Dipl.-Kfm. Patrick Engelsberg

Patrick Engelsberg Foto: Benjamin Flügge

E-Mail: patrick.engelsberg

Telefon: +49 2331 987-2695

Sprechzeiten: jederzeit nach vorheriger Terminabsprache per E-Mail

Raum: A319 im ESG

Lebenslauf

seit 07/2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl
04/2014 - 06/2015 ARLA FOODS Deutschland GmbH
-Demand Planner
04/2011 - 03/2014 HAVI LOGISTICS GmbH
-Leiter Demand Planning Promotion
-Demand and Supply Planner
-Assistent der Geschäftsführung
03/2011 Abschluss zum Diplom-Kaufmann, Universität zu Köln
04/2008 - 09/2010 MITSCHRIFTEN AG an der Universität zu Köln
-Geschäftsführender Koordinator
-Teamleiter

Forschung

Schwerpunkte

Vorträge auf Konferenzen

Projekte

mehr Infos

Stahl ist eine der wesentlichen Tragsäulen der deutschen Wirtschaft. 55% des produzierenden Gewerbes in Deutschland sind stahlintensiv. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft booz&co gehen mehr als 10 Prozent der Vorleistungen der deutschen Industrie auf Stahl zurück. Zwei Drittel der Arbeitsplätze in der deutschen Industrie entfallen auf die stahlintensiven Branchen. Das sind insgesamt ca. 3,5 Millionen Arbeitskräfte.

Doch der Markt ist umkämpft. In der Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie des nachlassenden Wachstums in China ist auch in Deutschland ein anhaltend hoher, in Teilen ruinöser Preiswettbewerb zu verzeichnen. Servicemerkmale und speziell eine leistungsfähige Stahllogistik wird somit als Differenzierungsmerkmal für Stahlunternehmen zunehmend wichtiger.

Was aber sind die Determinanten einer erfolgreichen Stahllogistik im sich wandelnden Umfeld und welche Stellgrößen stehen dem Management zur Verfügung, um diese zu erschließen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes, das der Lehrstuhl für Produktion und Logistik aktuell mit dem Hagener Stahlservicecenter HFS durchführt. Im Rahmen von querschnittlichen Tiefeninterviews, Prozess- und Datenanalysen werden wesentliche Handlungsfelder erarbeitet und durch konkrete Handlungsoptionen hinterlegt. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die kundenindividuelle und logistikintensive Chargenproduktion im dynamischen Wettbewerbsumfeld zu erarbeiten, um auf dieser Basis angepasste Planungsverfahren und -instrumente entwickeln zu können.

Aufgaben in der Lehre

Betreuung des Moduls

Betreuung von Seminaren

Betreuung von Abschlussarbeiten

Exemplarische Auswahl betreuter Arbeiten:

  • Prognose von Kursbelegerzahlen in der Fernlehre – dargestellt am Beispiel der FernUniversität in Hagen
  • Inventory Management of Substitutable Materials – illustrated by the example of a steel service center
  • Ansätze zur Analyse und Bewertung von beschaffungsseitigen Risikoereignissen in der chemischen Industrie - dargestellt am Beispiel eines Herstellers von phosphorbasierten Produkten
  • Integration of customer flexibility in the order related planning of medical equipment production
  • Entwicklung von Maßnahmen zur Risikohandhabung in der Beschaffung - dargestellt am Beispiel eines Unternehmens der zivilen Luftfahrtindustrie
  • Risikoorientierte Planung globaler Produktionsnetzwerke in der Automobilindustrie
  • Modelle und Lösungsverfahren für die Paletten- und Containerbeladung
  • Losgrößenplanung in der pharmazeutischen Verpackungsindustrie
  • Entscheidungsunterstützung für die Paletten- und LKW-Beladung in der Logistik der Systemgastronomie
  • Anwendungsorientierte Lösungsverfahren für die Containerbeladung
  • Entwicklung eines praxisnahen Ansatzes zur Entscheidungsunterstützung bei der Beladung von Containern
  • Simulationsbasierte Evaluation von Optimierungsverfahren zur dynamischen Beladungsplanung unter Betrachtung praxisrelevanter Rahmenbedingungen

Sonstige Lehr- und Forschungsaktivitäten

Doppelabschlussprogramm mit St. Petersburg

Lehrstuhl für Produktion und Logistik zu Besuch an der UNECON

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Vom 30.05. bis zum 01.06.2017 besuchte eine Delegation um Prof. Thomas Volling vom Lehrstuhl für Produktion und Logistik die UNECON in St. Petersburg. Ziel des Besuches war es, den Lehrstuhl und seine Angebote vorzustellen. Der Vortrag zum Thema „Risikomanagement in Supply Chains - Stand und Perspektiven“ wurde von den Studierenden sehr gut angenommen und endete in einer lebhaften Diskussion. Besondere Anerkennung für diesen Vortrag erhielten die Delegierten der FernUni durch einen Studenten, der extra nur für diese Veranstaltung eine stundenlange Anreise aus Moskau auf sich genommen hatte.

Im Rahmen des Aufenthalts wurden auch über Möglichkeiten für Kooperationen im Bereich Forschung diskutiert. Trotz der zu diesem Zeitpunkt anstehenden Prüfungsphase an der UNECON waren die Veranstaltungen gut besucht. Dies verdeutlicht das immer noch starke Interesse der russischen Studierenden an dem Doppelabschlussprogramm in Kooperation mit der FernUni Hagen.