Über das GFS-Projekt

Ausgangspunkt des GFS-Projekts war Mitte 2016 die Frage, wie es um die Gesundheit, das Stresserleben und das Wohlbefinden von Fernstudierenden steht und welche Präferenzen in Bezug auf Gesundheitsförderung für Fernstudierende im virtuellen Setting berücksichtigt werden sollten. Diesen Fragen wurden über eine Online-Befragung unter 5.721 Fernstudierenden im Winter 2016 als Vorbereitung für das eigentliche GFS-Projekt nachgegangen, bei dem es primär um die Entwicklung von GesundheitsförderungsangebotenWeiterhin befassen wir uns damit, wie und in welcher Form effektive und auf die Besonderheiten eines Fernstudiums zugeschnittene Angebote im Bereich Gesundheitsförderung speziell für Studierende und Promovierende an der FernUniversität gestaltet und bereitgestellt werden können. Dies umfasst die Entwicklung von Interventionen bzw. Angeboten, die spezifisch auf die Bedürfnisse von Fernstudierenden zugeschnitten sind.

Unser Ansatz zur Stärkung von Gesundheitskompetenzen ist partizipativ ausgerichtet und ressourcenorientiert. Konkret bedeutet dies, dass wir unsere Zielgruppen, Fernstudierende und Promovierende in unterschiedlichen Phasen des Projekts einbinden möchten und nicht nur an Stressfaktoren/Mehrfachbelastungen, sondern auch an psychosozialen Ressourcen/Stärken von Fernstudierenden interessiert sind.

Auf Basis einer Bedarfs- und Bedürfnisermittlung sollenzielgruppengerechte evidenzbasierte, digitale Gesundheitsmaßnahmen für Fernstudierende entwickelt und im Setting implementiert werden, die  nach und nach zum Aufbau eines Gesundheitsmanagement-Programms für Fernstudierende beitragen sollen. Infolge des GFS-Projekts sollen mittel- und langfristig effektive Maßnahmen etabliert werden, die zu einer verbesserten gesundheitsbezogenen Lebensqualität, einem besseren Wohlbefinden im Fernstudium und Gesundheitskompetenzen im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Fernstudierenden und Promovierenden beitragen können.

Dabei ist es von zentraler Bedeutung, den spezifischen Kontext zu berücksichtigen, der sich aus der Fernlehre ergibt: Sie zeichnet sich durch ein virtuelles Setting aus, das für eine Entwicklung von digitalen Gesundheitsförderungsangeboten (mHealth Apps) spricht. Diese Annahme wurde auch durch Ergebnisse unseres Gesundheitssurveys gestützt, die überdies Präferenzen für Angebote im Bereich psychischer Gesundheit wie z.B. Stressmanagement und Entspannung ergab.  Durch die Entwicklung und Erporbung von solchen Angeboten soll nachhaltig ein kostenloser, flexibler Zugang zu geprüften Gesundheitsmaßnahmen für alle Studierende der FernUniversität in Hagen, unabhängig von ihrem persönlichen Hintergrund, gewährleistet werden.Als Projektpartnerin für die Umsetzung der Ziele des GFS-Projekts im Sinne eines settingorientierten Präventionsprojekts nach § 20 SGB V konnte seit Frühjahr 2017 die Techniker Krankenkasse, Gesundheitsmanagement, gewonnen werden.