Für Promovierende

Auslandserfahrung sammeln während der Promotion

Abschlussfeier-940682582Foto: Helen Cortez/EyeEm/GettyImages

Die Promotion ist der Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere. Für Ihre eigene Forschung an der FernUniversität, den Austausch mit KollegInnen und die Einbindung in die internationale Fachcommunity sind Auslandsaufenthalte ein wichtiges Element - und sind sowohl fachlich als auch persönlich bereichernd. Ob Präsentationen und Netzwerken auf Konferenzen, Lehrerfahrung an einer Partnerhochschule, ein Sprachkurs oder die Arbeit in einem Labor oder Archiv auf der anderen Seite des Globus: Auslandsaufenthalte können zeitlich und inhaltlich auf Ihre individuelle Karriereplanung und fachliche Interessen und Bedürfnisse zugeschnitten werden. Die hierüber erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen können Sie innerhalb und außerhalb der Wissenschaft einsetzen.

  • Teilnahmen an internationalen und/oder im Ausland stattfindenden Konferenzen oder Tagungen sind ein wichtiger Teil der Promotionsphase in der heutigen Wissenschaftsgesellschaft. Sie bieten die Möglichkeit, sich selbst und sein Forschungsinteresse in der internationalen Fachcommunity bekannt zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und die FernUniversität vor einem internationalen Publikum zu repräsentieren. Die Förderung eines Konferenzbeitrages ist insbesondere über das Interne Forschungsförderprogramm möglich.

    Kontakt:

    • Ulla Oboth
      Tel. +49 2331 987 2170
      E-Mail: ulla.oboth
  • Zu Fachkursen zählen von ausländischen Universitäten angebotene Summer bzw. Winter Schools, meist zweiwöchige Intensivseminare zu unterschiedlichsten Themen. Im Internet gibt es eine Übersichte über angebotene Summer/Winter Schools in Europa bzw. in den USA [externe Links], häufig werden die Fachkurse aber auch (nur) auf der Webseite der jeweiligen Universität veröffentlicht. Die Förderung eines Fachkursaufenthalts ist insbesondere über Promos Fachkurs möglich.

    Kontakt:

    • Fachberatung und Anerkennung:
      Ansprechpartner/in Ihrer Fakultät
    • Finanzierung:
      Mariana Mondragón Contreras
      Tel. +49 2331 987 4245
      E-Mail: mariana.mondragon
  • Fremdsprachenkenntnisse sind sowohl in der Promotion als auch im (akademischen) Arbeitsleben zunehmend unersetzlich. Sprachkurse direkt vor Ort ermöglichen das zügige und intensive Erlernen einer Fremdsprache. Neben einer Vielzahl von privaten Veranstaltern bieten auch Hochschulen Sprachkurse an. Die Länge kann zwischen einer Woche und mehreren Monaten variieren. Empfehlenswert ist eine Unterbringung in einer Gastfamilie oder im Studierendenwohnheim um vor Ort schnell Kontakte zu knüpfen und die Sprache auch im Alltag anzuwenden. Die Förderung eines Sprachkursaufenthalts ist insbesondere über Promos Sprachkurs möglich.

    Viele weitere Informationen zum Thema Sprachkurs im Ausland finden Sie auf der Webseite des DAAD [externer Link].

    Neben einem Sprachkurs im Ausland können Sie nach Rücksprache mit Ihrer/Ihrem Vorgesetzten über das Interne Fortbildungsprogramm der FernUniversität in Hagen u.a. an akademischen Englischkursen teilnehmen, die Sie für Präsentationen, Konferenzen und Publikationen im internationalen Rahmen mit den notwendigen Sprachkenntnissen ausstatten. Das Glossary der FernUniversität unterstützt Sie darüber hinaus in Ihrer englischsprachigen Kommunikation.

    Kontakt:

    DAAD Promos Programm:
    Mariana Mondragón Contreras
    Tel. +49 2331 987 4245
    E-Mail: mariana.mondragon

    Internes Fortbildungsprogramm:
    Personalentwicklung
    E-Mail: Personalentwicklung

    Englischsprachiges Glossar:
    LeAnn Kearney
    Tel. +49 2331 987 4256
    E-Mail: leann.kearney

  • Lehrende können zeitlich begrenzt an einer ausländischen Hochschule unterrichten und damit persönlich, fachlich und didaktisch bereichernde Begegnungen mit den Wissenschafts- und Lehrsystemen anderer Länder erfahren. Ob im Rahmen eines Blockseminars oder eines ganzen Semesters, eine Gastdozentur bietet diverse Möglichkeiten produktiver fachlicher Vernetzung und horizonterweiternder pädagogischer Weiterbildung. Die Förderung einer Kurzgastdozentur ist insbesondere über die Erasmus+ Lehrmobilität möglich.

    Kontakt:

  • Eine andere Hochschule, ihre Struktur, Organisation und Arbeitsweise kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen ist Ziel der Erasmus+ Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken. Ob im Rahmen einer organisierten Staff Week oder als individuelles Jobshadowing, die Erfahrung bereichert den eigenen (Karriere)Weg.

    Kontakt:

  • Ein Forschungsaufenthalt an einer ausländischen Hochschule ermöglicht es, gemeinsam und vor Ort mit Kolleg/innen zu forschen. Er bietet vielfältige Möglichkeiten: potentielle Partner kennenlernen, ein Forschungsprojekt vorantreiben, sich fachlich vernetzen. Auch ein Aufenthalt zur Durchführung einer Feldstudie oder eines Archivaufenthaltes im Ausland kann die Promotion bereichern. Die Förderung ist z.B. über den DAAD [externer Link] möglich.

    Kontakt:

  • Weitere Fördermöglichkeiten finden Sie z.B. in der Datenbank des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) [externer Link].

    Regelmäßig informiert der Newsletter des Service Wissenschaftlicher Nachwuchs der FernUniversität über aktuelle Ausschreibungen für Promovierende und Postdocs.

Erfahrungsberichte – von anderen lernen

Sprechblasen-539260181Foto: filadendron/E+/GettyImages

Ob Sprach- oder Fachkurs im Ausland, Personalmobilität zu Lehr- oder Weiterbildungszwecken, lassen Sie sich von den vielfältigen Erfahrungsberichten anderer Promovierender inspirieren.


Binational promovieren

​​Bei einer binationalen Promotion haben Sie neben einem/einer Betreuer/in an der FernUniversität auch eine/n Betreuer/in an einer ausländischen Universität. So sind Sie automatisch in zwei unterschiedlichen Wissenschaftssystemen integriert und profitieren von vielfältigen internationalen Erfahrungen. An der FernUniversität bestehen mehrere internationale Promotionsnetzwerke und Möglichkeiten binational zu promovieren. Den Erstkontakt zur ausländischen Universität stellen Sie selbst her – der Service Wissenschaftlicher Nachwuchs (SWN) organisiert die Umsetzung in Form eines Betreuungsvertrages.

Kontakt:

Dr. des. Maria Verena Peters
Tel. +49 2331 987 4661
E-Mail: maria-verena.peters

International | 30.10.2019