Gründerzeitliche Baustruktur, 18. März-Straße

Mit der Industrialisierung wurde Gotha zu einem wichtigen Standort des Maschinenbaus, der Lebensmittelindustrie und des Fahrzeugbaus. In Nähe der Betriebe entstanden zur Deckung des Wohnungsbedarfs der Arbeiter mehrgeschossige Stadthäuser in überwiegend offener Bauweise in einem äußeren Ring um die Altstadt.
Gründerzeitliche Baustruktur, 18. März-Straße In Gotha-Weststadt entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts weitere gründerzeitliche Strukturen in meist offener Bauweise wie z. B. Mehrfamilienhäuser in Form der Villenarchitektur (z. B. Waltershäuser Straße, Dorotheenstraße, 18.-März-Straße).

Im Osten wirkt die Bahnstrasse als Barriere, bis zu der sich die gründerzeitliche Baustruktur entwickelte. In Nachbarschaft der Bahn am nordöstlichen Stadtrand entstanden die ersten Gewerbegebiete der Stadt.
18. März-Straße, 2000

Quelle: Integriertes Stadtentwicklungskonzept, November 2002, S. 24