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Promotionen

Am Lehrstuhl werden Dissertationen im materiellen Strafrecht (Allgemeiner und Besonderer Teil), Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Internationalen Strafrecht betreut. Die Promotionsordnung setzt für die Zulassung grundsätzlich voraus, dass die Bewerberin oder der Bewerber eine juristische Staatsprüfung in Deutschland mit mindestens der Note „vollbefriedigend“ abgelegt hat. Alternativ kann die Befähigung zur Promotion auch durch einen von einer juristischen Fakultät in Deutschland verliehenen „Master of Laws“ mit der Note „gut“ oder „sehr gut“ nachgewiesen werden. In begründeten Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit, von den erwähnten Notenerfordernissen durch Beschluss des Promotionsausschusses abzuweichen. Dies kommt in der Regel nur dann in Betracht, wenn ein gewichtiges thematisches Betreuungsinteresse besteht und die Bewerberin oder der Bewerber ihre/seine Qualifikation zum wissenschaftlichen Arbeiten durch besondere Leistungen unter Beweis gestellt hat.

Bei Interesse an einer Promotion im Forschungsbereich des Lehrstuhls empfiehlt sich zunächst eine Kontaktaufnahme per Mail, der neben einem Lebenslauf mit Nachweisen zu bisherigen Leistungen im Studium und Beruf auch ein ausformulierter Themenvorschlag beigefügt werden sollte. Im Falle der Annahme als Doktorand muss eine Promotionsvereinbarung abgeschlossen werden, die im weiteren Verlauf die Grundlage der Betreuung darstellt.


Betreute Dissertationen

Laufende Arbeiten

Cayukli, Özhan

Der Öffentlichkeitsgrundsatz im Strafrecht. Ein Paradigmenwechsel im Wandel der modernen Zeit?

Fielitz, Janine

Öffentlichkeitsarbeit der Beteiligten im Strafverfahren und mediale Verdachtsberichterstattung - neue Überlegungen zur "Störung der Strafrechtspflege" vor dem Hintergrund des Internetzeitalters

Klus, Gabriel

Das Adhäsionsverfahren – Zur Neugestaltung eines von der Rechtspraxis ignorierten Instituts

Mfutso-Bengo, Eva

Die Reform des Wirtschaftsstrafrechts in Malawi unter besonderer Berücksichtigung der Mitwirkung an der Ermittlungsarbeit staatlicher Behörden (Selbstanzeige, Aufklärungshilfe und Whistleblowing)

Pohar, Katerina-Maria

Die non-conviction-based confiscation nach § 76a Abs. 4 StGB i.V.m. § 437 StPO

Pohl, Selina

Die rechtsdogmatische Einordnung der Vermögensabschöpfung

Siebler, Björn

Eine interdisziplinäre sowie rechtsvergleichende Betrachtung des insolvenzstrafrechtlichen Phänomens der Firmenbestattung - Ein unscheinbarer Modus Operandi?

Tulay, Emre

Kriminelle Vereinigungen im deutschen Strafrecht im Vergleich zum türkischen Strafrecht unter besonderer Berücksichtigung der Beteiligungsdogmatik

26.10.2017
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Lehrstuhl für Wirtschaftsstrafrecht und Strafprozessrecht, 58084 Hagen