Abteilung für Japanisches Recht

Kontakt

FernUniversität in Hagen, Universitätsstraße 11, 58097 Hagen

Gebäude 3, 1. OG, Zimmer E08 & E09

E-Mail: japanrecht

Telefon: +49 2331 987-4527

Telefonzeiten: Mo., Di., & Fr.: 09:00 - 14:00 Uhr & Mi. 11:00 - 16:00 Uhr (DE, EN, JA)

Vom 22. Juli bis zum 02. August 2024 ist die Abteilung für Japanisches Recht telefonisch nicht erreichbar. Bitte wenden Sie sich in dieser Zeit sich an unsere E-Mail-Adresse.

Aktuelles 2024

The Future of Democracy and Human Rights in East Asia

Am 11. Juli 2024 traf der mehrfach für den Friedensnobelpreis nominierte Hongkonger Dissident Nathan Law für ein öffentliches Gespräch auf Jun.-Prof. Dr. Weitzdörfer. Dies war eine gemeinsame Online-Veranstaltung des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften und der Juniorprofessur für Ostasiatisches Recht.

Stellenangebote an der Juniorprofessur für Ostasiatisches Recht

Zur Verstärkung unseres Teams besetzen wir an der Juniorprofessur für Ostasiatisches Recht ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt bis zu zwei SHK/SHB oder bis zu zwei WHK Stellen. Die Aufgabenbereiche beinhalten v.a. die editorische Unterstützung unserer Lehre im japanischen, koreanischen und taiwanesischen Recht. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2024.

Partnerschaftsabkommen mit der Dōshisha Law School in Kyōto

Im Juni 2024 ist ein von Jun.-Prof Dr. Weitzdörfer initiiertes Partnerschaftsabkommen zwischen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität und der Dōshisha Law School in Kyōto in Kraft getreten. Hierdurch werden gegenseitige Forschungs- und Studienreisen, der Austausch von Studenten und Lehrmaterialien sowie gemeinsame Veranstaltungen ermöglicht.

Arbeit des Lehrgebiets zum Taiwanesischen Recht

Bei einer Forschungsreise nach Taiwan im Mai 2024 ist es Jun.-Prof. Dr. Julius Weitzdörfer und Mitarbeiter Leonard Kosub gelungen, in rund dreizehn Terminen an fünf Universitäten sowie dem Deutschen Institut ein Dutzend taiwanesische Experten für Studienbriefe zum geplanten weiterbildenden Studiengang zum taiwanesischen Recht zu gewinnen.

Begleitetung studentischer Studienreise zu Japanischen Justizinstitutionen

Ende März 2024 begleitete Jun.-Prof. Dr. Julius Weitzdörfer eine von Lehrstuhl Prof. Dr. Henning Rosenau (Halle) organisierte Studienreise. Auf mehr als einem Dutzend Stationen in ganz Japan wurden dabei u.a. das Parlament, Gerichte, die Polizei und Japans größtes Gefängnis besucht. Studienreisen aus Hagen nach Japan erfreuten sich bereits in der Vergangenheit großer Beliebtheit und werden alsbald in identischer Form wieder angeboten.

Nachruf auf Professor Dr. Dr. h.c. Masasuke Ishibe

Die Abteilung für Japanisches Recht trauert um einen herausragenden japanischen Rechtswissenschaftler. Ein Nachruf in der ZJapanR Nr. 57 befindet sich im Druck.

Gastvortrag zu Schuldrechtsreformen in Japan und Deutschland

"Die Schuldrechtsreformen in Japan und Deutschland: Eine rechtsvergleichende Retrospektive" von Herrn Prof. Dr. Andreas Bergmann (FernUniversität in Hagen) und Herrn Prof. Dr. Keizō Yamamoto (Universität Kyōto) am 19. Januar 2024 wurde moderiert von Dr. Anna Katharina Suzuki-Klasen und Jun.-Prof. Dr. Julius Weitzdörfer.

Neustart des Weiterbildenden Studiums "Grundlagen des Japanischen Rechts"

Zum 1. Januar 2024 ist der Weiterbildende Studiengang "Grundlagen des Japanischen Rechts" mit aktualisierten und erweiterten Studieninhalten neu gestartet.


Forschungsaktivitäten des Lehrgebiets von 1996 bis 2023

Informationen zu den Forschungsaktivitäten des Lehrgebiets von 1996 bis 2023 finden Sie hier.


Entwicklung der Abteilung

Die Abteilung für Japanisches Recht kann auf eine 35-jährige Geschichte zurückblicken. Als Vorläufer existierte bereits 1990 ein Studien- und Forschungsschwerpunkt zum Japanischen Recht am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. h.c. Eisenhardt. Ab dem Jahr 2000 bestand ein eigenes Institut für Japanisches Recht, welches dann 2016 in das Institut für Internationale Rechtsbeziehungen als Abteilung für Japanisches Recht integriert und von Prof. Dr. Hans-Peter Marutschke geleitet wurde.

Seit September 2020 ist Jun.-Prof. Dr. Julius Weitzdörfer LL.B. M.A. (Cantab) als Juniorprofessor für Japanisches Recht an der FernUniversität tätig. Unter seiner Leitung wird die Abteilung weiterentwickelt und modernisiert.

Jun.-Prof. Dr. Julius Weitzdörfer im Portrait


Schwerpunkte in Lehre und Forschung

Die Abteilung pflegt Kontakte zu den juristischen Fakultäten und Law Schools aller wichtigen staatlichen und privaten Universitäten in Japan und Korea. Dieses Netzwerk ist ermöglicht worden durch die Einbindung zahlreicher bekannter japanischer und koreanischer Professoren im Studium zum Japanischen und Koreanischen Recht und in diverse Forschungsprojekte. Formale Kooperationen werden derzeit vorbereitet mit den Universitäten Doshisha, Waseda und Ritsumeikan mit dem Ziel, Kurzstudienaufenthalte für Teilnehmer des weiterbildenden Studiums an diesen Universitäten zu ermöglichen. Zudem soll den Studierenden dieser Universitäten eine Plattform zum rechtsvergleichenden Studium des Deutschen Rechts und für die Vorbereitung von Kurzstudienaufenthalten in Deutschland angeboten werden.

Die Aufgaben der Abteilung sind breit gefächert. Ein besonders wichtiger Bereich ist die Fortentwicklung und Erweiterung von Studienmöglichkeiten zum Japanischen Recht. An erster Stelle ist hier das Studium „Grundlagen des Japanischen Rechts“ zu nennen, welches als wissenschaftliche Weiterbildung nach § 62 HG NRW organisiert ist. Die Voraussetzungen für eine Zulassung erfüllt, wer ein Hochschulstudium erfolgreich abgeschlossen oder die erforderliche Eignung im Beruf erworben hat. Des Weiteren wurde in das grundständige Studium zum Master of Laws (LL.M.) an der FernUniversität Hagen ein Wahlmodul „Einführung in das Japanische Recht" integriert, welches jedes Semester von der Abteilung angeboten wird.

Neben der Lehre weist die Abteilung für Japanisches Recht einen eigenen Forschungsschwerpunkt auf, der inzwischen in Deutschland wie in Japan Beachtung gefunden hat. Weiterhin arbeitet die Abteilung derzeit am systematischen Aufbau einer im Wesentlichen aus Originalliteratur bestehenden Fachbibliothek zum Japanischen Recht. Das library support programm der Japan Foundation war dabei in den ersten Jahren sehr hilfreich. Ein weiterer entscheidender Schritt konnte durch eine Büchersammelaktion 2002/2003 getan werden, bei der vor allem ehemalige DAAD- und Humboldt-Stipendiaten dem Institut Bücher geschenkt haben. Eine weitere wichtige Förderung hat das Projekt durch den Daiichi-Hoki-Verlag in Tokyo erhalten, der die von ihm auf CD-ROM herausgegebene umfassende Urteilssammlung zum Japanischen Recht (einschließlich jährlicher Aktualisierung und Bereitstellung ergänzender Software) sowie ein Rechercheprogramm für juristische Literatur und Rechtsprechung und eine vollständige Ausgabe der japanischen Gesetzestexte gestiftet hat. Außerdem hat der Verlag „Hanrei times" die vollständige Ausgabe der gleichnamigen Zeitschrift der Jahrgänge 1950 - 1999 auf DVD gespendet.

21.07.2024