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2. International Day

Foto: FernUniversität

„In der Forschung waren wir als FernUniversität immer international, jetzt verstärken wir diesen Aspekt auch in der Lehre“, moderierte Prof. Dr. Theo Bastiaens, Prorektor für Digitalisierung und Internationalisierung den 2. International Day an der FernUniversität in Hagen an, und weiter: „Wir haben in den letzten zwei Jahren bereits viel erreicht“. Der diesjährige International Day bot neben einem Gastvortrag der DAAD-Referentin Katrin Haufe-Wadle einen Einblick in drei innovative internationale Projekte. Zudem war es die letzte Veranstaltung von Prof. Bastiaens in seinem Amt als Prorektor für Digitalisierung und Internationalisierung, sodass das Team des International Office ihn zum Anlass für ein herzliches Dankeschön nahm.

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„In der Forschung waren wir als FernUniversität immer international, jetzt verstärken wir diesen Aspekt auch in der Lehre“, moderierte Prof. Dr. Theo Bastiaens, Prorektor für Digitalisierung und Internationalisierung den 2. International Day an der FernUniversität in Hagen an. Es ist heute notwendiger denn je Studierende auf eine globalisierte Welt vorzubereiten und ihnen interkulturelle Erfahrungen zu ermöglichen – auch im Fernstudium.

An der FernUniversität selbst wird das Thema etwa über gemeinsame englischsprachige Lehreinheiten mit europäischen Partnern wie Module, virtuelle Praktika, Summer Schools oder Short Learning Programs vorangetrieben. Unterstützung bekommen Studierende – ebenso wie Lehrende und Beschäftige – durch das International Office der FernUni. „Wir haben in den letzten zwei Jahren bereits viel erreicht“, so Bastiaens und nannte unter anderem die erfolgreiche Erasmus+ Staff Week auf dem Hagener Campus.

Neue Mobilitätsmuster

Welche Perspektiven die Digitalisierung für den internationalen Austausch mit sich bringt, skizzierte Katrin Haufe-Wadle als Gastreferentin vom DAAD. Der DAAD sieht in der virtuellen Mobilität „unglaubliche Chancen“ und plant, seine Förderprogramme künftig stärker auf „mixed Mobility“ auszurichten. „Grundsätzlich hat sich an unserer Strategie für Austauschprogramme nichts verändert. Der virtuelle Raum ist als ein Erfahrungsraum hinzugekommen“, so Haufe-Wadle.

Bedingung dafür sei, dass Förderstrukturen agil aufgebaut sind: „Wir müssen kleine Schritte in den Projekten gehen, immer wieder was verändern und anpassen können, wir müssen uns mal irren dürfen und es erneut versuchen.“

Vorstellung FILeh-Projekte

3 der 6 geförderten Projekte aus dem Call „Internationalisierung“ des Förderprogramms Innovative Lehre berichteten aus den Erfahrungen in ihren Projekten. So stellte Professor Gaschler seine Multimedia Tools und den geplanten gemeinsamen Online Kurs mit der Open University of Jyväskylä, Finnland und der Open Universiteit Nederland vor; Professor Keller berichtete vom ersten Durchgang seines Virtuellen Praktikums, bei dem mit Partnern aus Italien und Polen gemeinsame Virtual Laboratories genutzt werden. Sara Becker und Dr. Daniela Perbandt vom Lehrgebiet Prof. Töller zeigten die Struktur ihres Online-Kurses zu Environmental Participation gemeinsam mit der portugiesischen Fernuniversität Universidade Aberta auf.

Allen gemeinsam ist die Erkenntnis, dass insbesondere in der Anfangsphase eines internationalen Lehrprojekts genug Zeit für die Rekrutierung von Partnern und vor allem für die Abstimmung der gemeinsamen Lehreinheit mit den Partnern verwendet werden sollte. Die Einbindung in die Curricula der beteiligten Hochschulen muss in jedem Fall berücksichtigt werden. Die FernUniversität bietet für die internationale Zusammenarbeit die Offene Lernplattform Moodle an, die eine Registrierung von Lehrenden und Studierenden der Partneruniversitäten ermöglicht und englischsprachig aufgesetzt ist.

Prorektor Bastiaens nimmt Abschied

Der International Day war die letzte Veranstaltung von Prof. Bastiaens in seinem Amt als Prorektor für Digitalisierung und Internationalisierung vor seinem Wechsel an die Open Universiteit in Heerlen. Das Team des International Office überraschte ihn mit einem Blumenstrauß und Dankesworten für die gute Zusammenarbeit der letzten zwei Jahre. Offensichtlich gerührt, antwortete Prof. Bastiaens, dass ihm der Abschied nach 13 glücklichen Jahren an der FernUniversität natürlich schwer fiele. Dennoch stelle sein Wechsel kein Ende dar, denn zusammen mit Rektorin Pellert habe er vor, die Beziehung zwischen FernUniversität und Open Universiteit zu intensivieren.

Erasmus+ @FernUni: Fernlehre und ihre Zukunft auf europäischer Ebene diskutiert

Foto: FernUniversität

„Welcome to Hagen“: Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert und Prorektor Prof. Dr. Theo J. Bastiaens begrüßten 36 Gäste europäischer (Fern-)Hochschulen, die auf dem Campus in Hagen zur Gestaltung der Fernlehre diskutierten. Digitalisierung und die Auswirkungen auf die Hochschullehre sind derzeit ein viel diskutiertes Thema in Deutschland und Europa insgesamt. Zur zweiten Erasmus+ Staff Week an der FernUniversität, die im Juni 2018 zum Thema „Designing and Developing Learning in Distance Education“ stattfand, war der Andrang dementsprechend groß. Über 30 ausgewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Präsenz- und Fernhochschulen aus 16 europäischen Ländern tauschten sich zur Praxis der Fern- und Onlinelehre aus. Damit ist die virtuelle Lehre im Erasmus+-Programm angekommen.

Alle Videobeiträge der Erasmus+ Staff Week ansehen

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Ansätze aus der Fernlehre sind in den derzeitigen Entwicklungen im Hochschulbereich relevanter denn je: Lebenslanges Lernen, Begleitung von Präsenzstudierenden mit digitalen Elementen, die Erschließung neuer (auch internationaler) Zielgruppen… das Interesse an digitalen Lehr- und Lernmodellen im Kontext des lebensbegleitenden Lernens an europäischen Hochschulen ist immens.

So betonte Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert, dass „Digitalisierung darin unterstützt, besonders erwachsenen Lernenden die Studieninhalte zu vermitteln.“ Die didaktischen Konzepte für Fernlehre fielen zwar unterschiedlich aus, ergänzte Prorektor Prof. Dr. Theo J. Bastiaens. „Fest steht allerdings, dass Fernlehre das Konzept der Zukunft ist.“

Zukunftsvisionen und digitale Modelle

In der gemeinsamen Arbeitswoche standen Theorie und Praxis der Fernlehre, und wie sie in den unterschiedlichen Fächerkulturen funktionieren kann, im Vordergrund. Neben fachlichen Diskussionen wurden Organisation, Funktionsweise und Projekte der FernUniversität vorgestellt. Darüber hinaus lernten die Besucherinnen und Besucher das Ruhrgebiet mit seiner Industriekultur kennen. Ihre Eindrücke der Woche konnten die Teilnehmenden in einem Workshop im Videostudio kreativ ver- und bearbeiten.

Grundsätzliche Fragen zur Zukunft der Fernlehre stellte zum Abschluss der Woche Gastredner Professor Mark Brown vom National Institute for Digital Learning an der Dublin City University Irland in seinem hochschulöffentlichen Vortrag „The Future of Distance Education“. Gerade aktuelle global zu beobachtende Entwicklungen in der Fern- und digitalen Lehre, die den Bedarf an Lebenslangen Lernen und neuen Formaten hervorheben, stellen europäische Hochschulen vor neue Herausforderungen. Deren Konsequenzen gilt es zu diskutieren. Brown ermutigte die Gäste und anwesenden Mitarbeitenden der FernUniversität, Hochschulbildung aktiv zu gestalten.

FernUni stärkt Sichtbarkeit

Die FernUniversität konnte in dieser Woche auch ihre Partnerschaften mit anderen (Fern)Hochschulen stärken und ihr Profil auch international sichtbarer machen. „Wir freuen uns, dass so viele internationale Gäste den Campus belebt haben und dass durch Austauschformate wie die Posterpräsentation die hiesigen Kolleginnen und Kollegen internationale Erfahrungen in Hagen sammeln konnten“, fasst Mareike Weiß vom International Office zusammen, die die Staff Week federführend organisiert hat.

Die Teilnehmenden konnten viele Eindrücke auf fachlicher Ebene, im persönlichen Gespräch und in ihrer Begegnung mit der FernUniversität als im Ruhrgebiet verankerter Einrichtung mit (inter)nationaler Bedeutung mitnehmen. Die Begeisterung für die Gestaltung der Fernlehre verbindet alle und der Kontakt wird nach dem Aufenthalt in Social-Media-Tools vertieft.

Ab ins Ausland? Ab ins Ausland!

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Beim ersten Brown Bag Lunch des Service Wissenschaftlicher Nachwuchs am 24.04.2018 nutzten rund 20 Promovierende und Postdocs die Gelegenheit sich in der Mittagspause über einen Auslandsaufenthalt zu informieren. Dr. Karolin Kappler berichtete von ihren Erfahrungen im Ausland während des Studiums und der Promotion und Mareike Weiß vom International Office bot einen ersten Überblick über die internen und externen Finanzierungsmöglichkeiten.

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Weitere Brown Bag Lunches für den wissenschaftlichen Nachwuchs sollen folgen, der SWN nimmt gern Themenvorschläge für die Reihe entgegen. Weitere Informationen zum Thema Auslandsaufenthalt für Nachwuchswissenschaftler/innen finden Sie auf der Webseite Internationalisierung.

Finnische Delegation und das TeSLA-Projekt

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Eine Delegation der finnischen Partnerhochschule Open University Jyväskylä hatte bei ihrem Besuch in Hagen neben vielen Anregungen und ähnlichen Herausforderungen der Fernlehre auch die hochschulöffentliche Vorstellung des EU-geförderten Projekts „TeSLA – Trust based authorship and identificiation in eAssesment analysis“ im Gepäck.

Hier geht's zur Videoaufzeichnung der Veranstaltung. Die Powerpoint-Präsentationen der Gäste zur JYU und JYU Open sowie zum TeSLA-Projekt sowie der Veranstaltungsflyer sind ebenfalls abrufbar.

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Die hochschulöffentliche Veranstaltung zum EU-Projekt TeSLA ist eines von vielen Highlights, die Mitarbeitende der FernUniversität mit den Gästen der Open University of Jyväskylä erleben konnten.

Innovative Lösungen für ePrüfungen - das EU-Projekt TeSLA

Mit rund 40 Teilnehmenden war das Interesse groß: Das Thema ePrüfungen ist für viele Mitarbeitende der FernUniversität spannend. Da kam der Besuch der finnischen Partnerhochschule genau richtig: Nachdem Virpi Uotinen und Päivi Kananen einen Einblick in die University of Jyväskylä und die dortige Open University gegeben hatten, stellte Minna Kallinen-Kuisma das EU-geförderte Projekt „TeSLA – Trust based authorship and identificiation in eAssesment analysis“ vor.

„Das Thema ePrüfungen ist auch für die FernUniversität von großem Interesse“, so Prorektor Theo Bastiaens in seiner Begrüßung. Die ebenfalls anwesende Rektorin Ada Pellert war begeistert: „Nicht nur die Open University Jyväskylä als Partner, auch das TeSLA-Projekt ist hochspannend. Es zeigt Wege, wie elektronische Prüfungen unter Beachtung strenger Qualitätsstandards durchgeführt werden können.“

Kulturelle Unterschiede und Herausforderungen des Datenschutzes

TeSLA ist das erste Horizon2020-EU-Projekt an der University of Jyväskylä (JYU), und mit 18 Partnern und Pilotphasen mit z.T. 100.000 Studierenden gleich ein recht großes. Ziel des Projekts ist eine IT-gestützte Identifizierung von Studierenden durch bspw. Gesichts- und Stimmerkennung. Dabei spielen kulturelle Unterschiede eine nicht zu unterschätzende Rolle, wie Minna unter Gelächter einer spanischen Kollegin berichtete: Es sei den finnischen Kollegen selbst ohne Atmen nicht gelungen, ausreichend schnell zu sprechen, um die Prüfung der durch die katalanische Fernuniversität UOC programmierten Spracherkennung zu bestehen.

Natürlich sei Datenschutz ein großes Thema, das interne Server, strikte Agreements und eine Entkopplung von Namen und biometrischen Daten erfordere. Ebenso sicherzustellen sei die Barrierefreiheit und Zugänglichkeit, u.a. über geringe technische Anforderungen an die Studierenden, Berücksichtigung etwaiger körperlicher Einschränkungen und Einbindung in die jeweilige virtuelle Lernumgebung. Nicht zuletzt die gestellten Prüfungsfragen seien jedoch entscheidend, wie in der anschließenden Diskussion deutlich wurde: TeSLA prüft beispielsweise nicht, ob nur bestimmte Hilfsmittel verwendet werden. Die ePrüfungen eignen sich daher eher für Prüfungen, die Reflexionen über das Gelernte voraussetzen, als für einfache Abfragen von Wissen.

Ähnliche Herausforderungen im Hochschulsystem, gemeinsame Projekte

Deutlich wurden strukturelle Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede, des finnischen Hochschulsystems, als die Kolleginnen ihre Hochschule mit rund 15.000 Online- sowie genauso vielen Präsenzstudierenden vorstellten. Fragen aus dem Publikum bezogen sich vor allem auf die Finanzierung, die Studienmaterialien sowie die Abschlüsse der Open University.

Den Aufenthalt in Hagen nutzten die finnischen Kolleginnen, um sich gezielt mit FernUni-KollegInnen aus Studienberatung, ZMI, Fachmediendidaktikern, Bibliothek und Fakultäten auszutauschen sowie gemeinsame Projekte anzustoßen. So war unter anderem neben dem Erasmus+-Projekt zu Short Learning Programs auch eine Lehrkooperation zwischen FernUniversität, Open University Jyväskylä und der niederländischen Open Universiteit Gesprächsthema.


International Day liefert Impulse

 

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Ziel des am 28.09.2017 stattfindenden ersten International Day war, das Bewusstsein für internationale Themen zu schärfen und erfolgreiche Internationalisierungsprojekte an der Hochschule vorzustellen. Neben einer Podiumsdiskussion und einem Informationsblock zu Mobilitäten war Zeit für Austausch und Diskussionen eingeplant.

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Internationalisierung in der Fernlehre: Erfahrungen und Ideen

Das siebte Treffen des Netzwerks Lehre am 22.09.2016 widmete sich der Internationalisierung von Studium und Lehre. Unter dem Titel „Internationalisierung in der Fernlehre: Erfahrungen und Ideen“ wurden der Call „Internationale Komponenten in den Studiengängen“ des internen Förderprogramms Innovative Lehre (FILeh) sowie Beispiele zur Internationalisierung der Lehre an der FernUniversität vorgestellt. In daran anschließenden Arbeitsgruppen standen der gemeinsame Austausch und die Generierung von innovativen Ideen zur Internationalisierung der Lehre im Vordergrund.

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Erasmus+ Staff Week in Hagen

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Im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ haben nicht nur Studierende die Möglichkeit für ein Studium oder Praktikum ins Ausland zu gehen, sondern auch das lehrende und das verwaltende Hochschulpersonal soll mobil(er) werden: Möglich sind sowohl Aufenthalte zu Unterrichtszwecken als auch zu Fort- und Weiterbildungszwecken an Hochschulen im Ausland. Diese Chance nutzten vom 25.-29.04.2016 Gäste aus Irland, Kroatien, Spanien, Tschechien, Ungarn und der Türkei.

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Die Gäste stellten in individuellen Vorträgen ihre Heimatinstitutionen vor und lernten gleichzeitig die FernUniversität kennen. „Das Programm ermöglicht einen sehr wertvollen Austausch“, waren sich die Teilnehmenden einig. Auf dem ambitionierten Programm standen sowohl Präsentationen über die Organisation, das Studiensystem und Projekte der FernUniversität als auch individuelle Gespräche mit den jeweiligen Fachkolleginnen und Fachkollegen, unter anderem aus den Zentralbereichen von Fakultäten, dem Studierendensekretariat und der zentralen Studienberatung. So ist die Erasmus+ Staff Week auch ein Baustein der Internationalisierung der FernUniversität. Organisiert wurde sie von Mareike Siewert vom Team Internationale Bildungsförderung und Kooperation des Dez. 1.2.

Der Prorektor für Digitalisierung und Internationalisierung, Prof. Dr. Theo J. Bastiaens, begrüßte die internationalen Gäste der Erasmus+ Staff Week auf dem Campus der FernUniversität in Hagen herzlich. In einer Runde „Speed Dating“ stellten sie sich einander vor: In angeregten jeweils einminütigen Gesprächen lernten sich die Teilnehmenden kennen und waren schnell bei Gemeinsamkeiten. Themen wie Fernlehre, Lebenslanges Lernen, Anerkennung, internationale Kooperationen und besondere Zielgruppen wie Flüchtlinge und der wissenschaftliche Nachwuchs stehen bei vielen europäischen Hochschulen im Fokus. Sich zu diesen und weiteren Themen auszutauschen, sich über die FernUniversität und die anderen teilnehmenden Hochschulen zu informieren sowie Partnerschaften aufzubauen und zu pflegen, sind die wichtigsten Ziele der einwöchigen Erasmus+ Staff Week. Die FernUniversität richtete die Woche erstmals aus.

EADTU-Tagung an der FernUniversität

2015 fand die jährliche Tagung der European Association of Distance Teaching Universities (EADTU) [externer Link] an der FernUniversität in Hagen statt. Videoaufzeichnung ansehen

International | 07.11.2018