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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Philosophisches Denken in der Renaissance: Paduaner Aristoteliker – Neuplatoniker in Italien – Vertreter des Humanismus

Adressatenkreis:
Adresse: Regionalzentrum München
Zeitraum: 10.05.2019 bis 12.05.2019
Leitung: Dr. Marcus Knaup

Im Seminar wenden wir uns dem faszinierenden Zeitalter der Renaissance (ca. 1350 – ca. 1650) in philosophischer Hinsicht zu. Das Denken dieser Epoche soll in seiner Vielschichtigkeit in den Blick kommen: von der produktiven Zuwendung zu antiken Autoren angefangen über die Auseinandersetzung mit mittelalterlichen Fragen und Lösungsansätzen hin zu neuen Denkwegen und Methodenentwürfen. Ausgewählte Texte der Paduaner Aristoteliker, der Neuplatoniker und Humanisten jener Zeit sollen gemeinsam diskutiert und in Referaten erschlossen werden. Die Bereitschaft, ein Referat zu übernehmen, wird vorausgesetzt.

Literatur:

  • Leonardus Aretinus: Isagicon moralis disciplinae, in: Ebbersmeyer, S. / Keßler, E. / Schmeisser, M. (Hrsg.): Ethik des Nützlichen. Texte zur Moralphilosophie im italienischen Humanismus, München 2007, S.112 ff. [Die Textsammlung ist in der Bibliothek der FernUniversität auch als E-Book erhältlich]
  • Francis Bacon: Neu-Atlantis, Berlin 21984.
  • Sabrina Ebbersmeyer / Eckhard Keßler / Martin Schmeisser (Hrsg.): Ethik des Nützlichen. Texte zur Moralphilosophie im italienischen Humanismus, München 2007. [Die Textsammlung ist in der Bibliothek der FernUniversität auch als E-Book erhältlich]
  • Marsilio Ficino: Über die Liebe oder Platons Gastmahl, Hamburg 2014.
  • Niccolò Machiavelli, N.: Der Fürst, Frankfurt a. M. / Leipzig 1990.
  • Giannozzo Manetti, G.: Über die Würde und Erhabenheit des Menschen, Hamburg 1990.
  • Nikolaus von Kues: Der Laie über den Geist, Hamburg 1995.
  • Stephan Otto (Hrsg.): Geschichte der Philosophie in Text und Darstellung: Renaissance und frühe Neuzeit, Stuttgart 1984.
  • Francesco Petrarca: Epistulae familiares VI,4 und XX,4, in: Ebbersmeyer, S. / Keßler, E. / Schmeisser, M. (Hrsg.): Ethik des Nützlichen. Texte zur Moralphilosophie im italienischen Humanismus, München 2007, S. 48 ff. [Die Textsammlung ist in der Bibliothek der FernUniversität auch als E-Book erhältlich]
  • Giovanni Pico della Mirandola: Über die Würde des Menschen, lateinisch – deutsch, Hamburg 1990.
  • Pietro Pomponazzi: Abhandlung über die Unsterblichkeit der Seele, lateinisch – deutsch, Hamburg 1990.
  • Lorenzo Valla: Von der Lust oder vom Vom wahren Guten, hrsg. und übers. Von P. M. Schenkel, München 2004, S. 262-283 und S. 345-359, in: Ebbersmeyer, S. / Keßler, E. / Schmeisser, M. (Hrsg.): Ethik des Nützlichen. Texte zur Moralphilosophie im italienischen Humanismus, München 2007, S.174 ff. [Die Textsammlung ist in der Bibliothek der FernUniversität auch als E-Book erhältlich]
  • Jacopo Zabarella: Über die Methoden, Buch III, Kap. 16-19, in: Otto, S. (Hrsg.): Renaissance und frühe Neuzeit, Stuttgart 1984, S. 410-436.

Einführungen in das Denken der Renaissance und empfehlenswerte Gesamtdarstellungen:

  • Jacob Burckhardt: Die Kultur der Renaissance in Italien. Ein Versuch, Stuttgart 2014.
  • Ernst Cassirer: Individuum und Kosmos in der Philosophie der Renaissance, Hamburg 2013.
  • Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Einführung in die Philosophie der Renaissance, Darmstadt 1989.
  • Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Die zweite Schöpfung der Welt. Sprache, Erkenntnis, Anthropologie in der Renaissance, Mainz 1994.
  • Thomas Sören Hoffmann: Philosophie in Italien. Eine Einführung in 20 Portraits, Wiesbaden 2007.
  • Eckhard Keßler: Die Philosophie der Renaissance. Das 15. Jahrhundert, München 2008.
  • Thomas Leinkauf: Grundriss der Philosophie des Humanismus und der Renaissance (1350-1600), Band 1 und 2, Hamburg 2017.


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Helge Köttgen | 13.02.2019
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