmann, W. (2017): Energy-efficient Web Server Load Balancing, in: IEEE Systems Journal, Vol. 11, No. 2, pp. 878-888.
    • Lenhardt, J./Schiffmann, W. (2016): Energy Efficient Processing of Fully Divisible Loads in Heterogeneous Server Farms, Proceedings of Fourth International Symposium on Computing and Networking.
    • Lenhardt, J./Schiffmann, W./Jannevers, S. (2016): Prediction of Future Loads Using Neural Networks for Energy Efficient Computing, Proceedings of Fourth International Symposium on Computing and Networking, pp. 579-585.
    • Lenhardt, J./Schiffmann, W./Keller, J. (2016): Interplay of Power Management at Core and Server Level, in: International Journal of Computer, Electrical, Automation and Information Engineering, Vol. 10, No. 1, pp. 136-141.
    • Lenhardt, J./Schiffmann, W. (2015): Overhead-aware Load Distribution and System Shutdown for Energy-Efficient Computing, in: International Journal of Networking and Computing, Vol. 5, No. 2, pp. 304-328.

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    E-Mail: Wolfram.Schiffmann@FernUni-Hagen.de
    Weitere Informationen: Profil Prof. Dr. Wolfram Schiffmann

  • Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Mathematik und Informatik

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    Integrating Renewable Energy Sources with Low Losses and Emissions into Dynamic Power Grids
    Es werden drei für die Energiewende wichtige Themen behandelt, und zwar dynamisches Verhalten von Stromnetzen, Energieumwandlung und elektromagnetische Emissionen. Der Aufbau sogenannter intelligenter Stromnetze (Smart Grids) erfordert einen multidisziplinären Ansatz mit Beiträgen der Leistungselektronik, intelligenter Systeme und der Automatisierungstechnik sowie der Informationstechnik. Die Bedeutung der Leistungselektronik ist grundlegend für die Entwicklung intelligenter Netze mit erneuerbaren und alternativen Energiequellen, die Stromwandlersysteme mit hohem Wirkungsgrad, optimale Energieübertragung, bidirektionalen Leistungsfluss, hohe Zuverlässigkeit, Synchronisierbarkeit, Widerstandsfähigkeit gegen elektromagnetische Störungen, intelligente Stromzähler, Telekommunikationsfähigkeit, Fehlertoleranz und vieles mehr erfordern. Smart Grids sind naturgemäß hochkomplexe, nicht-lineare dynamische Netze. Überwachung und Regelung sind zentrale Aufgaben, um ihnen Selbstheilungs-, Selbstorganisations- und Selbstkonfigurationsfähigkeiten zu verleihen. Die Theorie komplexer Netze stellt eine vielversprechende Methode dar, um Fragen der Netzkomplexität wie Schadensanfälligkeit, Robustheit und spontanes Verhalten von Stromnetzen zu behandeln und zu simulieren. Mit der Z-Quellen-Topologie für leistungselektronische Komponenten soll ein neuartiger Halbbrückenwandler entwickelt werden, der mit seiner hohen Spannungspegelverstärkung den Erfordernissen der Photovoltaik Rechnung trägt. An Stromnetze sind Solarmodule mit maximaler Leistungspunktnachführung normalerweise mittels netzgekoppelter Wechselrichter angeschlossen, die deshalb eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung hoher Qualität der in die Netze eingespeisten Solarenergie spielen. Hochfrequentes Schalten in diesen Umrichtern führt jedoch zu ernsthaften elektromagnetischen Störungen, insbesondere bei hohen Leistungen. Um hier Abhilfe zu schaffen, soll eine neuartige Methode zur chaotischen sinusförmigen Pulsweitenmodulation für netzgekoppelte Wechselrichter erarbeitet werden, von der Entwurfsflexibilität und geringe Kosten erwartet werden. Die Ergebnisse o.g. Arbeiten sollen schließlich anhand eines Mikronetzes validiert werden, das von Quellen erneuerbarer Energie wie Solarzellen, Windkraftanlagen oder Energiespeichern gespeist wird und auch intelligente Zähler, neue Wandler usw. umfasst.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Zhang, G./Zhang, B./Li, Z. (2018): Designing Impedance Networks Converters, Serie “Studies in Systems, Decision and Control“, Springer International Publishing, Basel.
    • Zhang, G./Li, Z./Zhang, B./Halang, W. A. (2018): Power Electronics Converters: Past, Present and Future, in: Renewable & Sustainable Energy Reviews, Vol. 81, Part 2, pp. 2028-2044.
    • Zhang, G./Ho-Ching Iu, H./Zhang, B./Li, Z./Fernando, T. L./Chen, S./Zhang, Y. (2017): An Impedance Networks Boost Converter with a High-voltage Gain, in: IEEE Transactions on Power Electronics, Vol. 32, No. 9, pp. 6661-6665.
    • Zhang, G./Zhang, B./Li, Z./Qiu, D./Yang, L./Halang W. A. (2015): 3-Z-network boost converters, in: IEEE Transactions on Industrial Electronics, Vol. 62, No. 1, pp. 278-288.
    • Zhang, G./Li, Z./Zhang, B./Qiu, D./Xiao, W./Halang, W. A. (2014): A Z-Source Half-Bridge Converter, in: IEEE Transactions on Industrial Electronics, Vol. 61, No. 3, pp. 1269-1279.

    Drittmittelprojekte (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Alexander von Humboldt Research Group Linkage Programme, FernUni.-City U Hong Kong 2014-2017, „Integrating Renewable Energy Sources with Low Losses and Emissions into Dynamic Power Grids”, Prof. W. Halang, Prof. Zhong Li
    • AiF-IGF-Project 17211N, Germany 2011-2013, “Unterdrückung elektromagnetischer Stör-aussendungen elektronischer Geräte durch Chaosregelung”, Prof. W. Halang, Prof. Z. Li
    • Key Program of National Natural Science Foundation of China (No. 50937001) , 2010-2013, “Nicht-lineare Analyze und Regelungsstrategie in der Leistungselektronik”, Prof. B. Zhang, Prof. Z. Li

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    Weitere Informationen: Profil apl. Prof. Dr. Zhong Li

Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften

  • Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften
    Institut für Politikwissenschaft
    Lehrgebiet: Politikwissenschaft III: Politikfeldanalyse und Umweltpolitik
    Lehrstuhlinhaberin: Prof. Dr. Annette Elisabeth Töller

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    Inhaltliche Nähe zum Forschungsschwerpunkt „Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit“ weisen die Forschungen von Herrn Alexander Bollmann zu Fragestellungen der Nachhaltigkeit von Mobilität auf. Hierunter fällt bspw. die Fragestellung, welchen Einfluss politische Prozesse auf die Förderung von Elektromobilität – also sowohl auf die Förderung des Absatzes von Elektrofahrzeugen als auch auf den Ausbau der notwendigen Infrastruktur für Elektromobilität – ausüben. Zugleich gehören hierzu aber auch Fragestellungen bezüglich der Förderung, Regulierung und Implementation (potentiell) nachhaltigerer Mobilitätskonzepte bzw. intelligenter Transportsysteme (IST), insbesondere in urbanen Regionen. Hierunter werden bspw. autonome (Nah-)Verkehrssysteme als Ergänzungen zum herkömmlichen öffentlichen Personennahverkehr oder zum Güterverkehr subsumiert.
    Darüber hinaus beschäftigt sich Herr Alexander Bollmann im Rahmen des durch das BMBF geförderten Forschungsprojektes „Bioökonomie zwischen Ökonomie und Ökologie – BIO-ÖKOPOLI“ mit der Frage, welchen Einfluss politische Prozesse auf die Förderung bzw. den Marktzugang von Biokunststoffen ausüben. Dies ist insofern untersuchenswert, als Befürworter von Biokunststoffen postulieren, dass die Substitution von konventionellen Kunststoffen durch Biokunststoffe einen Beitrag sowohl zum Umwelt- als auch zum Klimaschutz leisten könnte, indem die für die Produktion von konventionellen Kunststoffen verwendete Menge an fossilen Rohstoffen (Erdöl) ebenso wie die Verschmutzung durch nichtabbaubare Kunststoffprodukte reduziert wird. Gegner von Biokunststoffen dagegen verweisen auf die Problematik der Rohstoffbereitstellung für Biokunststoffe (und andere Produkte einer Bioökonomie, wie bspw. Biokraftstoffe) und mit der Produktion der benötigten (nachwachsenden) Rohstoffe einhergehende Umweltbelastungen.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Bollmann, A./Töller, A. E. (2018): Lösungen auf der Suche nach Problemen? Instrumentenwandel in der deutschen Elektromobilitätspolitik, in: Zeitschrift für Umweltpolitik und Umweltrecht, 41. Jg., Heft 2, S. 105-142: https://online.ruw.de/suche/zfu/2018/02.

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    Weitere Informationen: Profil M.A. Alexander Bollmann
  • Institutionelle Anbindung

    Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften
    Institut für Psychologie
    Lehrgebiet Allgemeine Psychologie: Lernen, Motivation, Emotion

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Forschung zu Energie und Umwelt ist durch hohe Interdisziplinarität gekennzeichnet. Interdisziplinäre Arbeiten (z.B. der Fünfte Sachstandsbericht des Weltklimarates der Vereinten Nationen) präsentieren oft einen Großteil der Information als Datengrafiken. Die Psychologie kann einen Beitrag dazu liefern, die Nutzung von Datengrafiken im Bereich Energie und Umwelt gründlicher zu verstehen und zu verbessern.
    Konkreter Ansatzpunkt ist das Projekt MAXFAB (https://maxfab.fernuni-hagen.de/). Wind und Sonne führen zu Schwankungen des Strompreises. Energieintensive Produktion in Fabriken sollte möglichst dann stattfinden, wenn Strom günstig ist. Bei der Planung von Zeit und Reihenfolge unterschiedlich energieintensiver Produktionsschritte ist auch das Vermeiden von hohen Lastspitzen relevant. Grafiken zu Energiepreisentwicklung und zur Anordnung von Produktionsschritten erleichtern die Kommunikation im Unternehmen. Die Grafiken erlauben (im Vergleich zu Tabellen) ein leichtes Erfassen von Trends und Relationen. Die Chancen und Grenzen der Formate müssen jedoch empirisch ermittelt werden.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Kemper, M./Gaschler, R./Schubert, T. (2017): Stronger effects of self-generated than cue-induced expectations when verifying predictions in data graphs, in: Journal of Cognitive Psychology, Vol. 29, No. 5, pp. 626-641: https://doi.org/10.1016/j.actpsy.2015.11.008.
    • Godau, C./Vogelgesang, T./Gaschler, R. (2016): Perception of bar graphs – A biased impression?, in: Computers in Human Behavior, Vol. 59, June, pp. 67-73: www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0747563216300449.
    • Gaschler, R./Wassermann, M. (2012): Was wir wissen, wie wir werten – zusätzliche Information über das neue EU Biolabel verändert Bewertung kaum, in: Umweltpsychologie, 16. Jg., Heft 2, S. 141-161: www.umps.de/php/artikeldetails.php?id=448.
    • Gaschler, R./Mata, J./Störmer, V./Kühnel, A./Bilalic, M. (2010): Change detection for new food labels, in: Food Quality and Preference, Vol. 21, No. 1, pp. 140-147: www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0950329309001293.

    Kontakt

    E-Mail: Robert.Gaschler@FernUni-Hagen.de
    Weitere Informationen: Profil Prof. Dr. Robert Gaschler

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    Prof. Dr. Frank Hillebrandt
    Weitere Informationen: Profil
  • Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften
    Institut für Politikwissenschaft
    Lehrgebiet Politikwissenschaft IV: Politik und Verwaltung

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    Interesse besteht insbesondere hinsichtlich lokaler und regionaler Standortkonflikte im Rahmen der Umweltpolitik und welche demokratischen Modi geeignet sind, diese zu lösen. Welchen Beitrag können dazu die kommunalen Entscheidungsträger, die direkte Demokratie und runde Tische leisten und welche Strategien wenden Bürgerinitiativen an? Ursprünglich wurden Konflikte insbesondere in der kommunalen Abfallpolitik (Deponiebau, Müllverbrennung und Sanierung von Altlasten) untersucht, um später diese Konzepte auf die Implementation der Energiewende (insbesondere Bau von Windenergieanlagen) anzuwenden. Neben diesen massiven Konflikten besteht auch ein Interesse an der Evaluation von einzelnen Instrumenten in der kommunalen und regionalen Umweltpolitik.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Holtkamp, L. (2017): Bürgerbeteiligung an Planungsprozessen im Kontext der Energiewende aus der Perspektive kommunaler Entscheidungsträger, in: Holstenkamp, L.; Radtke, J. (Hrsg.): Handbuch Energiewende und Partizipation, Springer VS, Wiesbaden, S. 125-142.
    • Holtkamp, L. (2017): Formen kommunaler Demokratie. Direkt – Repräsentativ – Kooperativ, PL Academic Research, Frankfurt a. M.
    • Holtkamp, L. (2016): Direktdemokratische Hochburgen in Deutschland, Springer VS, Wiesbaden.
    • Holtkamp, L./Stach, B. (1995): Friede, Freude, Eierkuchen? Mediationsverfahren in der Umweltpolitik, Schüren Verlag, Marburg.
    • Holtkamp, L./Schubert, K. (1993): Verhandlungslösungen in Mediationsverfahren: Erfolgsbedingungen und Restriktionen in der deutschen Abfallpolitik, in: Gegenwartskunde, 42. Jg., Heft 4, S. 421-432.

    Kontakt
    Weitere Informationen: Profil Prof. Dr. Lars Holtkamp
  • Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften
    Institut für Politikwissenschaft
    Lehrgebiet Politikwissenschaft III: Politikfeldanalyse & Umweltpolitik
    Lehrgebietsinhaberin: Prof. Dr. Annette Elisabeth Töller

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    Dr. Kathrin Loer forscht und lehrt an der FernUniversität in Hagen im Lehrgebiet „Politikfeldanalyse und Umweltpolitik“. Dabei spezialisiert sie sich vor allem auf Forschungsschwerpunkte im Bereich der Verbraucher- und Gesundheitspolitik, berücksichtigt aber auch weitere politikfeldanalytische Themen, die für die Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung anschlussfähig sind. In ihren Publikationen befasst sie sich vor allem mit Regulierungsherausforderungen, die das Verhalten von Individuen betreffen. Darüber hinaus widmet sie sich aber auch institutionellen Fragen in den jeweiligen Politikfeldern. Seit 2017 leitet sie ein Drittmittelprojekt zu „Instrumenten in der Verbraucherpolitik“, in dem es auch um Fragen der nachhaltigen Ressourcennutzung geht. Ihre Forschungsaktivitäten siedelt sie insbesondere in der Verbraucherpolitik, der Gesundheits- und Sozialpolitik sowie in der Energiepolitik an, sie lassen sich mit vielen Facetten des Forschungsschwerpunktes „Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit“ verknüpfen. Das gilt auch für ihre Forschungstätigkeit im Bereich der Behavioural Public Policy und Public Health die interdisziplinär angesiedelt ist, und in deren Rahmen sie nationale und internationale Kooperationen zu anderen ForscherInnen betreibt, aus denen bereits Publikationen und erfolgreiche Konferenzen hervorgegangen sind. Daneben verfügt Kathrin Loer über Forschungserfahrung zu Themen der Interessenpolitik und des Lobbyings, die für Umwelt, Energie- und Nachhaltigkeitsthemen eine wichtige Rolle spielen.

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Loer, K., (2018): The enzymatic effect of behavioural science, in: Beck, S./Straßheim H. (Hrsg.): Handbook on Behavioural Policy Making, Edward Elgar, Cheltenham (in press).
    • Loer, K./Leipold, A. (2018): Mit dem Verbraucher Politik machen? Der Verbraucher als Steuerungsadressat und Bestandteil politischer Strategien in komplexen Politikfeldern, in: Bala, C./Schuldzinski, W. (Hrsg.): Beiträge zur Verbraucherforschung (im Erscheinen).
    • Loer, K./Leipold, A. (2018): Varianten des ‚Nudging‘? Verhaltenswissenschaftliche informierte Regulierung gesellschaftlicher Risiken und gewandeltes Staatsverständnis in den USA, Großbritannien und Dänemark, in: DIW Vierteljahresheft zur Wirtschaftsforschung, 4-2017/2018, „Stupsen oder Schubsen (Nudging): ein neues verhaltensbasiertes Regulierungskonzept?“.

    Drittmittelprojekte (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    „IniVpol“ – Instrumente in der Verbraucherpolitik, FernUniversität in Hagen
    • Antragsteller/in: Dr. Kathrin Loer (Projektleitung), Prof. Dr. Annette E. Töller
    • Mittelgeber: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (vormals: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW),
    • link: inivpol.fernuni-hagen.de
    „Behavioural sciences and the politics of simplification“ - Villa-Vigoni Konferenz, Italien
    • Antragstellerin: Dr. Kathrin Loer (gemeinsam mit Dr. Robert Lepenies, Dr. Holger Straßheim, Prof. D. Francesco Pozzi, Dr. Paolo Moderato)
    • Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

    Kontakt
    Weitere Informationen: Profil Dr. Kathrin Loer
  • Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften
    Institut für Soziologie
    Lehrgebiet Soziologie III: Organisationssoziologie und qualitative Methoden
    Lehrgebietsinhaberin: Prof. Dr. Sylvia Wilz

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Unternehmensgründungen bzw. Unternehmertum im Bereich der Nachhaltigkeit
    In der Entrepreneurshipforschung wird zunehmend auch die Bedeutung regionaler Innovationssysteme diskutiert und wie diese sich auf die potentiellen Gründer_innen auswirken, Gründungen befördern oder ggf. behindern. Für Unternehmensgründungen im Bereich der Nachhaltigkeit gibt es unterschiedlichste ‚Gründungssegmente‘, z.B. im Bereich der Erneuerbaren Energien, Nachhaltiges Bauen oder aber die Herstellung ‚nachhaltiger‘ (Life-Style-)Produkte. Für diese verschiedenen Bereiche gelten ggf. sehr unterschiedliche regionale Gründungsbedingungen. Wie diese regionalen Innovationssysteme gestaltet sind und wie sie sich auf die Akteure innerhalb dieser Systeme auswirken, müsste intensiver untersucht werden. Erst dann können im nächsten Schritt sinnvolle Empfehlungen zur Förderung solcher regionalen Innovationssysteme und zur Unterstützung potentieller Gründer_innen entwickelt werden.
    • Integration von Themen der Nachhaltigkeit in die Lehre
    Die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen eigenen Anforderungen an die Lehre, z.B. der Ausrichtung der Inhalte an aktuellen gesellschaftlichen Problemlagen, der Vermittlung einer nachhaltigen Wertorientierung usw., und den Einschränkungen, die sich durch curriculare und institutionelle Rahmenbedingungen ergeben. Wie dieses Spannungsfeld aufgelöst werden kann, muss nicht nur auf struktureller Ebene beleuchtet werden, sondern erfordert auch neue Lehr- und Lernkonzepte. Wie Lehrende diese Konflikte und Herausforderungen tatsächlich in ihrer Lehre auflösen, sollte tiefergehend untersucht und in bestehende Konzepte der BNE integriert werden.
    • Die Dimension der sozialen Nachhaltigkeit und Schnittstellen zur Diversity- bzw.Genderforschung
    Die Dimension der sozialen Nachhaltigkeit eröffnet vielfältige Schnittstellen zur Diversity- und Genderforschung. Bislang laufen beide Debatten weitestgehend getrennt voneinander ab. Weiter Forschung ist notwendig, um mögliche Synergien in Bezug auf den Gegenstand der jeweiligen Forschung als auch hinsichtlich von Theorieansätzen und Forschungsmethoden auszuloten.
    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Krause-Steger, S./Roski, M. (2018): Die Integration von Themen der Nachhaltigen Entwicklung in die Lehre – ein Ansatz zur transdisziplinären und werteorientierten Ausbildung an Hochschulen und zur Reflexion der Rolle der Lehrenden in der BNE, in: Leal Filho, W. (Hrsg.): Handbuch der Nachhaltigkeitsziele: Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft, Springer-Verlag, Wiesbaden (im Erscheinen).
    • Krause-Steger, S./Roski, M. (2016): Eine Analyse der Unterschiede in der Wahrnehmung von Themen der Nachhaltigen Entwicklung durch Studierende verschiedener Fächergruppen an der Hochschule Bochum, in: Leal Filho, W. (Hrsg.): Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen, Springer-Verlag, Wiesbaden, S. 277-296.
    • Krause-Steger, S./Roski, M. (2014): Die Wahrnehmung von Themen der Nachhaltigen Entwicklung bei Studierenden, in: Kammasch, G./Lüdtke, H. (Hrsg.): Krise des „Kompetenz“-Begriffs? Wege zu technischer Bildung, Referate der 8. Ingenieurpädagogischen Regionaltagung 2013 im TECHNOSEUM, Mannheim, S. 143-150.
    • Krause-Steger, S./Roski, M. (2014): Abschlussbericht zum Projekt „Sustainable Perception Index (SUPER) – Wahrnehmungsindex für Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Bochum unter Gender und Diversityaspekten“, gefördert durch die Hochschule Bochum (Gleichstellung).

    Drittmittelprojekte (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    Projekt „SUPER - Sustainable Perception Index - Wahrnehmungsindex für Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Bochum unter Gender und Diversityaspekten“
    Laufzeit: 01.07.2013-30.06.2014
    Finanzierung: Gleichstellung der Hochschule Bochum
    Projektbeschreibung:
    Für die Hochschule Bochum wird ein Wahrnehmungsindex für das Thema Nachhaltige Entwicklung erstellt. Hierbei geht es darum, zu erforschen, ob bestimmte Studierendengruppen spezifische Bezüge zu Themen der Nachhaltigen Entwicklung aufweisen. Kernelemente des Projektes SUPER- Sustainable Perception Index sind umfassende empirische Befragungen. Dazu werden verschiedene wissenschaftliche Erhebungs- und Auswertungsmethoden genutzt, um möglichst umfangreiche Daten zusammenzutragen und ein detailliertes Bild von der Studierendenschaft bezüglich der Nachhaltigen Entwicklung zu erhalten. Die Befragungsergebnisse werden sozio-demographisch unter Gender und Diversityaspekten ausgewertet und analysiert (Geschlecht, Alter und ethnische Herkunft, Bildungsabschluss, sozialer Status). Auf Grundlage der quantitativen Ergebnisse werden in einem weiteren Erhebungsverfahren qualitative Interviews mit Studierenden geführt, um tiefenanalytische Auswertungen vornehmen und damit Wissens- und Erfahrungsdimensionen besser erfassen zu können, die insbesondere für die Wahrnehmung von großer Bedeutung sind.
    Website: http://www.hochschule-bochum.de/isd/persoenliche-seiten/sandra-krause-steger-ma/forschungsprojekt-super.html

    Kontakt
    Weitere Informationen: Profil Dr. Melanie Roski
  • Institutionelle Anbindung
    Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften
    Institut für Politikwissenschaft
    Lehrgebiet Politikwissenschaft III: Politikfeldanalyse & Umweltpolitik

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Policyanalyse mit Schwerpunkt Umwelt- und Energiepolitik
    • Insbesondere Analyse des Zustandekommens von Policies zu den Themen Fracking, Elektromobilität, Bioökonomie, Abgas-Skandal sowie Naturschutzpolitik der Länder
    • Theorien politischer Prozesse, Institutionentheorien

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Bollmann, A./Töller, A. E. (2018): Lösungen auf der Suche nach Problemen? Instrumentenwandel in der deutschen Elektromobilitätspolitik, in: Zeitschrift für Umweltpolitik und Umweltrecht, 41. Jg., Heft 2, S. 105-142: https://online.ruw.de/suche/zfu/2018/02.
    • Töller, A. E. (2018): Kein Grund zum Feiern! Die Energie- und Umweltpolitik der dritten Regierung Merkel (2013-2017), in: Zohlnhöfer, R./Saalfeld, T. (Hrsg.): Zwischen Stillstand, Politikwandel und Krisenmanagement. Eine Bilanz der Regierung Merkel 2013-2017, Springer VS, Wiesbaden (im Erscheinen).
    • Töller, A. E./Böcher, M. (2018): Governing Shale Gas in Germany, in: Whitton, J./ Cotton, M./Brasier, K. (Hrsg.): Governing Shale Gas: International Perspectives on Development, Citizen Participation and Decision-Making, Earthscan/Routledge, London (im Erscheinen).
    • Töller, A. E./Roßegger, U. (2018): Zu was führt die Einführung der Abweichungskompetenz der Länder? Methodische Überlegungen und erste Resultate am Beispiel des Naturschutzes, in: Sack, D/Töller, A. E. (Hrsg.): Themenheft Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft 4, Policyanalysen in den Ländern (im Erscheinen).
    • Töller, A. E. (2017): Verkehrte Welt? Parteien(in)differenz in der Umweltpolitik am Beispiel der Regulierung des Frackings, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft, 27. Jg., Heft 2, S. 131-160: https://link.springer.com/article/10.1007/s41358-017-0103-2.

    Drittmittelprojekte (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    Politische Prozesse der Bioökonomie zwischen Ökonomie und Ökologie
    (BIO-ÖKOPOLI)
    Das Forschungsprojekt wird vom BMBF in der Förderlinie „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ seit Februar 2017 für drei Jahre gefördert und als Verbundprojekt der FernUniversität in Hagen gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung, Prof. Dr. Michael Böcher), durchgeführt.
    Das Projekt untersucht umweltpolitisch relevante politische Prozesse zur Förderung oder Regulierung der Bioökonomie in verschiedenen Fallgruppen (Biokunststoffe, Biotreibstoffe, Bioenergie) auf verschiedenen territorialen Ebenen (kommunal, regional, national, EU). Ziel der theoriegeleiteten vergleichenden Fallstudien ist es, die Regelungsfelder der Bio¬öko¬nomie mit ihren Akteuren, Problemstrukturen und institutionellen Rahmenbedingungen genauer zu charakterisieren. Dazu werden zunächst vergleichende Fallstudien mit Hilfe des Ansatzes Eigendynamischer Politischer Prozesse (AEP) durchgeführt.
    Mehr unter: Link: www.fernuni-hagen.de/bio-oekopoli/

    Kontakt

Rechtswissenschaftliche Fakultät (REWI)

  • Institutionelle Anbindung

    Rechtswissenschaftliche Fakultät
    Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht sowie Völkerrecht

    Forschungsinteressen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)

    Umweltrecht der Europäischen Union und Bundesimmissionsschutzrecht

    Veröffentlichungen (im Themenbereich des Forschungsschwerpunktes)
    • Kompetenz und Kompetenzausübung der EU auf dem Gebiet von Energiepolitik und Klimaschutz, in: Stiftung Gesellschaft für Rechtspolitik / Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier (Hrsg.), Bitburger Gespräche, Jahrbuch 2008/II, Energierecht – Energiepolitik – Energiewirtschaft, München 2009, S. 79 - 93.
    • Kommentierung von §§ 53, 54, 55 BImSchG, in: Carl Hermann Ule / Hans-Werner Laubinger / Ulrich Repkewitz (Hrsg.), Bundes-Immissionsschutzgesetz, Kommentar, Köln, 190. Lieferung, Juni 2013, 82 S.
    Kontakt

    E-Mail: Andreas.Haratsch@FernUni-Hagen.de
    Weitere Informationen: Profil Prof. Dr. Andreas Haratsch


Förderpreise und Förderprogramme

    • Der Preis der Enervie – Südwestfalen Energie und Wasser AG fördert herausragende Abschlussarbeiten an der FernUniversität, die im Themenfeld der Energiewirtschaft liegen. Für den Preis kommen sowohl Bachelor- und Masterarbeiten als auch Dissertationen in Frage. Die Energiewirtschaft wird hier als ein breites Themen- und Forschungsfeld verstanden, zu dem Absolvent/innen und Promovend/innen der vier Fakultäten der FernUniversität auf unterschiedliche Weise fachlich und thematisch beitragen können. Die interdisziplinäre Spannweite der Forschungsperspektiven reicht von betriebs- und volkswirtschaftlichen Ansätzen über politik-, sozial- und rechtswissenschaftliche Fragestellungen zur Energiewirtschaft und Energiepolitik bis hin zu technischen (mathematik- und informatikbezogenen) Komponenten der Energieeffizienz, der Energiespeicherung und der Energiesicherheit.

    • Der Preis wird einmal jährlich ausgeschrieben und im Rahmen des Dies Academicus der FernUniversität vergeben.

    • Nächster Bewerbungsschluss ist: 30. Juni 2018



    Ausschreibung:

    Ansprechpartnerin:
    Gabriele Lübke
    Email: gabriele.luebke@fernuni-hagen.de
    Tel.: 02331-987 2499


Netzwerke und Kooperationspartner


Kontakt

Senior Advisor des
Forschungsschwerpunktes:

Prof. Dr. Alfred Endres
LS VWL, insb. Wirtschaftstheorie
E-Mail: alfred.endres
Tel.: 02331-987 301

Koordination:

Dr. Jana Husmann (kommissarisch)
Stabsstelle 1 – Hochschulstrategie und strategische Kooperationen
E-Mail: jana.husmann
Tel.: 02331-987 2457


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