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Veröffentlichungen


Edith Stein-Lexikon (ESL)

Im Anschluss an die 27-bändige Edith Stein-Gesamtausgabe (ESGA, Herder Verlag) soll das Edith Stein-Lexikon (ESL) das denkerische Erbe, die philosophiegeschichtliche wie phänomenologische Bedeutung Edith Steins (1891-1942) weiter erschließen und im problemgeschichtlichen und systematischen Sinn sichtbar machen.

Adressaten sind nicht nur Spezialisten, sondern all jene, die sich für das Denken Edith Steins interessieren und sich hier einarbeiten möchten. Es richtet sich gleichermaßen an Dozierende wie Studierende, die sich über die Bedeutung und Genese eines bestimmten Terminus Technicus Steins informieren möchten, und an neugierige Leser, die durch das ESL möglicherweise ermutigt und angeregt werden, sich den Originaltexten Edith Steins zum ersten Mal zuzuwenden.

Über 40 Stein-Forscher aus verschiedenen Ländern und Generationen haben am ESL mitgewirkt.

Herausgegeben wird das ESL von Dr. Marcus Knaup (FernUniversität in Hagen) und Prof. Dr. Harald Seubert (Staatlich anerkannte Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel, Hochschule für Politik in München).

Redaktionelle Mitarbeit: Prof. Dr. Hanna-Barbara-Gerl-Falkovitz (Heiligenkreuz), Dr. Martin Hähnel (Eichstätt) und René Raschke (Meißen).

► (im Erscheinen: 1. Auflage 13. Oktober 2017) Harald Seubert und Marcus Knaup (Hrsg.): Edith Stein-Lexikon, Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 2017, ISBN-10: 3451345501, ISBN-13: 978-3451345500.



Metaphysik - Metaphysikkritik - Neubegründung der Erkenntnis.

Der Ertrag der Denkbewegung von Kant bis Hegel

Die Entfaltung des philosophischen Denkens zwischen Kant und Hegel stellt eine der großen, exemplarischen Denkbewegungen in der Geschichte der Philosophie dar. Von besonderem systematischen Interesse ist dabei nicht zuletzt die Frage nach der Rolle der Metaphysik, mit deren Kritik Kant dem Denken neue Horizonte erschlossen hatte, deren Themen jedoch nicht mit einem Schlag ad acta gelegt werden konnten, vielmehr im Kontext des Deutschen Idealismus neu auf die Tagesordnung gesetzt wurden. Die in dem Band versammelten deutschsprachigen Beiträge des 1. Deutsch-lateinamerikanischen Hegelkongresses (Buenos Aires 2014) erörtern die Fragen nach dem Verhältnis von Metaphysik und Metaphysikkritik sowie einer neuen Fundierung des Erkennens im Kontext der an Kant anschließenden Philosophie.

​​​​​​​​► Héctor Ferreiro und Thomas Sören Hoffmann (Hrsg.): Metaphysik - Metaphysikkritik - Neubegründung der Erkenntnis: Der Ertrag der Denkbewegung von Kant bis Hegel (= Begriff und Konkretion, Bd. 5), Berlin: Duncker & Humblot 2017, ISBN 978-3-428-15023-6 [externer Link].



Johann Gottlieb Fichtes Wissenschaftslehre von 1812.

Vermächtnis und Herausforderung des transzendentalen Idealismus

Johann Gottlieb Fichtes Wissenschaftslehre von 1812 stellt die letzte umfassende Ausarbeitung der Grundlegung der Fichteschen Transzendentalphilosophie dar. Historisch handelt es sich um die "Endgestalt"in Zürich und Jena knapp zwanzig Jahre zuvor begonnen worden war, systematisch um den wichtigsten Anwärter auf den Titel der "Vollendungsgestalt"it der Fichte eine ebenbürtige Alternative zu den Systemen Schellings und Hegels vorlegt. Die Autoren des vorliegenden Bandes tragen dem End- und Vollendungscharakter der Wissenschaftslehre in ihrer Version aus dem Jahre 1812 Rechnung. Dafür knüpfen sie etwa bei der neuen Nähe zu Kant an oder buchstabieren den transzendentallogisch so faszinierenden Versuch Fichtes durch, die Erscheinung als absoluten Ort des Wissens zu denken. Auch das Bild als das große Leitthema der Fichteschen Spätphilosophie wird verhandelt, während zugleich ältere Motive wie das "Selbstbewußtsein"" in ein neues Licht gerückt werden.

​​► Thomas Sören Hoffmann (Hrsg.): Johann Gottlieb Fichtes Wissenschaftslehre von 1812. Vermächtnis und Herausforderung des transzendentalen Idealismus (= Begriff und Konkretion, Bd. 3), Berlin: Duncker & Humblot 2016, ISBN 978-3-428-84833-1 [externer Link].



Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

Eine Propädeutik

Hegel, der „Meisterdenker des Deutschen Idealismus“, ist der letzte große Systematiker der europäischen Philosophie. Hoffmanns Einführung in das Gesamtwerk Hegels, im Jahre 2005 von der FAZ-Literaturbeilage unter die „Jungen Hoffnungen“ gewählt, erscheint jetzt in zweiter, erweiterter und aktualisierter Auflage. Sämtliche Themen der Hegelschen Philosophie – Denken und Natur, Geschichte und Geist, Recht, Religion und Wissenschaft – werden in ihm umfassend erschlossen und dem heutigen Leser nahegebracht. Das Buch ist eine persönliche Einladung zum philosophischen Gespräch mit einem der ganz Großen aus der Geschichte des Denkens.

​​► Thomas Sören Hoffmann: Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Eine Propädeutik, Wiesbaden: Marix Verlag 2015, dritte, durchgesehene und aktualisierte Aufl., ISBN 978-3-86539-290-9 [externer Link].



Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

A Propaedeutic

In Georg Wilhelm Friedrich Hegel A Propaedeutic, Thomas Soren Hoffmann offers a comprehensive intellectual biography of the master philosopher of German idealism, the last great system builder of European philosophy. All the major themes of Hegel's thought are worked through logic and metaphysics; history and spirit; art and language; thought and nature; right, religion and science and presented as open invitations to conversing with, to working with, indeed to thinking with the great philosopher himself. Hegel's dialectical concept of life is one key deployed by Hoffmann to throw new light on the philosopher's work and to offer resolutions of the perennial enigmas besetting and controversies surrounding it.

​​► Thomas Sören Hoffmann: Georg Wilhelm Friedrich Hegel. A Propaedeutic (= Critical Studies in German Idealism, Vol. 14), trans. by David Healan, Brill: Leiden / Boston 2015, ISBN 978-9-004-30072-9 [externer Link]​.



Was heißt: In Würde sterben?

Wider die Normalisierung des Tötens

Aktuell werden Themen wie die gesetzliche Regelung der ärztlichen Suizidbeihilfe oder die Euthanasie immer wieder ins Zentrum gesellschaftlicher Debatten gerückt. Unterschiedliche Medien greifen die Frage der Suizidbeihilfe auf und diskutieren, wie ein „selbstbestimmtes Sterben“ aussehen kann. Welche medizinischen, rechtlichen, ethischen, philosophischen und theologischen Aspekte gilt es zu berücksichtigen? Dieses Buch macht die Frage der ärztlichen Suizidassistenz zum Thema. Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen beleuchten kritisch die in der Sterbehilfe-Debatte vorgebrachten Argumente und beantworten die Frage, wie ein würdiges Sterben aussehen könnte.

Mit Beiträgen von Benedict Maria Mülder, Susanne Kummer, Axel W. Bauer, Günther Pöltner, Markus Rothhaar, Christian Hillgruber, Marcus Schlemmer, Andreas S. Lübbe, Christian Spaemann, Ulrich Eibach, Manfred Spieker, Marcus Knaup, Thomas Sören Hoffmann.

​​​► Thomas Sören Hoffmann und Marcus Knaup (Hrsg.): Was heißt: In Würde sterben? Wider die Normalisierung des Tötens, Wiesbaden: Springer VS 2015, ISBN 978-3-658-09776-9 [externer Link].



Hegel.

Una propedéutica

Hegel, el pensador maestro del idealismo alemán, es el último gran sistemático de la filosofía europea. En este libro, todos los temas de la filosofía hegeliana pensar y naturaleza, historia y espíritu, derecho, religión y ciencia son desarrollados abarcadoramente y explicados al lector de hoy. Se trata de una invitación personal a la conversación filosófica con uno de los más grandes de la historia del pensar

​► Thomas Sören Hoffmann: Hegel. Una propedéutica, traducido por Max Maureira y Klaus Wrehde, Ciudad Autónoma de Buenos Aires: Biblos 2014, ISBN: 978-987-691-318-8 [externer Link].



Grundbegriffe des Praktischen

Grundbegriffe des Praktischen wie Glück und Gerechtigkeit, Freiheit und Schuld, Personsein und Endlichkeit erörtert die Philosophie seit ihren Anfängen.

Die in diesem Band entfalteten Grundbegriffe stellen unter Beweis, daß Praktische Philosophie gerade auch dann, wenn sie nicht im Kurzschluß nur ‚anwendungsbezogen‛ sein will, Entscheidendes zur Klärung unseres Welt- und Selbstverhältnisses beizutragen hat.

► Thomas Sören Hoffmann (Hrsg.): Grundbegriffe des Praktischen, Freiburg/München: Verlag Karl Alber 2015, ISBN 978-3-495-48653-5 [externer Link].



Das Recht als Form der "Gemeinschaft freier Wesen als solcher".

Fichtes Rechtsphilosophie in ihren aktuellen Bezügen

In dem vorliegenden Band wird Fichtes rechtsphilosophischer Ansatz im interdisziplinären Gespräch zwischen Philosophen und Juristen gewürdigt und auf aktuelle Fragestellungen bezogen. Die Themen, die dabei zur Sprache kommen, betreffen unter anderem Fichtes Auffassung von der Menschenwürde, seine Eigentums- und Straftheorie, seine Staatslehre oder das Familienrecht. Der Band vermag zu dokumentieren, daß eine wirklich grundlegende Diskussion um das Recht als Garanten der Freiheit an Fichte schwerlich vorbeikommt.

► Thomas Sören Hoffmann: Das Recht als Form der "Gemeinschaft freier Wesen als solcher", Berlin: Duncker & Humblot 2014, ISBN 978-3-428-14279-8 [externer Link].



Leib und Leben.

Perspektiven für eine neue Kultur der Körperlichkeit

In vielen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Debatten scheint die Leiblichkeit des Menschen zunehmend aus dem Blick zu geraten. Doch Leib und Leben gehören untrennbar zusammen. Der vorliegende Band greift die Leibthematik aus interdisziplinärer Perspektive auf und gibt einen vielschichtigen Überblick über Kontexte der Körperlichkeit.

► Hähnel, Martin / Knaup, Marcus (Hrsg.): Leib und Leben, Perspektiven für eine neue Kultur der Körperlichkeit, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WGB) 2013, ISBN 978-3-534-25933-5 [externer Link].



Illustration

Leib und Seele oder mind and brain?

Zu einem Paradigmenwechsel im Menschenbild der Moderne

Die Frage nach dem Beziehungsverhältnis von Leib und Seele, mentalen Lebensäußerungen und physischen Bedingungen, ist ein ebenso klassisches wie brandaktuelles und überaus spannendes philosophisches Thema: Können wir heute noch von einer »Seele« sprechen und was ist mit »Leib« gemeint? Ist das, was wir wollen und tun, wirklich frei oder durch unser Gehirn diktiert? Warum sind wir Morgen eigentlich noch dieselben wie heute? Können wir den Menschen im Hinblick auf die modernen Neurowissenschaften noch als leib-seelische Einheit verstehen? Oder sollten wir uns lieber als mind-brain-Wesen (Gehirn-Geist-Gestalten) begreifen? Marcus Knaup greift diese Fragen auf und diskutiert die wichtigsten Positionen und Argumente zum Leib-Seele-Problem. Sodann legt er aus der Verbindung von aristotelischem Hylemorphismus und Leibphänomenologie eine eigene Antwort auf die gegenwärtigen Herausforderungen durch die Gehirnforschung vor.

► Marcus Knaup: Leib und Seele oder mind and brain? Zu einem Paradigmenwechsel im Menschenbild der Moderne, Freiburg im Breisgau: Verlag Karl Alber 2012, ISBN 978-3-495-48547-7 [externer Link].



Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

Eine Propädeutik

Rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse legt der Marix-Verlag in Wiesbaden eine zweite, durchgesehene und aktualisierte Auflage des Titels "Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Eine Propädeutik" von Thomas Sören Hoffmann vor. Das Werk wird zurzeit auch ins Spanische und Englische übersetzt.

► Thomas Sören Hoffmann: Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Eine Propädeutik, Wiesbaden: Marix Verlag 2012, zweite, durchgesehene und aktualisierte Aufl., ISBN 978-3-86539-290-9.



Die Wirklichkeit der Freiheit im Staat bei Kant

Freiheit ist ein Thema, das die Geschichte der Philosophie, aber nicht nur ihre Geschichte, seit den Anfängen begleitet. Dabei wurde und wird die Frage gestellt, was denn dieses Wort Freiheit in bezug auf den Menschen bedeuten könne. Je nach Standpunkt lauten die Antworten von „nichts“ bis „alles“. Die einen bestreiten, daß es so etwas wie Freiheit überhaupt geben könne. Die anderen behaupten gerade die Freiheit als ein bestimmendes Merkmal des Menschen. Das vorliegende Buch versucht, die Freiheit in dem Spannungsfeld von selbstbezüglicher Freiheit, Freiheit des Einzelnen, und fremdbezüglicher Freiheit, Freiheit auch des Anderen, verständlich zu machen. Dieses Widersprüchliche an der Freiheit fi ndet im sich entwickelnden Rechtsstaat seine spannungsreiche Lösung. Im Staat gestaltet der Mensch seine subjektive Freiheit und wird sich als Freiheitswesen objektiv im Zusammenwirken der vielen Freiheitswesen. Kants Rechtsphilosophie steht im Mittelpunkt der Untersuchung, sie stellt die innerliche Freiheit, als Vernunftwesen nur dieser gehorchen zu müssen, und die äußerliche Freiheit, nur dem Recht unterworfen zu sein, als ein Wechselspiel dar, das das Verständnis eines Begriffs von qualifi zierter Freiheit aufschließt.

► Klaus Honrath: Die Wirklichkeit der Freiheit im Staat bei Kant (= Epistemata Philosophie, Bd. 506), Würzburg: Verlag Königshausen & Neumann 2011, ISBN 978-3-8260-4702-2 [externer Link].



Philosophie als Verdeutlichung.

Abhandlungen zu Erkennen, Sprache und Handeln

Die vorliegende Auswahl aus Simons fast 300 wissenschaftlichen Abhandlungen gibt einen repräsentativen Überblick über vielbeachtete Beiträge zu Themen wie Metaphysik und Erkenntnis, Sprache und Zeichen, Ethik und Recht. Die Arbeiten stammen aus allen Schaffensperioden und decken historisch wie systematisch die Arbeitsfelder Simons weitgehend ab. Damit tritt der Band ebenbürtig an die Seite der großen Monographien Simons wie Wahrheit als Freiheit, Sprachphilosophie, Philosophie des Zeichens oder Kant. Die fremde Vernunft und die Sprache der Philosophie. Beigegeben ist ein Vorwort des Herausgebers sowie ein komplettes Verzeichnis der Schriften Josef Simons.

► Josef Simon: Philosophie als Verdeutlichung. Abhandlungen zu Erkennen, Sprache und Handeln. Hrsg. v. Thomas Sören Hoffmann. Berlin: De Gruyter Verlag 2010, ISBN 978-3-11-024647-6 [externer Link].



Wirtschaftsphilosophie.
Ansätze und Perspektiven von der Antike bis heute

Wirtschaftsphilosophie gehört – im Zeichen der Globalisierung und auch akuter Krisen – zu den heute aktuellsten Disziplinen der Philosophie. Der Fundus, aus dem sie schöpfen kann, ist überraschend groß: seit der Antike haben Philosophen über das Wesen und den Sinn des Wirtschaftens, über die Funktionen von Eigentum, Geld und Markt, aber auch über ethische Grenzen der Ökonomie nachgedacht. Die Wirtschaftsphilosophie von Thomas Sören Hoffmann zeichnet die Geschichte des philosophischen Nachdenkens über ökonomische Grundzusammenhänge von Platon und Aristoteles über Thomas von Aquin und das Reformationszeitalter bis zu den klassischen Wirtschaftsdenkern der Neuzeit wie Adam Smith, Fichte, Hegel, Marx, Georg Simmel, Max Weber und anderen nach. Gleichzeitig macht sie mit den wichtigsten wirtschaftsethischen Ansätzen vertraut, wie sie in den heutigen Debatten um eine Vereinbarkeit von Wirtschaft, Recht und Gerechtigkeit, aber z.B. auch in der Unternehmensethik vertreten werden. Die philosophische Perspektive wird es dem Leser zuletzt erheblich erleichtern, zu den Fragen rund um das komplexe Feld der Ökonomie theoretisch wie praktisch fundiert Stellung zu nehmen.

► Wirtschaftsphilosophie. Ansätze und Perspektiven von der Antike bis heute, Marix Verlag: Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-214-5 [externer Link].


Helge Köttgen | 09.08.2017
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