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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Palästina unter britischem Mandat - zur "Archäologie" des Nahostkonflikts

Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G4; MA EuMo: Modul 6G; MA GeEu: Modul II; Modul IV; offen für alle Geschichtsstudierenden
Ort: Hagen BITTE BEACHTEN SIE: O R T S W E C H S E L !!! In der ersten Ankündigung war das Seminar für Hamburg angekündigt!
Adresse: FernUniversität in Hagen
Universitätsstraße 1/11
Gebäude 3, Ellipse
58097 Hagen

Raum 3
Termin: 31.05.2019 bis
01.06.2019
Zeitraum: Freitag, 31.05.2019, 09:00 bis 18:00 Uhr,
Samstag, 01.06.2019, 09:00 bis 18:00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Jürgen G. Nagel
Anmeldefrist: 19.04.2019
Anmeldung: ONLINE-Anmeldung s. unten
Auskunft erteilt: E-Mail: Prof. Dr. Jürgen G. Nagel
Telefon: +49 2331 987 - 2114
E-Mail: Karin Gockel
Telefon: +49 2331 987 - 2122

Das Ende des Ersten Weltkriegs und der Untergang des Osmanischen Reichs brachten für den Nahen Osten tiefgreifende Veränderungen mit sich. In geopolitischer Hinsicht wurde die Region zwischen den imperialen Mächten Großbritannien und Frankreich aufgeteilt. Diejenigen Gebiete, die heute den Staat Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete ausmachen, gelangten im Auftrag des Völkerbunds unter britische Mandatsherrschaft. Der damit verbundene Entwicklungsauftrag verlor sich schnell in einem kolonialen Herrschaftssystem, das sich zunehmend Problemen mit den komplexen Entwicklungen in seinem Inneren gegenüber sah: dem ersten Höhepunkt der jüdischen Einwanderung, der Geburtsstunde eines palästinensischen Nationalismus, den zunehmenden Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen, einem beginnenden Terrorismus sowie zusätzlichen Konfliktpotential aufgrund der Entstehung neuer arabischer Nationalstaaten im Umfeld.

Das Seminar will in diesem Kontext den Ursprüngen des späteren israelisch-palästinensischen Konflikts nachspüren. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Agenda der verschiedenen regionalen Akteure und insbesondere dem Anteil der britischen Mandatsmacht an den Konfliktszenarien. Die Analyse wird sich dabei nicht allein auf die politische Ebene konzentrieren, sondern auch soziale, ökonomische, kulturelle und religiöse Fragen einbeziehen. Am Ende soll ein möglichst differenziertes Bild einer kolonialen Situation in einem kulturellen Überschneidungsraum einschließlich der langfristigen Auswirkungen stehen.

Literaturhinweise

Bunton, Martin 2007: Colonial Land Policies in Palestine, 1917-1936, New York: Oxford University Press.

Kolinsky, Martin 1993: Law, Order and Riots in Mandatory Palestine 1928-35, New York: St. Martin’s.

Krämer, Gudrun 2015: Geschichte Palästinas von der osmanischen Eroberung bis zur Gründung des Staates Israel, 6. durchgesehene und aktualisierte Auflage, München: C. H. Beck.

Mejcher, Helmut (Hg.) 1993: Die Palästina-Frage 1917-1948. Historische Ursprünge und internationale Dimensionen eines Nahostkonflikts, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, Paderborn: Schöningh.

Segev, Tom 2005: Es war einmal Palästina. Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels, München: Siedler.

Schayegh, Cyrus/Arsan, Andrew (Hg.): The Routledge Handbook of the History of the Middle East Mandates, London: Routledge, 2015.

Wasserstein, Bernard 1991: The British in Palestine. The Mandatory Government and the Arab-Jewish Conflict 1917-1929, 2. Aufl., Oxford: Blackwell.

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Karin Gockel | 14.02.2019
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, LG Neuere Europäische und Außereuropäische Geschichte, 58084 Hagen