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Roeßler-Archiv

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Die beiden Pädagogen Wilhelm und Elfriede Roeßler ließen mit Unterstützung der Schulämter und Kultusministerien in den 50er Jahren im gesamten Bundesgebiet Erlebnis- und Besinnungsaufsätze schreiben. Schüler und Schülerinnen aller Altersstufen und Schultypen wurden aufgefordert, innerhalb des Deutschunterrichtes unbenotete Aufsätze zu bestimmten Themen zu schreiben, wie Familie und deren Umwelt, Verhältnis zum eigenen Körper, Verhalten gegenüber Erwachsenen und untereinander, Einstellung zu Schule, Beruf, Freizeit und verschiedenen Aspekten des öffentlichen Lebens sowie Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit. Das Ehepaar Roeßler überließ seine umfangreiche Sammlung Ende der 80er Jahre der FernUniversität. Die Aufsätze werden heute als „Roeßler-Archiv“ durch das Archiv „Deutsches Gedächtnis“ verwaltet.

Veröffentlichungen:

  • Eine erste Auswertung veröffentlichte Wilhelm Roeßler 1957 unter dem Titel „Jugend im Erziehungsfeld“.
  • Eine ausführliche Beschreibung des Bestandes und seiner Geschichte ist nachzulesen in:
    Heinz Abels, Heinz-Hermann Krüger und Hartmut Rohrmann: „Jugend im Erziehungsfeld“. Schüleraufsätze aus den fünfziger Jahren im Roeßler-Archiv [als pdf, 6 MB], in: BIOS - Zeitschrift für Biographieforschung und Oral History, 1989, 139 ff.
08.11.2013
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Institut für Geschichte und Biographie, 58097 Hagen, E-Mail: igb@fernuni-hagen.de