Transferbüro

Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch bringen – Ihre Anlaufstelle für Transfer

Foto: Antonio Guillem, Getty Images

Neben Forschung und Lehre ist der Transfer die dritte Mission der Hochschulen. Er bezeichnet den wechselseitigen Austausch zwischen Universität und externen Partner*innen. Der Forschungs- und Technologie-Transfer wirkt vielfältig in die Wirtschaft, die Politik und in viele gesellschaftliche Bereiche hinein und erhält immer größere Bedeutung – für Innovationsprozesse und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das Transferbüro der FernUniversität ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft in der Stadt Hagen und im bundesweiten Kontext. Aufgabe des Transferbüros ist es, Netzwerke und Kooperationen zu befördern und neue Transferformate aufzubauen.

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Dr. Christian Kurrat
Kymberley Donovan

E-Mail: transferbuero


Transferprojekte und -formate

  • Das interdisziplinäre Forschungsinstitut Arbeit – Bildung – Digitalisierung (FI-ABD) widmet sich den Auswirkungen und Anforderungen digitaler Arbeitswelten. Im Zentrum des Interesses stehen Fragen der Arbeitsgestaltung, der Kompetenzentwicklung und des Lebenslangen Lernens. Im Austausch mit externen Partnern zielt das anwendungsorientierte Forschungsinstitut darauf ab, ein hohes Transferpotenzial in die Arbeitswelt zu entwickeln.

    Zur Webseite des Forschungsinstituts

  • Das Zukunftszentrum Künstliche Intelligenz NRW (ZuZ KI NRW) soll vor allem kleinen und mittleren Unternehmen bei der Nutzung von KI und digitalen Verfahren helfen. Die FernUniversität bringt kooperativ ihre Expertise in das Projekt ein, damit deren Beschäftigte mit innovativen Lehr-Lern-Konzepten (iLL) entsprechende Kompetenzen entwickeln können.

    Sie erreichen das Hagener Team des Zukunftszentrums unter:
    Zukunftszentrum

  • Der Politische Salon ist eine Veranstaltung der FernUniversität in Hagen in Kooperation mit dem Theater Hagen und dem Emil Schumacher Museum Hagen. Auf Grundlage von literarischen, wissenschaftlichen und journalistischen Publikationen werden hier aktuelle gesellschaftsrelevante Themen mit der Stadtgesellschaft diskutiert. Schirmherr ist Andreas Meyer-Lauber, Hochschulratsmitglied der FernUniversität in Hagen.

  • Der Offenen Werkstatt bietet die FernUniversität einen idealen Standort: Denn mit ihren Forschungen und Lehr- und Lernformaten zur Digitalisierung bestehen zahlreiche Anknüpfungspunkte zum Thema Arbeit 4.0. Zudem profitiert die Hochschule auch von der High-Tech-Ausstattung des Raumes. Die 3D-Brillen, 3D-Drucker oder Scanner stehen auch für Forschung und Lehre zur Verfügung. FernUni-Lehrgebiete und Unternehmen können in der Offenen Werkstatt gemeinsam Ideen entwickeln und neue mediale Möglichkeiten entdecken. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bekommen so einen Einblick in die Anforderungen und Perspektiven kleiner und mittelständischer Unternehmen.

    Weitere Informationen

  • In Kooperation mit dem Technikzentrum Hagen veranstaltet die FernUniversität in den Oster- und Herbstferien jeweils ein einwöchiges Hacker Camp für Schüler*innen im Alter von 14 bis 18 Jahren. Erste Schritte im Programmieren mit Informationen zur Berufsorientierung sollen Begeisterung für Schüler*innen wecken und ihre Fragen beantworten: Welche Skills sind für Zukunftsberufe nötig? Wie können wir uns auf eine digitaler werdende Welt vorbereiten? Welche Wege in die IT gibt es? Grundlagen zu Python, Machine Learning und Künstliche Intelligenz werden jugendgerecht von erfahrenen und begeisterten Inspirern vermittelt und IT-Ausbildungsberufe stellen sich vor.

  • Als Ringvorlesung des Forschungsschwerpunkt Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit (E/U/N) fand im Juli 2022 der erste „grüne Hörsaal“ der FernUniversität in Kooperation mit dem LWL-Freilichtmuseum Hagen statt. Zum Thema „Wege zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel“ referierte Prof. Dr. Jürgen Bauhus, Professor für Waldbau der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik der Bundesregierung. Die Kulisse der live im Internet gestreamten Transferveranstaltung waren die Museumsterrassen des Freilichtmuseums. Das Transferbüro der FernUniversität hat die Veranstaltung mitkonzipiert und begleitet.

  • Die Digitalisierung nimmt auch in der Gesundheitswirtschaft immer schneller Fahrt auf. Greifbar wird dies in Form der Telemedizin und der Telekonsile. Diese werfen nicht nur ethische sowie psychologische Fragen nach der Akzeptanz von Nutzer*innen bzw. Patient*innen auf, sondern evozieren auch praktische Fragestellungen der Wirtschaftsinformatik und des betriebswirtschaftlichen Wissensmanagement im Gesundheitssektor. Die FernUniversität und das in Hagen ansässige Virtuelle Krankenhaus NRW befinden sich seit dem Jahr 2020 in einem engen Austausch und haben in regelmäßigen Transfergesprächen Wissenschaft und Praxispartner zusammengebracht.

  • Die Transformation des Energiesystems stellt alle Bereiche unserer Gesellschaft vor eine herausfordernde Zukunftsaufgabe. Neben der Treibhausgasminderung und dem Ausbau erneuerbarer Energien ist die Steigerung der Energieeffizienz ein wichtiges Handlungsziel. Besonders im Gebäudesektor sind alle Akteure unserer Gesellschaft zu einer deutlichen Ambitionssteigerung aufgerufen, damit die Klimaziele erreicht werden können. Innovative Zukunftslösungen entstehen vor allem durch Kooperationen, die das Ziel des gemeinsamen Wirkens verfolgen. Zur Schaffung einer Plattform für die regionale Vernetzung hat die FernUniversität ein Netzwerk Energieeffizienz ins Leben gerufen. Teil des Netzwerks sind die Fachhochschule Südwestfalen, Enervie, SIHK, Wohnungsbaugesellschaften, Handwerksbetriebe, Stadt Hagen u.a.

 

Kontakt

Dr. Christian Kurrat Foto: Hardy Welsch

Dr. Christian Kurrat

Referent für Transfer

E-Mail: christian.kurrat

Telefon: +49 2331 987-2128

Kymberley Donovan Foto: Hardy Welsch

Kymberley Donovan

Sachbearbeitung Transfer

E-Mail: kymberley.donovan

Telefon: +49 2331 987-4628

Transferbüro | 14.10.2022