Die magnetische Hysterese

Konzept und Algorithmik E. Grycko
Implementierung und digitale Aufnahme A. Lysenko
Technisches Management F. Recker, J. Rentmeister

Um Magnetisierungsvorgänge in Festkörpern zu modellieren, wird ein Raster von interagierenden mikroskopischen Dipolen angesetzt, die identische magnetische und Trägheitsmomente aufweisen. Ein momentaner Mikrozustand des Systems wird beschrieben durch die Ausrichtungswinkel und die Winkelgeschwindigkeiten der einzelnen magnetischen Dipole, deren Rotationsbewegungen thermisch interpretiert werden.
Die Feldstärke eines homogenen externen magnetischen Feldes wird geeignet variiert, so dass die resultierende, durch die Ausrichtung der Dipole induzierte Feldstärke einen typischen Hysterese - Zyklus beschreibt (vgl. Nolting (2002), S. 176).

Screenshot zur Magnetischen Hysterese
Screenshot zur Magnetischen Hysterese

Video:

Die Laufzeit des aufgenommenen Computerexperiments beträgt ca. 4 Stunden.

Literatur:

  • Nolting, W. (2002): Grundkurs Theoretische Physik, Band 3:Elektrodynamik. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York.

Lehrgebiet Stochastik | 01.07.2019