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Projekt

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Dokumentation der Lebensgeschichten ehemaliger Zwangs- und Sklavenarbeiter

Status: abgeschlossen
fördernde Einrichtungen:

In diesem Programm des Fonds „Erinnerung und Zukunft“, das vom Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen koordiniert wird, führen 34 Teams in 27 Ländern seit Frühjahr 2005 rund 600 Interviews mit früheren Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen durch. Die meisten Interviews werden dabei in Mittel- und Osteuropa gemacht – darunter ca. ein Drittel mit denjenigen, die als Häftlinge von Konzentrations- oder vergleichbaren Lagern zur Sklavenarbeit gezwungen wurden. Ein Viertel dieser Interviews werden auf Video im Fernsehstandard aufgenommen und in die deutsche Sprache übersetzt; alle Interviews werden in der Landessprache transkribiert. Ein Drittel der Befragten sind Juden, um 5% Sinti oder Roma. Ein Ergebnisband mit Berichten der beteiligten 34 Projekte wird ihre Arbeit dokumentieren und erste wissenschaftliche Thesen zu den speziellen Erfahrungen der Zwangs- und Sklavenarbeit und deren Verarbeitung in den jeweiligen Ländern oder Ethnien vorstellen.

Veröffentlichung

Alexander von Plato, Almut Leh und Christoph Thonfeld (Hg.): Hitlers Sklaven. Internationales lebensgeschichtliches Dokumentationsprojekt zur Sklaven- und Zwangsarbeit, Wien 2008

23.03.2009
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Institut für Geschichte und Biographie, 58097 Hagen, E-Mail: igb@fernuni-hagen.de