Geschichte Europas in der Welt

FernUniversität
  • Hp-collage-2016-1: Thinkstock

    Illustration [Quelle: Thinkstock​​]


    Hp-collage-2016-2Abbildung: Time-Life Books 1981

    Ein englischer Taugenichts in Indien, Library of Congress,in: Miller, Russell: Die Ostindienfahrer. Amsterdam, Time-Life Books 1981, S. 165 oben.


    Hp-collage-2016-3Abbildung: B. Schneider

    Musée Granet, Aix en Provence Galerie de sculpture: Drei Herren, 19.07.2015 (B. Schneider)


    Hp-collage-2016-4Abbildung: Kawahara Keiga

    Wikimedia Commons (8.12.2015). Farbdruck von Kawahara Keiga: Einlaufen eines niederländischen Schiffs in die Bucht von Nagasaki (蘭船入港図): Philipp Franz von Siebold mit Fernrohr, sowie seine japanische Lebensgefährtin Sonogi O-Taki und seine Tochter Kusumoto Ine.


    Hp-collage-2016-5Foto: AKG / Werner Forman

    http://www.akg-images.de/archive/-2UMDHUFJFIBZ.html (8.12.2015). Ein Europäer der Ostindischen Handelskompanie raucht eine Wasserpfeife und ist von indischen Dienstboten umgeben, siehe auch: Nagel, Jürgen G 2007: Abenteuer Fernhandel. Die Ostindienkompanien, Darmstadt, S. 175.


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    Wikipedia (28.07.2015). Deutsche Briefmarke 2011, Serie: In Deutschland zu Hause: Einfallsreichtum - Deutsche Erfindungen. Alltag: Thermoskanne von Reinhold Burger 1903, Currywurst, Doppelkammerteebeutel von Teekanne 1949.
    Motiv: Deutsche Erfindungen, Foto Isolierflasche © Emsa GmbH, Foto Currywurst © Cornerman_Erich Eggimann / Polylooks, Teebeutel
    Entwurf: Thomas Serres, Hattingen​


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    Apartheid Museums in Johannesburg

    Wikimedia Commons (21.11.2010). Schon der Eingang des Apartheid Museums in Johannesburg lässt die BesucherInnen die Rassentrennung nachempfinden: Sie erwerben bereits die Eintrittskarte gemäß ihrer Hautfarbe und müssen dementsprechend den Eingang für „Weiße“ oder „Nicht-Weiße“ nehmen.

Das Lehrgebiet "Geschichte Europas in der Welt" unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen G. Nagel verfolgt in Lehre und Forschung eine globalhistorische Perspektive. Wir befassen uns mit Interaktionen zwischen Europa und der außereuropäischen Welt, und zwar in beiden Richtungen, also in ihren Rückkoppelungen und Wechselwirkungen.

Aktuelles

Preis der Zeitschrift für Weltgeschichte 2022

PREIS DER ZEITSCHRIFT FÜR WELTGESCHICHTE 2022

Die Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG) sieht es als eine ihrer Aufgaben an, Forschungen zur Welt- und Globalgeschichte in deutscher Sprache zu fördern, um eine stärkere universitäre Verankerung dieses Fachgebietes anzuregen. Daher Schreiben die Herausgeber und Herausgeberinnen der ZWG den mit 2.000 € dotierten Preis der Zeitschrift für Weltgeschichte zum vierten Mal aus. Er wird für die beste deutschsprachige und publizierte oder publikationsfähige Erstlingsmonographie zur Welt- und/oder Globalgeschichte der letzten drei Jahre (über Themen ab der Periode, die wir in Europa Mittelalter nennen) vergeben, in der Regel also eine Dissertation. Der Preis wird nur vergeben, wenn das Gremium aus Herausgebern einen Beschluss mit absoluter Mehrheit fasst.

Autorinnen und Autoren können eigene Arbeiten für diesen Preis vorschlagen oder ihre Arbeiten können von anderen vorgeschlagen werden. Vorgeschlagene Arbeiten bitte zusammen mit CV

bis zum 1. Januar 2022

an den geschäftsführenden Herausgeber der ZWG,

Prof. Dr. Jürgen G. Nagel (Historisches Institut der Fernuniversität Hagen, Universitätsstr. 33/ KSW, D 58097 Hagen) senden.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die ZWG erscheint im Peter Lang Verlag und bietet ein deutschsprachiges Forum für internationale Forschungen und Debatte über Global-, Welt- und Universalgeschichte. Die ZWG sucht die Kooperation mit Regionalstudien, lädt Mitarbeiter aus anderen Disziplinen ein und wendet sich an eine breite Öffentlichkeit.

Call for Articles - Zeitschrift für Weltgeschichte

Die „Zeitschrift für Weltgeschichte“ (ZWG) sucht regelmäßig Beiträge aus den Themenbereichen der Welt- und Globalgeschichte. Neben geschichtswissenschaftlichen Aufsätzen sind dabei auch Beiträge mit historischem Bezug aus der Soziologie, der Politikwissenschaft, der Ökonomie oder anderen Nachbardisziplinen wie den verschiedenen Regionalwissenschaften gern gesehen.

Die ZWG wurde im Jahr 2000 von Hans-Heinrich Nolte für den „Verein für Geschichte des Weltsystems“ gegründet. Sie erscheint zweimal jährlich und versteht sich als ein interdisziplinäres Forum zu Forschung und Diskussion über Welt- und Globalgeschichte in deutscher Sprache. Durch verschiedene Schwerpunktthemen trägt sie zu aktuellen akademischen Debatten bei oder regt neue an. Ergänzt werden die thematischen Schwerpunkte durch freie Aufsätze und Diskussions-beiträge aus den Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Durch Übersetzungen macht die Zeitschrift zudem internationale Diskussionen im deutschen Sprachraum einem breiteren Leserkreis zugänglich. Darüber hinaus werden Tagungs- und Literaturberichte sowie Rezensionen wichtiger Einzelpublikationen veröffentlicht. Auch nach dem Wechsel der geschäftsführenden Herausgeberschaft von Hans-Heinrich Nolte auf Jürgen G. Nagel im Jahr 2018 wird die „Zeitschrift für Weltgeschichte“ auf wissenschaftlichem Niveau historische Prozesse und Zusammenhänge von globaler Relevanz aus unterschiedlichen Perspektiven für einen breiten Kreis Interessierter hinterfragen.

Die Qualität der in dieser Zeitschrift erscheinenden Beiträge wird vor der Publikation durch externe, von der Herausgeber-schaft benannte Gutachter im Double-Blind-Verfahren geprüft. Dabei ist der Autor den Gutachtern während der Prüfung namentlich nicht bekannt; die Gutachter bleiben anonym.

Wenn Sie Interesse haben, in diesem Kontext einen Forschungs- oder Diskussionsbeitrag zu veröffentlichen, senden Sie diesen bitte in elektronischer Form an den geschäftsführenden Herausgeber der ZWG: Prof. Dr. Jürgen G. Nagel, FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, Email: juergen.nagel. Informationen zur Zeitschrift finden Sie unter http://www.vgws.org/index.php?article_id=5, https://www.peterlang.com/view/journals/zwg/zwg-overview.xml oder http://www.vgws.org/index.php?article_id=5. Die Herausgeberschaft freut sich auf ein breites Spektrum interessanter Aufsätze.

Tagungsbericht der Online-Tagung "Islam und Empire" vom 11.-13. Juni 2021

„Islam und Empire. Muslimische Gesellschaften, islamische Bewegungen und europäischer Herrschaftsanspruch in Asien und Afrika“ – Jahrestagung der Gesellschaft für Überseegeschichte vom 11.-13. Juni 2021.

Tagungsbericht von Ute Kemmerling und Pascal Hirschberg

Die spannungsreichen Beziehungen zwischen dem „Westen“ und der „Welt des Islams“ für (geschichts)wissenschaftliche Perspektiven zu aktualisieren, bedarf gegenwärtig kaum sonderlich großer Bemühung. Neuerliche Gewalteskalationen im Nahen Osten, der NATO-Truppenabzug aus Afghanistan oder Atomgespräche mit dem Iran, um nur einige Beispiele zu nennen, halten den dichotomisierenden Charakter in Diskussionen um „den“ Islam lebendig. Die aktuellen Konfliktlagen haben dabei eine weitaus längere Vorgeschichte als journalistische, aber auch akademische Kommentare vermuten lassen. Daraus ergibt sich einerseits die Notwendigkeit, dem langen 19. wie dem frühen 20. Jahrhundert, welche dabei häufig geringe Berücksichtigung erfahren, größere Beachtung zu schenken. Andererseits ist die Entwicklung der islamisch-europäischen Beziehungen schlechterdings nicht von der imperialen Vergangenheit Europas isoliert zu betrachten.

Den aktuellen Debatten historische Wurzeln zu verleihen und diese dann in vergleichende Konzepte zu überführen, war das Anliegen der Online-Konferenz „Islam und Empire. Muslimische Gesellschaften, islamische Bewegungen und europäischer Herrschaftsanspruch in Asien und Afrika“.

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- NEU - Lesekreis - offen für alle Interessierte

Oft zitiert und nie gelesen?
Klassiker zur Geschichte Europas in der Welt. Ein Lesekreis

Feierlich schmücken sie die Eröffnungsfußnoten so mancher Aufsätze: Wissenschaftliche Arbeiten, die methodisch neue Wege eröffneten oder sogar von einem ganzen Wissenschaftszweig als Gründungsdokument angeführt werden. Doch manchmal gibt es auch böse Zungen, die von „Namedropping“ sprechen, und das spitze Bonmot, wonach ein „Klassiker“ ein Text sei, den jede*r zitiere aber niemand lese, ist auch gelegentlich zu hören.

Im Lesekreis wollen wir in regelmäßiger Folge solche „Klassiker“ gemeinsam besprechen, beispielsweise kurze Monographien oder kontrastive Aufsatz-„Paare“. Wir wollen uns den Texten auf inhaltlicher und analytischer Ebene widmen. Durch knappe flankierende Quellen soll, wo es sich anbietet, der Ort eines Klassikertextes im wissenschaftlichen Diskurs besser eingeschätzt werden. Zeitgenössische Rezensionen bieten sich dabei besonders an. Letztlich soll die Lektüre auch zu einem gewissen Panorama führen und dabei helfen, eigene Fragestellungen und Interessen im wissenschaftlichen Diskurs zu verorten.

Das Datum für die Treffen ist in der Regel der letzte Donnerstag im Monat, von 18.00 bis 20.00 Uhr. Es können auch einzelne Sitzungen besucht werden. Das Programm für das Sommersemester 2021:

Donnerstag, 27.05.2021
Aimé Césaire: Über den Kolonialismus, 1950/55, dt. 1968 (Einführung und Moderation: Fabian Fechner)

Donnerstag, 01.07.2021 NEUER TERMIN!
Gayatri Chakravorty Spivak: Can the Subaltern Speak? Postkolonialität und subalterne Artikulation, 1988, dt. 2008 (Einführung und Moderation: Barbara Schneider)

Donnerstag, 26.08.2021
Sydney W. Mintz: Die süße Macht. Kulturgeschichte des Zuckers, 1985, dt. 1992 (Einführung und Moderation: Dennis Schmidt)

Donnerstag, 30.09.2021
Eduardo Galeano: Die offenen Adern Lateinamerikas. Die Geschichte eines Kontinents von den Entdeckungen bis zur Gegenwart, 1971, dt. 1981 (Einführung und Moderation: Katharina Loeber)

Donnerstag, 21.10.2021
Frederick Cooper: Kolonialismus denken. Konzepte und Theorien in kritischer Perspektive, 2007, dt. 2012 (Enführung und Moderation: Jürgen G. Nagel)

Donnerstag, 25.11.2021
François-Xavier Fauvelle: Das goldene Rhinozeros. Afrika im Mittelalter, 2013, dt. 2017 (Einführung und Moderation: Tabea U. Buddeberg)

Anmeldung: Die Veranstaltung findet über das Konferenztool ZOOM statt; der Zugang wird über eine Open-Moodle-Plattform gewährleistet. Wenn Sie Interesse an einer oder mehreren Sitzungen des Lesekreises haben, melden Sie sich bitte kurz und formlos bei Karin Gockel an (Tel. 02331/987-2122, E-Mail: karin.gockel). Von ihr erhalten Sie dann den Zugangs-Link für die Plattform.

Hinweise: Der Lesekreis ist keine Präsenzveranstaltung im Sinne der Prüfungsordnung. Die Monographien sind ggf. zur Anschaffung empfohlen, da die Rechte nicht leicht erworben werden können. Artikel und flankierende Texte (z.B. Rezensionen) werden über die Moodle-Plattform zur Verfügung gestellt, ebenso der ZOOM-Zugang.

Orientierende Titel zum Thema „Klassiker zur Geschichte Europas in der Welt“ sind:

Middell, Matthias/Ulf Engel (Hg.): Theoretiker der Globalisierung, Leipzig 2010.

Kitchin, Rob/Phil Hubbard (Hg.): Key Thinkers on Space and Place, 2. Aufl., Los Angeles 2010.

Feest, Christian F./Karl-Heinz Kohl (Hg.): Hauptwerke der Ethnologie, Stuttgart 2001.

Newsletter

Das Lehrgebiet "Geschichte Europas in der Welt" bietet ab dem Juli 2019 einen eigenen Newsletter an. In unregelmäßigen Abständen, aber stets aktuell, werden darin Informationen und Bekanntmachungen aus dem Lehrgebiet veröffentlicht. In erster Linie werden ausführliche Ankündigungen für Präsenzseminare und andere Lehrangebote geboten, aber auch Hinweise auf wichtige Publikationen, interessante Ausstellungen oder aktuelle Tagungen aus dem Themenbereich des Lehrgebiets. Alle Interessierten können sich formlos per Mail für den Newsletter anmelden. Ebenso einfach und formlos ist jederzeit eine Abmeldung möglich. Der Datenschutz ist dabei stets gewährleistet.

Karin Gockel | 14.10.2021