Weiterbildung Master of Mediation

Foto: Torsten Silz

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Sie studieren zeitlich und örtlich flexibel neben dem Beruf.
  • Sie erwerben eine fundierte universitäre Mediationsausbildung.
  • Sie profitieren von Deutschlands größtem Dozentennetzwerk.
  • Sie vernetzen sich kollegial über die interaktive Lernplattform Moodle.
  • Sie spezialisieren sich in zwei von insgesamt fünf Wahlfächern.
  • Sie erzielen einen akademischen Mastergrad in einem akkreditierten Studiengang.
  • Sie zertifizieren sich im Sinne der ZMediatAusbV.

Was?

Der interdisziplinär ausgerichtete »master of mediation« bietet die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Mediation und Konfliktmanagement in der stofflichen Breite und Tiefe eines postgraduierten Studiengangs.

Theorie und Praxis

Trotz seiner wissenschaftlichen Ausrichtung weist die Mediationsausbildung auch im beträchtlichen Umfang Praxiselemente auf. Die Teilnehmenden erwerben Verhandlungs- und Mediationskenntnisse für ihre Arbeit und erhalten eine vollständige Mediationsausbildung. Zudem erzielen sie einen akademischen Grad, der unter den weiteren Voraussetzungen der Promotionsordnung zur Promotion berechtigt.

Für wen?

Er richtet sich an Interessierte, die bereits eine akademische Ausbildung absolviert und erste Berufserfahrung gesammelt haben und nun einen Mastergrad in der Disziplin Mediation (MM) erwerben möchten. Häufig wählen Juristinnen und Juristen aber auch Absolventen anderer Hochschulstudiengänge (etwa Betriebswirte/-innen, Verwaltungswirte/-innen, Sozialpädagogen/-innen, Psychologen/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Naturwissenschaftler/-innen oder Mediziner/-innen) das Masterprogramm in Ergänzung ihres Studiums. Berufsanfänger/-innen und Referendare/-innen können zu vergünstigten Konditionen studieren.

Neues Online-Seminar-Format

  • Sehr geehrte Studieninteressierte,

    wir begrüßen Sie herzlich zu unseren Studienangeboten Mediation. Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten Sie gern über die aktuellen Entwicklungen informieren:

    Wie überall hat die Corona-Pandemie auch bei uns Spuren hinterlassen, zum Glück sind wir aber auch um viele positive Erfahrungen reicher geworden. Erstaunlich für uns alle war, wie spielend der Wechsel von der „physischen Präsenz“ zu „online“ gelang. Unsere interne Zusammenarbeit, die Verständigung mit den Studierenden, den Dozenten und den Interessenten: Das alles klappte beinahe aus dem Stand. Natürlich hätten wir auch gerne wieder einmal locker zusammengesessen, aber ein „locker“ gab es erst einmal nirgendwo, und die virtuellen Treffen liefen tatsächlich gut: schneller, bequemer von Zuhause aus, ohne kostspielige Bahn- oder Autoreisen und ohne Hotelübernachtungen.

    Auf diese Weise war es auch nicht schwer, die ersten Herausforderungen zu meistern, denn wir wollten unsere Prüfungen wie immer und vor allem rechtzeitig durchführen. Das hieß, ein durchreguliertes Verfahren von physischer auf Online-Präsenz umzustellen. Hier hatten wir immerhin einen großen Vorteil: unsere langjährige Erfahrung in der Fernlehre. Und so fanden auch alle Prüfungen plangemäß online statt!

    Genauso gut lief die Anpassung der Lehre. Es gab bereits vor Corona unser bewährtes Studienmodell „Blended Learning“, also eine Mischung aus Selbststudium und Präsenzstudium über verschiedene Medien. Das bauten wir nun aus – zu einer innovativen Lernarchitektur, mit einem neuen Akzent auf Online-Seminaren. Das bedeutet mehr Flexibilität für die Teilnehmenden, denen meist mehrere Termine in Zeiteinheiten von drei bis dreieinhalb Stunden auf der Plattform Zoom abends oder am Wochenende in überschaubaren Kleingruppen mit maximal 16 Teilnehmern zur Auswahl stehen.

    Nach der Rechtsverordnung zum zertifizierten Mediator erfüllen Online-Seminare alle Tatbestandsmerkmale einer „Präsenzlehre“, insbesondere hinsichtlich des interaktiven Lernens und gemeinsamen Ausprobierens z. B. im Rollenspiel. Dies ergibt sich jedenfalls aus den amtlichen Kommentaren; zudem erhebt das verordnungsgebende Bundesministerium der Justiz gegen diese Rechtsansicht keine Einwände.

    Das neue Konzept ist bereits seit Juni 2020 im Einsatz und hat alle Beteiligten voll und ganz überzeugt. Ein willkommener Nebeneffekt: Unsere Studierenden erlernen nebenbei Medien-Skills, die ihnen nicht zuletzt auch das zukunftsträchtige Anwendungsfeld der Online-Mediation erschließen.

    Wir hoffen, dass Sie unser Programm anspricht und würden uns freuen, Sie in der einen oder anderen Form persönlich kennenzulernen.

    Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen
    Dr. Friedrich Dauner
    Christian Stiefel (ZEUGMA GmbH)

    Stand: 18. Januar 2021

Foto: AdobeStock/FiRM
Kontakt Mediation | 18.01.2021