Dr. des. Saskia Geisler

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Lebenslauf

Saskia Geisler hat an der Ruhr-Universität Bochum Geschichte und Komparatistik studiert und ein Erasmus-Semester an der University of Turku (FI) verbracht. Sie promovierte 2020 mit der Arbeit "Finnische Bauprojekte in der Sowjetunion. Politik, Wirtschaft, Arbeitsalltag. 1972-1990" an der Ruhr-Universität. Sie war als Wissenschaftliche Online Tutorin am Lehrgebiet für Geschichte der Europäischen Moderne der Fernuniversität in Hagen tätig und bearbeitet hier aktuell ein von der Gerda Henkel-Stiftung gefördertes Postdoc-Projekt zur Antisklavereibewegung im 19. Jahrhundert.

Forschungsschwerpunkte

  • Transnationale Geschichte
  • Soziale Bewegungen und Demokratiesierungsprozesse im 19. Jahrhundert
  • Antisklavereibewegung / Abolitionismus
  • Finnische Geschichte des 20. Jahrhunderts
  • Sowjetische Geschichte

Wissenschaftlicher Lebenslauf

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Finnische Bauprojekte in der Sowjetunion. Politik, Wirtschaft, Arbeitsalltag (1972-1990), Franz Steiner Verlag 2021 (Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa 89).
  • Die Zukunft bauen. Finnische Bauarbeiter in der Sowjetunion zwischen Utopie und Pragmatismus in den 1970er- und 1980er-Jahren, in: Franziska Rehlinghaus und Ulf Teichmann (Hrsg.): Vergangene Zukünfte von Arbeit. Aussichte, Ängste und Aneignungen im 20. Jahrhundert, Bonn 2019 (Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Reihe: Politik- und Gesellschaftsgeschichte 108), S. 179-201.
  • Temporäre Aufgabenverschiebung: Die Übernahme staatlicher Funktionen durch ein finnisches Bauunternehmen in der Sowjetunion, in: Christian Henrich-Franke, Claudia Hiepel, Guido Thiemeyer und Henning Türk (Hrsg.): Grenzüberschreitende institutionalisierte Zusammenarbeit von der Antike bis zur Gegenwart, Baden-Baden 2019 (Historische Dimensionen Europäischer Integration 30), S. 59-78.​
  • Saskia Geisler: Rezension zu: Lentz, Sarah: "Wer helfen kann, der helfe!". Deutsche SklavereigegnerInnen und die atlantische Abolitionsbewegung, 1780–1860. Göttingen 2020. ISBN 978-3-525-36099-6, In: H-Soz-Kult, 08.01.2021, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-93740>.

[weiter Veröffentlichungen] (PDF 78 KB)

13.08.2021