Weiterbildung Studium Mediation

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Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Sie studieren zeitlich und örtlich flexibel neben dem Beruf.
  • Sie erwerben eine fundierte universitäre Mediationsausbildung.
  • Sie profitieren von Deutschlands größtem Dozentennetzwerk.
  • Sie vernetzen sich kollegial über die interaktive Lernplattform Moodle.
  • Sie spezialisieren sich in einem von insgesamt fünf Wahlfächern.
  • Sie zertifizieren sich im Sinne der ZMediatAusbV.

Was?

Das »studium mediation« wird seit über zehn Jahren von der FernUniversität in Hagen veranstaltet. Es bietet eine umfassende, interdisziplinäre Mediationsausbildung über zwei Semester und eröffnet die Möglichkeit zur Spezialisierung in einem Wahlfach.

Theorie und Praxis

Fernstudium und Präsenzphasen werden auf einzigartige Weise miteinander verknüpft. Grundlage ist die Einsicht, dass praxisorientierte Seminare wesentlich effizienter und zufriedenstellender durchgeführt werden können, wenn sich die Teilnehmenden zuvor in eigener Regie mit dem Stoff auseinandergesetzt haben.

Für wen?

Das »studium mediation« wendet sich an alle, die eine gründliche Mediationsausbildung anstreben. Adressaten sind Berufstätige in Wirtschaft und Verwaltung, freiberuflich Tätige sowie Angehörige sozialer und pädagogischer Berufe. Der Zugang steht auch Berufstätigen ohne Hochschulabschluss offen. Diese müssen ihre Eignung im Beruf nachgewiesen haben, etwa durch eine konfliktbezogene Tätigkeit. Berufsanfänger/innen, Referendarinnen und Referendare können zu vergünstigten Konditionen studieren.

Neues Online-Seminar-Format

  • Sehr geehrte Studieninteressierte,

    wir begrüßen Sie herzlich auf unseren Seiten zu den Studienangeboten Mediation, freuen uns über Ihr Interesse und möchten Sie gern über aktuelle Entwicklungen informieren.

    Im Zeichen von Corona ist es bereits eine gute Nachricht, dass unsere Studienprogramme mitsamt allen Prüfungen plangemäß stattfinden werden. Trotzdem mussten auch wir einige Änderungen vornehmen, über die wir Sie hier unterrichten möchten.

    Aus unserer Sicht ist es derzeit nicht möglich, Präsenz-Seminare in der üblichen Form zu veranstalten. Sie werden verstehen, dass unter den geltenden Einschränkungen (Abstandsregeln, Mundschutz und Bewegungsbegrenzung) niemand daran interessiert ist, an einer konventionellen Präsenz mit den gewohnten Lernformen wie Rollenspielen oder Partnerübungen in geschlossenen Räumen teilzunehmen.

    Aus diesem Grund haben wir für Sie eine Reihe neuer Formate entwickelt. In konsequenter Weiterführung unseres bewährten Studienmodells des „Blended Learnings“ werden wir uns dabei vorerst auf eine innovative Lernarchitektur mit Online-Seminaren konzentrieren.

    Diese Neuerungen sind nicht nur eine Antwort auf die gegenwärtigen Einschränkungen, sondern auch Veränderungen, in denen wir neue Chancen sehen. Sie bedeuten zum Beispiel, dass das berufsbegleitende Studieren in Zukunft noch weiter erleichtert werden kann: aufwändige Reisezeit entfällt.

    Außerdem sehen wir es als Vorteil, wenn der allgegenwärtige Handlungsraum des Internet im Bewusstsein unserer Teilnehmer enger mit der Mediation und der Mediationsausbildung verbunden wird. Dies ist nicht nur wichtig, um sich das zukunftsträchtige Anwendungsfeld der Online-Mediation zu erschließen.

    In Ihrem ersten Semester werden die Online-Seminare Ihres Studiums als Blockveranstaltungen zu je viermal drei Stunden am Wochenende stattfinden – entweder freitagsnachmittags drei Stunden, samstags zweimal drei Stunden und sonntags drei Stunden – oder jeweils samstags und sonntags zweimal drei Stunden. Wir werden die Plattform Zoom verwenden und geben Ihnen zu allen Seminaren mehrere Termine zur Auswahl.
    Für die Studierenden des laufenden Sommersemesters ist das neue Konzept bereits seit Juni sukzessive im Einsatz und hat bisher alle Beteiligten voll und ganz überzeugt.

    Weitere Informationen erhalten Sie rechtzeitig zu Beginn des Semesters Anfang Oktober.

    Hinsichtlich der Vorgaben der Rechtsverordnung zum zertifizierten Mediator ist die Rechtslage aktuell noch unklar. Nach unserem Verständnis erfüllen Online-Seminare alle Tatbestandsmerkmale einer „Präsenzlehre“, insbesondere hinsichtlich des interaktiven Lernens und gemeinsamen Ausprobierens z. B. im Rollenspiel. Das verordnungsgebende Bundesministerium der Justiz erhebt gegen diese Rechtsansicht keine Einwände; es hält die Frage für ungeregelt und insbesondere nicht von der Rechtsverordnung geklärt. Dabei verweist das BMJV auf die Rechtspraxis und die aus seiner Sicht noch ausstehende Klärung durch die Gerichte. Aktuell finden hierzu weitere Gespräche mit dem Ministerium statt.

    Wir hoffen, dass Ihnen unser Konzept zusagt und wünschen Ihnen alles Gute und eine ertragreiche Zeit!

    Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen
    Dr. Friedrich Dauner
    Christian Stiefel (ZEUGMA GmbH)

    Stand: 20. August 2020

Studierender vor PC. Foto: AdobeStock/FiRM
Kontakt Mediation | 09.09.2020