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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Zwei Systeme, zwei Supermächte, ein Kampf um globale Vorherrschaft? Die Epoche des Kalten Krieges

Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G1; Modul G5; Modul G6; BA PVS: Modul GE; MA EuMo: Modul 1E; Modul 4G; Modul 5G; Modul 7G; MA GeEu: Modul I; Modul II; Modul III; Modul IV; offen für alle Geschichtsstudierenden
Ort: Berlin
Adresse: Regionalzentrum Berlin
Regionalzentrum Berlin
Neues Kranzler Eck
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin
Raum 15
Termin: 29.06.2018 bis
30.06.2018
Zeitraum: Fr, 29.06.2018 17.00-20.30 Uhr
Sa, 30.06.2018 09.00-17.00 Uhr
Leitung: Dr. des. Max Trecker

Anmeldefrist: 29.05.2018
Anmeldung: Leider keine Anmeldung mehr möglich.
Auskunft erteilt: E-Mail: Andrea Buczek
Telefon: +49 02331/987-2110

Mit der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 endete offiziell der Kalte Krieg, der – anders als die meisten Kriege – kein konkretes Anfangsdatum aufweist und nur in Europa und Nordamerika als „kalter“ Krieg ohne konkrete Kampfhandlungen ablief. Die Auflösung der Sowjetunion, neben den USA die bestimmende „Supermacht“ der Nachkriegszeit, hatte ihren Grund nicht in einer militärischen Niederlage, sondern in einer politischen, ideologischen und ökonomischen Bankrotterklärung des von ihr repräsentierten Systems. Die USA hatten „gesiegt“ und damit die von der amerikanischen politischen Führung nach eigenem Selbstverständnis angeführte „freie Welt“.

Ziel des Seminars ist es, diesen Konflikt vor allem in seinen politischen und ökonomischen Konturen nachzuzeichnen und gängige Konzepte zu seiner Interpretation zu hinterfragen, wie: War der Kalte Krieg tatsächlich ein bipolarer Konflikt zweier Supermächte? Wie sinnvoll ist es, die Geschichte zwischen 1945 und 1991 unter dem Blickwinkel eines Konflikts zweier verfeindeter Blöcke und Systeme im Kampf um globale Dominanz zu analysieren? Welchen Raum gab es während der Zeit des Kalten Krieges für gegenseitige Kooperation und Austausch? Während des Seminars sollen nicht nur westliche Stimmen zu Wort kommen, sondern der Konflikt auch anhand von Quellen aus dem Ostblock und neutralen Ländern (so genannten „non-aligned countries“) betrachtet werden.

Einführende Literatur

Odd Arne Westad, The Global Cold War: Third World Interventions and the Making of Our Times (Cambridge: Cambridge University Press 2005).

Bernd Stöver, Der Kalte Krieg: Geschichte eines radikalen Zeitalters 1947—91 (München: C.H. Beck, 2010).

13.06.2018
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, LG Neuere Deutsche und Europäische Geschichte, 58084 Hagen