InterMINT - Internationale MINT-Studierende in Deutschland: Das Zusammenwirken von Studienerfolgsprädiktoren auf individueller, Fach-, Hochschul- und kultureller Ebene

Das Projekt ist assoziiert am Forschungsschwerpunkt D²L².

Wie können wir internationale Studierende in Deutschland insbesondere in MINT-Fächern besser unterstützen? Um diese Frage zu beantworten, muss zunächst ermittelt werden, welche Prädikatoren hier für den Studienerfolg entscheidend sind. Das Projekt InterMINT untersucht dies mit Hilfe der Daten aus dem Studienverlaufspanel „International Student Survey“ mit besonderem Blick auf soziodemographische Merkmale wie z. B. Geschlecht, psychologische Einflussfaktoren und gruppenspezifischen Mechanismen.


Projektziele und Forschungsfragen

IntermintFoto: InterMINT

InterMINT ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt der FernUniversität in Hagen (psychologisches Teilprojekt) und des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF, soziologisches Teilprojekt).

Der Fokus liegt auf der Analyse der Studienerfolgsprädiktoren internationaler Studierender in Deutschland in MINT-Studiengängen mit besonderem Schwerpunkt auf dem Merkmal Geschlecht und dessen Zusammenspiel mit weiteren soziologischen und psychologischen Merkmalen.

Die Datengrundlage bietet das Studienverlaufspanel „International Student Survey“ das im Rahmen des Vorgängerprojekts „Studienerfolg und Studienabbruch bei Bildungsausländern in Deutschland im Bachelor- und Masterstudium (SeSaBa)“ erhoben wurde.

Mit dem Projekt wird eine wissenschaftliche Grundlage für praxisbezogene Verwertungsmöglichkeiten geschaffen, die z.B. die Identifikation spezifischer Risikogruppen des Studienabbruchs sowie die (Weiter)entwicklung entsprechender Interventionsmaßnahmen betreffen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.