Mediationsausbildung an der FernUniversität Hagen

Junge Menschen zeigen ihren Daumen hoch. Foto: AdobeStock/FiRM

Studienangebote

Master of Mediation

Der interdisziplinär ausgerichtete »master of mediation« bietet die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Mediation und Konfliktmanagement in der stofflichen Breite und Tiefe eines postgraduierten Studiengangs.

Studium Mediation

Das »studium mediation« wird seit über zwanzig Jahren von der FernUniversität in Hagen veranstaltet. Es bietet eine umfassende, interdisziplinäre Mediationsausbildung über zwei Semester und eröffnet die Möglichkeit zur Spezialisierung in einem Wahlfach.

Mediation Kompakt

»mediation kompakt« ist ein Einstiegsstudium, das sachlich und zeitlich komprimiert Essentiale der Mediation vermittelt. Als Absolvent von »mediation kompakt« können Sie Konflikte rechtzeitig erkennen, ihnen vorbeugen oder mit bereits entstandenen Konfliktsituationen zukunfts-, ergebnis- und interessenorientiert umgehen.


Informationen zur aktuellen Corona-Situation

  • Sehr geehrte Studieninteressierte, liebe Studierende,

    aufgrund der Corona-Epidemie-Schutzmaßnahmen sind der Lehrstuhl und das Sekretariat weiterhin nur zeitweise besetzt.

    Wir sind daher auch telefonisch nur zeitweise erreichbar (Mo. bis Do., 10-14 Uhr). Briefpost werden wir drei Mal wöchentlich bearbeiten. Per E-Mail erreichen Sie uns, wie gewohnt, unter Mediation.

    In dringenden Fällen senden Sie uns bitte eine E-Mail mit einer Telefonnummer und einer für Sie günstigen Rückrufzeit. Wir werden uns gerne zeitnah bei Ihnen melden.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    Bleiben Sie gesund!
    Ihr Team Mediation
    Stand: 4. November 2020

  • Sehr geehrte Studieninteressierte,

    wir begrüßen Sie herzlich auf unseren Seiten zu den Studienangeboten Mediation, freuen uns über Ihr Interesse und möchten Sie gern über aktuelle Entwicklungen informieren.

    Im Zeichen von Corona ist es bereits eine gute Nachricht, dass unsere Studienprogramme mitsamt allen Prüfungen plangemäß stattfinden werden. Trotzdem mussten auch wir einige Änderungen vornehmen, über die wir Sie hier unterrichten möchten.

    Aus unserer Sicht ist es derzeit nicht möglich, Präsenz-Seminare in der üblichen Form zu veranstalten. Sie werden verstehen, dass unter den geltenden Einschränkungen (Abstandsregeln, Mundschutz und Bewegungsbegrenzung) niemand daran interessiert ist, an einer konventionellen Präsenz mit den gewohnten Lernformen wie Rollenspielen oder Partnerübungen in geschlossenen Räumen teilzunehmen.

    Aus diesem Grund haben wir für Sie eine Reihe neuer Formate entwickelt. In konsequenter Weiterführung unseres bewährten Studienmodells des „Blended Learnings“ werden wir uns dabei vorerst auf eine innovative Lernarchitektur mit Online-Seminaren konzentrieren.

    Diese Neuerungen sind nicht nur eine Antwort auf die gegenwärtigen Einschränkungen, sondern auch Veränderungen, in denen wir neue Chancen sehen. Sie bedeuten zum Beispiel, dass das berufsbegleitende Studieren in Zukunft noch weiter erleichtert werden kann: aufwändige Reisezeit entfällt.

    Außerdem sehen wir es als Vorteil, wenn der allgegenwärtige Handlungsraum des Internet im Bewusstsein unserer Teilnehmer enger mit der Mediation und der Mediationsausbildung verbunden wird. Dies ist nicht nur wichtig, um sich das zukunftsträchtige Anwendungsfeld der Online-Mediation zu erschließen.

    In Ihren ersten beiden Semestern werden die Online-Seminare Ihres Studiums als vier Blockveranstaltungen zu je viermal drei Stunden am Wochenende stattfinden – entweder freitagsnachmittags drei Stunden, samstags zweimal drei Stunden und sonntags drei Stunden – oder jeweils samstags und sonntags zweimal drei Stunden. Das Konzept der Supervision wird derzeit an die bereits gewonnenen Erfahrungen angepasst und zeitlich umstrukturiert. Wir verwenden die Plattform Zoom und geben Ihnen zu den meisten Seminaren mehrere Termine zur Auswahl.
    Das neue Konzept ist bereits seit Juni im Einsatz und hat bisher alle Beteiligten voll und ganz überzeugt.

    Weitere Informationen erhalten Sie rechtzeitig zu Beginn Ihres jeweiligen Semesters.

    Hinsichtlich der Vorgaben der Rechtsverordnung zum zertifizierten Mediator ist die Rechtslage aktuell noch unklar. Nach unserem Verständnis erfüllen Online-Seminare alle Tatbestandsmerkmale einer „Präsenzlehre“, insbesondere hinsichtlich des interaktiven Lernens und gemeinsamen Ausprobierens z. B. im Rollenspiel. Das verordnungsgebende Bundesministerium der Justiz erhebt gegen diese Rechtsansicht keine Einwände; es hält die Frage für ungeregelt und insbesondere nicht von der Rechtsverordnung geklärt. Dabei verweist das BMJV auf die Rechtspraxis und die aus seiner Sicht noch ausstehende Klärung durch die Gerichte. Aktuell finden hierzu weitere Gespräche mit dem Ministerium statt.

    Wir hoffen, dass Ihnen unser Konzept zusagt und wünschen Ihnen alles Gute und eine ertragreiche Zeit!

    Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen
    Dr. Friedrich Dauner
    Christian Stiefel (ZEUGMA GmbH)

    Stand: 5. November 2020

Studierender am PC Foto: AdobeStock/FiRM
 

Foto: Contarini Institut für Mediation

Mediation – Warum und weshalb studieren?

In diesem Videobeitrag erläutert Frau Prof. Dr. Katharina von Schlieffen, welche Vorzüge die Mediationausbildung für zukünftige Mediatorinnen und Mediatoren bietet.

Zum Beitrag (externer Link)

Erstmals Abschlussprüfung in einer Online-Videoschaltung

Foto: Friedrich Dauner

Am 28. April 2020 wurde erstmals im Master of Mediation die mündliche Abschlussprüfung online durchgeführt – eine neue Erfahrung, nicht nur für die Studierenden. Die Videoschaltung lief über eine gängige Plattform, einer cloudbasierten Videokonferenz-Lösung für Meetings und Webinare.

Dieses Prüfungsformat ist zwar durch die Prüfungsordnung nicht ausgeschlossen, in der Praxis aber ein Neuland, an das sich alle gewöhnen müssen. Die Studiengangsleitung hat sich deshalb sehr gefreut, dass Eva-Maria von Ostrowski (l. u.) und Dr. Christian Haumann (r. u.) sich als Prüflinge bereit erklärt hatten, an diesem Pilotprojekt teilzunehmen.

Das Ergebnis der Online-Prüfung kann sich sehen lassen. Sowohl die Prüfungsergebnisse als auch das Konzept und die Technik überzeugten alle Beteiligten. Eine „tolle Idee“, resümierte Christian Haumann positiv, „das Format hat mich nicht eingeschränkt“. „Es hat Spaß gemacht!“ ergänzte Eva-Maria von Ostrowski.

Auch die Prüfenden – RAin & Mediatorin Anke Stein-Remmert (m. o.) und RA & Mediator Marcus Hehn (r. o.) – fanden die Prüfung sehr spannend und „unbedingt wiederholenswert“. „Vielleicht sogar mit drei oder vier Studierenden, dann kommt eine fachliche Diskussion noch schneller in Gang“ befand Marcus Hehn. Über dieses Feedback freut sich Dr. Friedrich Dauner (l. o.), denn er wird in den nächsten Wochen noch eine ganze Reihe von mündlichen Prüfungen organisieren müssen. Nach dem Erlass der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung vom 15. April 2020 werden Online-Prüfungen wohl zukünftig regulär möglich sein.

Mediation ist ein Verfahren zur gemeinsamen Beilegung von Konflikten. Dabei sollen die streitenden Parteien durch die Vermittlung einer/eines neutralen Dritten – der Mediator/-in – darin unterstützt werden, selbst Problemlösungen zu entwickeln, die von allen Beteiligten akzeptiert werden.

Alle Studien sind interdisziplinär und verbinden Fernstudium und Präsenzseminare mit Übungen und Rollenspielen. Die Lehre liegt in den Händen erfahrener Dozenten/-innen und Praktikern/-innen aus dem In- und Ausland. Sie zusammen bilden das größte Kompetenznetzwerk, das in der deutschen Mediationsausbildung zu finden ist. Geleitet wird der Bereich von


Aktuelle Ausgabe

Foto: HWV

Wo die Mediation lebt

Immer wieder hilft Mediation, Konflikte zu vermeiden oder beizulegen. Meist bleiben die Erfolge aber unbemerkt, denn Mediationen sind vertraulich. Und: Grau ist alle Theorie – die Vermittlungspraxis entspricht fast nie dem Schema, das man lernt und kennt. Das Jahrbuch Mediation 2019/20 widmet sich deshalb der gelebten Mediation und schildert sie in realen Fällen: bekannten und privaten Situationen, die aufschlussreiche Beispiele geben und sodann in ihrer mediativen Entwicklung kommentiert und zur Diskussion gestellt werden.

HWV 2019, 324 Seiten, 28 Euro, ISBN 978-3-7321-0388-1

Ausgabe 2018

Foto: HWV

Jahrbuch Mediation

Mediation ist eine besondere Art, im Streitfall zu vermitteln. Als Mittler versteht sich auch das Jahrbuch Mediation, das den wissenschaftlichen und praktischen Austausch zu diesem Thema begleitet. Der Band 2018 „Harte Zahlen, weicher Kern“ behandelt neue empirische Befunde zur Verbreitung der Mediation. Was zunächst „hart“ wirkte, scheint inzwischen ein Anreiz, die Debatte über den „Kern“ der Mediation wieder aufleben zu lassen.

Das JbM 2018 entwickelte sich durch Gespräche. Interessierte sind herzlich aufgerufen, online an der Debatte und Entstehung des nächsten Bandes 2019 mitzuwirken:

HWV 2019, 232 Seiten, 24 €, ISBN 978-3-7321-0314-0


Beratung und Kontakt

Andrea Schmeinta
Telefon: +49 2331 987-2878

Sabrina Brenken
Telefon: +49 2331 987-4259

Fax: +49 2331 987-395
E-Mail: mediation

Kontakt Mediation | 11.11.2020