Antidiskriminierung

Hochschulen sind grundlegend demokratisch verfasst und repräsentieren Räume des freien Austausches und der Partizipation.
Gleichzeitig sind Universitäten ein Spiegelbild unserer Gesamtgesellschaft und reproduzieren gesellschaftliche Machtverhältnisse. Bestimmte Gruppen werden privilegiert, andere benachteiligt. Diskriminierung kann auf zwei Ebenen stattfinden:

  • Auf individueller Ebene bezieht sich Diskriminierung auf das Verhalten zwischen einzelnen Menschen, durch welches Personen ausgegrenzt und abgewertet werden. Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass Diskriminierung an Universitäten zur Alltagserfahrung von Studierenden und Beschäftigten gehört.
  • Auf institutioneller Ebene geschieht Diskriminierung durch das Handeln einer Organisation. So werden durch Verordnungen, institutionelle Routinen und Organisationskulturen bestimmte soziale Gruppen systematisch ausgeschlossen.

Die FernUniversität spricht sich gegen Diskriminierung jeglicher Art aus und arbeitet derzeit an einem umfassenden Antidiskriminierungskonzept.

Gleichstellung | 07.05.2021