Veranstaltungen

Foto: MirageC/Moment/Getty Images

Hier finden Sie Informationen zu geplanten und vergangenen Veranstaltungen der Forschungsgruppe „Gender Politics“.


21. und 22. Januar 2021

Workshop: „Gender und Krise“

Prof. Dr. Gülay Çağlar von der Freien Universität Berlin hält am Freitag, 22. Januar 2021, von 13 bis 15 Uhr einen virtuellen Vortrag zum Thema „Wessen Krise? Intersektionale Perspektiven in der Feministischen Politischen Ökonomie“. Mit ihrem Vortrag schließt der zweitägige Workshop ab. Anmelden können sich Interessierte per Mail an Carolin Rolf, Koordinatorin der Forschungsgruppe Gender Politics.

Weitere Informationen zu Prof. Dr. Gülay Çağlar

Wokshop-Flyer (PDF 177 KB)

 
  • 12. Januar 2021

    Online-Vortrag: „Post/Koloniale Erinnerungslandschaften: Künstlerische Strategien der Desorientierung und Memoralisierung“

    Prof. Dr. Henriette Gunkel von der Ruhr-Universität Bochum hält am Dienstag, 12. Januar 2021, von 14 bis 16 Uhr über Zoom den Vortrag „Post/Koloniale Erinnerungslandschaften: Künstlerische Strategien der Desorientierung und Memoralisierung“. Die Anmeldung erfolgt per Mail an Carolin Rolf, Koordinatorin der Forschungsgruppe Gender Politics.

    Der Vortrag fokussiert die künstlerischen Arbeiten von Isabel Tueumuna Katjavivi’s (THEY TRIED TO BURY US), John Akomfrah (VERTIGO SEA) und Sondra Perry (TYPHOON COMING ON), in denen Landschaften (das Meer, die Wüste) auf den materiellen und visuellen Prozess verweisen, der an die noch andauernde Vergangenheit von Kolonialismus und Sklaverei gebunden ist.

    Weitere Informationen zu Prof. Dr. Henriette Gunkel


    15. Dezember 2020

    „textfeld online“ mit Prof. Dr. Isabell Lorey

    Isabell Lorey, Professorin für Queer Studies in Künsten und Wissenschaft an der Kunsthochschule für Medien Köln, diskutierte am Dienstag, 15.12.20, um 18 Uhr in einer gemeinsam mit dem Kolloquium „textfeld” organisierten Sitzung ihr neues Buch Demokratie im Präsens (Suhrkamp 2020).

    Abstract zur Veranstaltung:

    „Inmitten der Krisen und Bedrohungen der liberalen Demokratie entwickelt Isabell Lorey eine Demokratie im Präsens, die politische Gewissheiten ebenso aufbricht wie lineare Vorstellungen von Fortschritt und Wachstum. Mit ihrer queer/feministischen politischen Theorie formuliert sie eine grundlegende Kritik an maskulinistischen Konzepten von Volk, Repräsentation, Institution und Multitude. Und sie entfaltet einen originellen Begriff von präsentischer Demokratie, der auf Sorge und Verbundenheit, auf der Unhintergehbarkeit von Verantwortlichkeiten beruht – und ohne vergangene Kämpfe und aktuelle Praktiken sozialer Bewegungen nicht zu denken ist.“ (Suhrkamp Teaser zu Demokratie im Präsens)

    Weitere Informationen zur Veranstaltung


    6. Oktober 2020

    Online-Vortragsreihe: Prof. Dr. Stephan Trinkaus

    Prof. Dr. Stephan Trinkaus hielt einen Online-Vortrag zum Thema „Out of sync – Prekarität, Affekt, Ökologie im Chthulucene“.


    17. November 2020

    Online-Vortragsreihe: Dr. Adrian de Silva

    Dr. Adrian de Silva hielt einen Online-Vortrag „Zu den Effekten von Regierungshandeln auf die Transbewegung am Beispiel der Auseinandersetzungen um eine Reform des Transsexuellenrechts“.

    Einführungstext zum Vortrag:

    Die Transbewegung in der Bundesrepublik Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in einem komplexen Geflecht von gesellschaftlichen und staatlichen Akteuren, Diskursen und Praktiken zu einem politischen Akteur entwickelt mit Organisationen und Netzwerken auf lokaler, regionaler und (trans)nationaler Ebene. Zu den Konstanten transpolitischer Auseinandersetzungen gehören vor allem die Bedingungen für die Vornamens- und Personenstandsänderung und eine bedarfsorientierte Transgesundheitsversorgung. Basierend auf einer Analyse von Regierungs- und Parlamentsdokumenten sowie Stellungnahmen, Entwürfen und Forderungen von Transorganisationen geht es in diesem Vortrag um die Frage, wie Regierungshandeln in den Auseinandersetzungen um eine Reform des Transsexuellenrechts die soziale Bewegung strukturell und politisch mitstrukturiert hat.


    6. und 7. November 2020

    Online-Tagung: „Gender, Medien und Affekte: Amplifizierte Asymmetrien“

    In Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar und der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig richtete die Forschungsgruppe „Gender Politics“ der FernUniversität in Hagen am 6. und 7. November ihre erste Tagung aus. Im Zentrum der Tagungsbeiträge standen Themen im Zusammenhang mit Geschlecht, Medien und Affekten, wie beispielsweise mediale (Affekt-)Politiken des Anti-Genderismus und Strategien des Widerstands, digitaler Kolonialismus, präemptive Überwachungstechniken und queeres Geocinema.

    Konzeption der Tagung (PDF 176 KB)

    Abstracts der Tagunsgäste

    Organisationsteam:

    Jun.-Prof. Dr. Julia Bee

    Jun.-Prof. Dr. Irina Gradinari

    Jun.-Prof. Dr. Katrin Köppert

    Programm:

    6. Nov.

     
    09:45–10:00 Grußwort des Organisationsteams
    Moderation: Irina Gradinari
    10:00–11:00 Gabriele Dietze: Tradwives, New Maternalism und Emancipation-Fatigue – Weiblicher Kuschelpopulismus im Internet
    11:00–12:00 Simon Strick: Höllische Möglichkeitsräume: reflexiver Faschismus, Corona und Collective Fiction Writing
    Respondenz Mary Shnayien
    12:30–13:30 Stephan Trinkaus: Trump, Affekt, Gaia
    Respondenz Max Waldmann
    13:30–14:30 Linda Waack: Atmung. Ein- und Ausströmungen in Christian Petzolds Undine
    Respondenz Skadi Loist
    15:00–16:00 Jennifer Eickelmann: Affektgefüge und ihre Grenzregime. Zur Politisierung und Regulierung digitaler Plattformen Respondenz Julia Bee
    16:00–17:00 Franziska Wagner: Queer(ing) Affekt und Orientierung mit VR
    Respondenz Linda Keck
    17:30–18:30 Nelly Pinkrah: tba
    Respondenz Elisa Linseisen
    18:30–19:30 Loren Britton/Isabel Paehr: Bug Report: Binary Logic
    Respondenz Jasmin Degeling
    20:00–21:00 Breathing: A Matter of Care Abendgespräch mit Vanessa Thompson, edna bonhomme, Christine Vogt-William (angefragt), Magdalena Gorska (angefragt)
    Moderation: Carolin Rolf

    7. Nov.

     
    10:00–11:00 Linda Hentschel: Gewaltbilder und ihr Affizierungspotenzial
    Respondenz Irina Gradinari
    11:00–12:00 Maximilian Waldmann: Resouveränisierungen in post-digitalen Praktiken – eine hegemonietheoretische Analyse von dominanzgesellschaftlichen Netzdynamiken während der Corona-Krise
    Respondenz Julia Glitz
    12:00–12:15 Abschlussworte Julia Bee, Irina Gradinari, Katrin Köppert
    13:00–14:30 Andrea Geier und Paula Irene Villa: #4GenderStudies mit Eigensinn: Potentiale und Probleme von Social Media Workshop in Kooperation mit dem Forum Antifeminismus der Fachgesellschaft Gender Studies

    24. und 25. September 2020

    Online-Kolloquium für (Post)Doktorand*innen

    Die Forschungsgruppe „Gender Politics“ und das Team der Gleichstellung der FernUniversität in Hagen richteten am 24. und 25. September ein Online-Kolloquium für (Post)Doktorand*innen aus. Prof. Dr. Andrea Geier von der Universität Trier – Institut Germanistik, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Genderforschung – hielt am 24. September den Eröffnungsvortrag: Wer ist für wen in welcher Weise ‚fremd‘? Alteritätskonstruktionen und Erinnerungskultur.

    Hier geht es zur Videoaufzeichnung des Vortrags (YouTube).

    Andrea Geier ist im Vorstand des Centrums für Postcolonial und Gender Studies, dessen Schwerpunkt auf der Analyse von Konstruktion(en) nationaler, ethnischer und geschlechtlicher Identität liegt.

    Nähere Informationen zum Programm im Veranstaltungsflyer (PDF 292 KB) und auf dem Poster (PDF 51 KB).


    4. Juni 2020

    „Queerness und Queering – sich weigern, eine feste Form anzunehmen“

    (Ein Beitrag in neun Umdrehungen von Antke Engel)

    Die Forschungsgruppe „Gender Politics“ lud gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der FernUniversität in Hagen zu einem Online-Vortrag mit anschließender Diskussion ein: Gastprofessor*in Dr. Antke Engel sprach zum Thema „Queerness und Queering – sich weigern, eine feste Form anzunehmen“. Die Veranstaltung fand am Donnerstag, 4. Juli statt.


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